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Süßwasser - Formationen.
künde, und dürfen , bis durch neue Untersuchungen dieseschwierige und noch so neue Wissenschaft wieder mit ssch selbsteins geworden, keinen Schlüssen über daö Alter und die La-gerfolge der Formationen zum Grunde gelegt werden.
Man hat aber, auch abgesehen von diesen einzelnen fos-silen Ueberresten, die Braunkohle überhaupt als Charakterder Formation aufgestellt, diese sogar nach ihr benannt, und,weil auch im Plastischen Thon häufig Braunkohlen vorkom-men, auf die Identität beyder Formationen geschlossen. Solange eS indeß noch zu-erweisen steht, daß die Braunkohleder Molasse und dem Plastischen Thon eigenthümlich ange-höre, und sich nicht, wenigstens nicht in so grossen Massen,^uch in andern Formationen, dem bunten Sandstein z. B.,dem Quadersandstein, oder allen jünger» Formationen über-haupt finde, scheint uns dieses Argument nicht fest begrün-det. Es dürfte leicht die Bildung der Braunkohle an Lo-calumftände, die Nähe von Land< die längere Dauer derSandsteinbildung, die Beweglichkeit der schon gebildetenSandfteinmassen, gebunden seyn, die sich hier bey dieser For-mation, dort bey einer andern mögen vorgefunden haben, und,so wie das nämliche Glied des Tertiärgebirges in dem einenLande als Kalk, in einem andern als Thon, in. einem drit-ten als Sandstein erscheint, so könnte, unter dem Zutretenjener Umstände, jede neuere Formation, welche die Gestaltvon Sandstein annimmt, auch von Braunkohle begleitetseyn. — Vergleichen wir überdieß unsere Braunkohlelageretwas genauer mit denjenigen, dieHr. Brongniart unter derAufschrift des Plastischen Thons anführt, so müssen unsereBcdenklichkeiten noch vermehrt werden. Die Anzahl derConchylien, die wir etwas näher haben bestimmen können,ist zwar zu gering, als daß Einwürfe von dieser Seitegroßes Gewicht haben könnten; doch muß es auffallen, daßvon allen unsern Arten sich/ mit Ausnahme des in allenSüßwasserbildungen wiederkehrenden Plan. Prevostinus,