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Beyträge zu einer Monographie der Molasse, oder geognostische Untersuchungen über die Steinarten und Petrefacten, die zwischen den Alpen und dem Jura gefunden werden : mit besonderer Rücksicht auf den Canton Bern und die angrenzenden Theile von Freyburg, Luzern und Solothurn / von B. Studer
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Grenzen der Molaffe-Formation.

fallen und dieselbe sehr rauh machen;, sehr hart und wenigerabgesondert/ dicke Schichten zeigen oft keine Spur von Ab-sonderung und sind auch nicht durch Schiefer getrennt; imBruch Quarzglanz, ohne rothe Einfassung. Feinkörnige Arte«/denen der Schweinsberge ganz ähnlich/ fehlen auch nicht/sowohl dunkelbräunlichgraue/ als dunkelgrünliche/mit Anlagezu schiefriger Absonderung. Merkwürdig sind auch klein-undgrobkörnige Arten/ einigen Varietäten der Molasse/. besondersin der Nähe von Nagelfluh/ ähnlich/ mit deutlicher Sand,stein-Struetur/ hellbräunlichgrau/ mit sparsam eingespreng-tem weissem Glimmer / unabgesondert; ferner ein sehr fein-körniger/ homogen scheinender Sandstein/ unebner Bruch in'sSplittrige, matt , schimmelgrau, von vielen äusserst kleinenGlimmerpünktchen am Lichte schimmernd unabgesondert.

Andere Felsen in der Nähe zeigen Abwechslung dünn-schiefriger Schichten mit dickern , die wie Würfclreihen her-ausftehn und aus der Ferne wie größere Blöcke in einerSchutthalde aussehtt/ ganz wie wir es über dem Schwarzen-See gefunden.

Dieselben Sandsteinarten/ besonders die kleinkörnige/die wir zuerst beschrieben , sind auf dem obern Gurnigel undam Schupfen anstehend; am letztern in hohen Felsen / derenmächtige Schichten mit 28 ° nach 169° fallen. Auf demobern Gurnigel ist südwestliches Fallen/ und von beydenSeiten senken sich also die Lager dem Seeligraben zu, indessen Hintergrund GypS ansteht, über dem Gyps Kalk. i3 ),Auch über der Quelle des Schwarzbrünnlein, in ungefähr glei-cher Höhe, sindet man ziemlich ausgedehnte Kalkfelsen, inschwach südlich fallenden, fast horizontalen Schichten, bräun-lichgrau und röthlich, von Kalkspathadern durchzogen,kleine Belemniten-und Trigonellen - Abdrücke ") von kaum

") Der Gyps wurde in diesem Graben zuerst von den eifrigen jungenMineralogen HH- L. Ziegler und A. Zehendcr aufgefunden.

Der 'In!;, iamellosa Park. ähnlich.