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II. Cap. Zweyter Abschnitt.
Von da bis Ebikon immer ziemlich steil nördlich fallendeLager desselben Sandsteins. Oestlich vom Roth - See auchwellenförmige Schichten.
Der Uebergang des südlichen Fallens in das nördliche/in einiger Entfernung von den Alpen , ist uns keine neueErscheinung/ aber wie unerwartet/ wie räihselhaft hier dieArt, wie dieselbe vorgeht: fächerförmig scheinen die Schich-ten nach der Tiefe zu stch auszubreiten/ und gegen Norden zuimmer flacher einzufallen. Wer hätte geglaubt, die Schich-tung des Gotthards in der Molasse wiederzufinden!
Die Sandsteine am Zug er - See, südlich von Walch-wyl, die Hr. Kbel älteren Sandstein geheissen hat, gehörengrößrentheilS zu der festen Molasse. Auch in der östlichenSchweiz , bey St. Gallen und Trogen, bey Rheineggund Bregenz zeigt die Molasse häufig diesen Charakter,seltner in der westlichen.
Untergeordnete Lager und Massen.
Nagelfluh. Die nähere Beschreibung dieser GebirgS-art und ihres Verhältnisses zu der Molasse wird in einereigenen Section folgen.
Grauer Mergelschiefer. Weich und schwach ab-färbend, etwas fett anzufühlen, aschgrau, im Querbruchdunkler als im Hauptbruch, von sehr kleinen Glimmerblätt-chen schwach schimmernd, mit Säuren aufbrausend, vordemLöthrohr zum grauen Glase schmelzend.
ES ist der Mergelschiefer, den man im Profil der Hilfernals Einlagerung, oder Grundlage der dichten Molassen findet,in einer Mächtigkeit von mehrern Metern. Andere graueMergelarten, die indeß weit seltner find, als in der folgen-den Gruppe, nähern stch, durch Aufnahme von Sand, mehrden gemeinen Molassen.
Bunter Mergel. Nur äusserlich aufgeweicht, imInnern sehr fest, selbst dichtem Kalk ähnlich, mit sehr rauhem,