Süßwasser - Formationen. 2 73
feinen Längerippen. Durchm. 18-°-». Vielleicht H. .siri-gata. — sl. 10 .
6. Planorbis. Platt gedrückt im Stinkkalk; sehr häufig.Mit vier Windungen/ die letzte bedeutend größer/ als Mc,übrigen. Durchm. 24-»-». Dem PL Prevostinus Brong. sehrähnlich, sl. 4. — Die, kleinen Planorbe»/ die einige Ab-sonderungen bedecken , gehören vielleicht ebenfalls dieserArt an. -
7. Lymnaca. Sehr ähnlich der L. fusifonnis Sow.tab. 169/ f- 2 und 3 , nur ist die letzte Windung etwasgrößer. Länge 30-»-». Flacher/ aber deutlicher Abdruck imStinkkalk. sl. 10 .
8. Lymnaca. Der L. peregra ähnlich. Die Windun-gen gerade und die letzte ziemlich bauchig. Länge 9-»-». sl. 7.
Auf einer Absonderung fand ich auch einen 15-»-» brei-te»/ glänzend kohlichten Abdruck eines RohreS/ oder einerlangen GraSart.
Graf RazoumovSki schließt aus der Achnlichkeit derStinksteinlager/ ihrer Conchylien und der Braunkohle selbst/daß alle diese Anbrüche der Waadt und des westlichen Frey-burgs einer einzigen / unter der Molasse durchziehendenBraunkohlebildung angehören/ und wirklich trifft die Fort-setzung des Streichens von St. Martin südlich gerade aufPaleßeux und ChatillenS/ Belmont und Paudex/ nördlichauf Semsale. Schwieriger möchte St. Saphorin sich mitden übrigen vereinigen lasse»/ besonders da auch die Gebirgs-art verschieden ist. — Der weit vorgerückte Bergbau zuPaudex/ Semsale und St. Marti«/ und die Regelmäßigkeitder Schichtenfolge läßt ferner an der wirklichen Einlagerungdes Stinksteins und der Braunkohle in wie Molasse nichtZweifeln / und verdrängt jeden Gedanken an eine spätere Al-luvialbildung. Auch zeigt sich bey genauerer Prüfung zwi-schen dem Vorkommen der Braunkohle und der heutigen Thal-
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