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Schlußbemerkungen.
Nachdem wjr nun alle die mannigfaltigen Bildungen/die das große Thal der Schweiz erfüllen, nach ihren Bestand-theilen und ihren gegenseitigen Verhältnissen kennen gelernthaben, dürfen wir erst dem lange unterdrückten WunscheRaum geben, wo möglich in die Geschichte der Urzeit ein-zudringen, die Zeuge der großen Umwälzungen war, derenTrümmer wir in jenen Bildungen erblicken.
Ein deutlich bezeichneter Zeitpunkt hilft uns diese viel-artigen Ereignisse in zwey große Epochen söndern, die wirnothwendig alö eine frühere und spätere anerkennen müssen,der Zeitpunkt nämlich, in dem unsere großen Querthälerentstanden, und der erste Grund zu der gegenwärtigen Formdes Landes gelegt ward. Was stch von dieser Gestalt ganzunabhängig zeigt, und vielmehr durch dieselbe eine Störungerlitt, das muß derselben vorangegangen seyn; was dagegenin irgend einem Bedingungsverhältniß damit erscheint, dasmuß als späteres Ereigniß betrachtet werden. In jene Epochefallen vier der wichtigsten Zeitmomente in der Geschichte derMolasse, ihre Entstehung, die Einmengung von Süßwasser-,Land- und Meerthieren, die Entstehung der Nagelfluh unddie Einsenkung oder Aufrichtung der Schichten; in diese dieVerbreitung der großen alpinischen Blöcke, die Ablagerungdes mächtigen Diluvialkieses und der Anfang der Alluvial-bildungen.
Die große Dicke der meisten Perrefactenlager und diewiederholte Erscheinung derselben in verschiedenen Höhendesselben Hügels beweist, daß zwischen der Bildung der un-tern Mlasse und der aufgelagerten Nagelfluh ein langerZeitraum verflossen sey, in welchem die Ablagerung von Mo-lasse und Nastelfluh zwar sticht vollkommen unterbrochen,