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Fossile Ueberreste von Vegetabilien.
Pflügen oder Ackergraben gefunden wurden: ihr äusseres An-sehn ist nicht sehr verändert/ aber man erkennt sogleich andem bedeutend großem Gewicht/ daß man nicht gewöhnlichesHolz vor sich hat/ auch bleiben die Spitzen im Feuer und inSäuren unverändert , und scheinen innig von einer steinarti-gen Substanz durchdrungen; vor dem Löthrohr entwickeln sieindeß ebenfalls/ obschon schwach/ den aromatischen Geruchder übrigen Ligniten. Eines der Stücke ist bey 3 Decim.lang/ l Decim. dick/ und sieht einem knotigen Bruchstückeiner Weide ähnlich; eö hat äusserlich die hellgraue Farbevon Holz/ das lange von der Rinde entblööt gewesen/ inner-lich aber ist eS dunkelgrün/ so daß man doch glauben möchte/eö hasse einen Anfang von Carbonisation erlitten/ und seynur von aussen durch Entweichung der Kohle gebleicht; einigeTheile davon sind ziemlich morsch/ und lassen sich mit demMesser schaben/ andere leisten größer« Widerstand und ritzenGlaS; quer durch gehen mehrere sehr scharfe Schnitte/ wieHiebe einer Axt, ein solcher begrenzt auch das Stück an einemEnde/ man sollte wirklich glauben/ es sey hier mit einemscharfen Instrument abgehauen/ da aber alle diese Schnittegenau parallel sind/ da ferner mehrere bloß einige Centime-ter Länge haben/ und nicht die ganze Breite des Stücks ein-nehmen/ so bin ich geneigt/ sie eher für etwas den Quer-absonderungen- des bituminösen Holzes Analoges anzusehn.
Zweyter Abschnitt.
Süßwasserbildungen und Ueberreste vonLandthieren.
Auf gleiche Weift/ wie ich mehrere Lagerstätten/ die mitReichem Recht dem vorigen Abschnitt angehörten / in diesenhinüberziehe/ wegen dem höher« Interesse/ das die animali-