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Grenzen der Molasse - Formation.
Wo das Thal gegen Abend sich zuschließt, zeigt sich, aufdem linken Ufer der Emme, der hohe Grat der Hon eggenschon nach Form und Lage als die Fortsetzung der Lochseite.Er hat wahrscheinlich früher mit derselben wirklich zusammen-gehangen. Die innere Beschaffenheit rechtfertigt diese Vermu-thung. Wie an der Lochseite findet man Sandstein mit Nagelfluhabwechselnd und mit starken Winkeln , 45— 60” gegen 170 —200°, südlich/ statt wie bisher südöstlich/ eingesenkt; in Folgevielleicht des auch südlichern FallenS der Hohgantkette. DieNagelfluh ist sehr mannigfaltig/ doch findet man auch Lager/besonders an der Nordseite/ die sich der Einförmigkeit dertiefern Lochseite. Nagelfiuh nähern. Der Sandstein vielerSchichten unterscheidet sich in nichts von dem grobkörnigen,harten Sandsteine der Lochseite; er wird häufig wie dieservon Kalkspathadern durchzogen und spaltet in große ebeneTafeln. Andere Schichten zeigen eben so große Ueberein-stimmung mit Molasse und ahmen selbst lalle äussern Formenderselben, das Abrunden der Ecken, die Ablösung großerBlätter, daö Zerfallen in Sand, so täuschend nach, daß mannicht mehr ansteht, sich mitten im Molassegebirge zu glauben.Zwischen jenen festern Schichten und diesen lockern ist aberdurchaus kein Formationsunterschied, keine scharfe Trennungnach einer höher» oder tiefern Lage der einen gegen die an-dern, keine Abweichung des Fallens vorhanden, und die ganzeMasse des Gebirges muß nothwendig als eine ununterbrochene >Folge von Ablagerungen, als Eine Formation betrachtetwerden.
Der steile Grat der Honeggen erniedrigt sich bey Schwar-zenegg, ziemlich stark abfallend, bis auf 930™; aber die Fort-setzung desselben läßt sich leicht noch bis an das Aarthal ver-folgen. Zwischen diesem Gebirgszug und den Ralligstöckenbesteht das ganze Plateau der Blume aus der nämlichen man-nigfaltigen Nagelfluh. Die Sandstein - oder Molaffelager er-scheinen nur noch sehr untergeordnet und werden gegen SigriS-