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Alluvial - Formationen.
dieser nämlichen Formation die fetten Alpweiden des Appeu-zells und Emmenthals/ die fruchtbaren Kornfelder der Cau-tone Bern und Aargau / und die köstlichen Reben von la Loteund la Vaud/ die schönsten Tann - und Buchwälder bekleidendie Abhänge und obern Rücken der Hügel/ und hochstämmigeEichwälder unterbrechen in größerer Nähe des Jura die Ein.förmigkeit der ausgedehnten Ebenen. ES darf aber freylich ,um diese Schilderung gehörig zu würdigen/ nicht unberück-sichtigt bleiben/ daß die große Mannigfaltigkeit der Gebirgs-arren der Molasse-Formation und der neuer«/ aufgeschwemm-ten Bildungen/ eine eben so große Abwechslung in Rückfichtauf landwirthfchaftliche Benutzung hervorbringen muß/ alswenn das Gebiet wirklich in verschiedene Formationen zer-fiele / und daß alle jene Culturen nur für einzelne dieser Mo-dificationen der Molasse/ oder der ihr aufgesetzten Lager undkeineswegs für die ganze Ausdehnung der Formation passen.
Die Nagclfluh von der festern Art/ wie sie sich in denhohem Gebirgöreihen findet/ ist der Bildung der Dammerdeam wenigsten günstig. Wie auf Kalkfelsen vermögen dieWurzeln und Fasern nicht zwischen die dicht aneinander lie-genden Gerölle einzudringen/ und an den stark geneigten Ab-hängen wird die schwache Bekleidung von fruchtbarer Erdeleicht von heftigen Regengüssen weggeschwemmt. Die Gras-decke an diesen Gebirgen ist oft so dünn/ daß man an Ge-hängen / die aus der Ferne schöne Weiden zu tragen scheinen/wie auf hartem Gesteine geht/ und oft nur mit großer Müheund nicht ohne Gefahr auf-oder abwärts gelangt/ indemweder Hände noch Füße feste Anhaltöpunkte finden. In Ver-tiefungen bilden sich aus Mangel an Abfluß leicht Sümpfe.Auch der mit der Nagelfluh abwechselnde und oft ihr zumBindmittel dienende Mergel befördert die Versumpfung. Auf. den meisten Alpen dieses Gebietes / z. B. auf den Vorbergendes PilatuS/ oder auf dem Schärlig/ muß man bey nasserWitterung tief im Schlamm waten. Wo indeß diese Durch-