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Eis und Schnee bedekten Berg⸗Seen⸗ welche nicht fiſchreich ſind. Beydem einten See iſt ein Spital/ oder Wirts hauß/ zum Dienſt derReiſenden. Dahin ſetzen die Has lethaler einen Spittalmeiſterwelcher zwahr den Titul aber nicht den Kittel hat mit anderen Spittal-meiſteren in groſſen Statten: er lebt in einem armen Huͤttlein/ muß allesHolz von weitem herauf durch die Saumpferd laſſen tragen/ wie auſein Speis und Trank aus dem Haslethal gde alis haben/ haltetſich da nur den Sommer durch auf und verlaſſet ſeine Herberg wiede-rum gegen dem Winter. Von dieſem Spittal wendet ſich die Aar ge-
n Mittnacht/ ſtuͤrtet 1 uber hohe Felſen herab ob und unter Raͤtis-
oden oder Koͤthisboden. Den Weg Über die Grimſul/ ſo der Aa-ren nach gehet/ unterhalten die Einwohnere mit groſſem Fleiß/ und Un-koſten/ ſchneiden ihne in den harten Felſen ein bewahren ihn mit Maͤur-lein/ führen etwan ein Bruͤklein von einem Felſen zu dem anderen. Inihrem Fortgang vereiniget ſie ſich mit vielen Bergbwaſſeren/ welche mei-ſtens von Gletſcheren herkommen und milchtweiß ſind. Eine Meil vomSpittal wird der 1095 und das Thal zaͤhmer/ und iſt das erſte Dorff/ ſovon der Aar bewäͤſſeret wird Sutenthann/ eine Stund weiter un-ten ein anders im Grund im Boden. Hier empfangt die Aardas Gademerwaſſer 10 aus dem Gadenthal ſieſſet/ und ausvielen anderen vom Mull ethal herkommenden Waſſeren beſtehet.Von Oſt her kommet der Engſtlenbach/ ſo aus dem Engſtlen-See und vielen Baͤchen des Engſtlenchals zuſamen flieſſet/ undzuletſt den Namen des Genteler waſſets annimmet und vor demDorff Müll ithal beyflieſſet; villeicht iſt dieſer Bach eben das Waſ-ſer/ welches bey Stumpf und Räbmann heiſſet die Kuͤſch. Von Mit-10g her kommet aus dem Berg Suſt/ ſo an Uri gränzet/ und aus derTriftalp/ nebent anderen Waſſeren die Trift“ kr iflta, welche wolmuß unterſcheiden werden von einer Trift/ welche von dem Berg Joch
ab⸗und in den IV. Waldſtaͤtten⸗See flieſſet/ nach Wagner Hiſt.
Helv. Cur. pag. 57. 81. Von welcher bis dahin nichts hab in erfahrungbringen konnen. So das ich vermuthe/ es habe Wagner durch denSee auf Joch verſtanden den Engſtlen⸗See J und durch dieTrift den Engſtlerbach/ welcher hernach ſeine Waſſer mit der
rift vermiſchek. Es muß Hr. Wagner/ der wenige Reiſen in derSchweitz gemgchet/ dieſen Fehler geholet haben aus Stumpk. Chron.L. VII. c. 21. Der ſonſt der Aaren⸗Fluß gut und umſtändtlich beſchrei-bet. Das Gademer waſſer/ welcher von Müll ichal mit groſſerUngeſtuͤme über gähe Felſen abflieſſet/ vereiniget ſich ob dem Dorff
Weiler/ auf Wyler mit der Aar. Von der Wende/ ſo in derB ij a Giger-