Süßwasser - Formationen. 26s
wird sich erst aus einer genauen Kenntniß des Einzelnen undaus der gründlichen Vergleichung aller Elemente bestimmenlassen.
i. Braunkohlelager.
Die Pechkohle/ die bereits im vorigen Abschnitt näherbeschrieben worden ist/ erscheint auch in ausgedehnten Lagern/die Conchylien und Zähne von Landthieren einschließen , undderen Untersuchung daher in diesen Abschnitt gehört. DieTrennung wird überdieß noch gerechtfertigt durch die engeund constante Verbindung dieser Lager mit Stinksteinlagern/eine Verbindung/ die wir bey den Braunkohlenestern nie be-merkt haben/ und die auf einen verschiedenartigen Ursprunghindeutet. Sowohl die Folge der Lager/ als die Natur derSteinarten bleibt auf große Distanzen hin sich auffallendgleich.
P a u d e x.
Die genaue Beschreibung/ die Graf Razoumovski vondiesem Braunkohlelager mittheilt/ ist vor wenig Jahren erstdurch Hrn. Brongniart bestätigt und erweitert worden. Einigehistorische Nachrichten findet man auch in der schon angeführ-ten Abhandlung in den Schriften der ökonom. Gesellschaft.")
Die Kohle stimmt vollkommen mit unserer vierten Artüberein/ sie enthält sehr stiel Bitumen und Wasserkies. DieBestimmung der fossilen Conchylien ist/ wenigstens nach denStücken/ die mir zu Gebote stehn/ unmöglich. Obschon dieSchalen noch erhalten sind/ so ist doch alles zerquetscht undalle feinern Charaktere sind verloren. Die Mehrzahl sindPlanorbeN/ von wenig Millimeter bis zu 1 Centim. Durch-Messer/ seltner Lymneen und Bivalven / die nach Hrn. Bron-gniart zu den Anodonten gehören._
^ 5 ) Jorat. II. p. 49 W. f. — Envir. <te Paris p. 3äi. — ÖcfOIl. Schrif-
ten 1768,