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Vorrede.
möglich gewesen, alle Gegenden der Schweiz , in denen dieMolasse Hügel und Gebirge bildet, so genau kennen zu ler-nen, daß meine Resultate alle Localfarben hätten abstreifen ,und eine allgemeine Bedeutung erhalten können; sie beziehnsich also zunächst immer auf meine Umgebungen, d. h. aufden Canton Bern und die angrenzenden Theile von Solo-thurn, Luzern und Freyburg, und erscheinen oft ganz in derForm von geognostischer Topographie. Die Beschreibungdieses Gebiets macht gleichsam den Kern aus deö Ganzen;die Beobachtungen aus Gegenden, die über seine GrenzenHinausliegen, sind dagegen größtentheilö Früchte eines be-schränkten Aufenthalts und einer weniger vielseitigen Ansicht,und durften daher nicht mit jenen schärfern verschmolzenwerden; auch habe ich sie meist nur um die Allgemeinheitder gewonnenen Resultate zu zeigen und nicht als Grund-lage derselben gebraucht.
Die Höheangaben, welche in diesem ersten Ab-schnitt und in der Folge vorkommen, habe ich, sofern esnicht trigonometrische Bestimmungen sind, nach barometri-schen Messungen, zu denen Hr. Regt. Fueter mir auf diezuvorkommendste Weise mit correspondirenden Beobachtungenbehülflich war- auö den Tafeln meines berühmten Lehrers,Hrn. Hofr. Gauß, berechnet. Ich hielt es für unnöthig,die Originalbeobachtungen mit anzuführen, da auf jeden Falldiese Beobachtungen, deren Zeit und Ort nicht immer nachRamond's Vorschriften ausgewählt werden konnten, größer«Fehlern unterworfen seyn mögen, als die Formel , auf derjene Tafeln beruhen, und eine spätere Berechnung daher keinehöhere Genauigkeit bringen würde. Den Grad dieser Ge-nauigkeit wird man nach den in den Roten angeführten ein-zelnen Resultaten beurtheilen können, aus denen das im Textaufgenommene das Mittel ist; alle Höheangaben, zu denenkeine Rote beygefügt ist, sind Resultate einer einzigen Beob-achtung. Das Maximum des Fehlers einer einzelnen Beobach-