51 anſetzender Tugſtein ſo anwachßt/ daß man denſelben vZeit weghauen muß. Hildan. Lithotom. veſic. cap. 2.
deſ-
In der Graffſchafft Baden,
Legen die warmen Waſſer ſelbs einen haͤuffigen Tugſtae fdeſſen groſſe Stuck zuſehen ſind bey dem Ablauff in die Lumma,
Von
EKrropf⸗Waſſeren.
De Aquis ſtrumoſis, ſeu strumas gignentibus
7„ 2 1 8 ei bE iſt bekant/ daß die Kroͤpfe eine den Alp⸗Voͤlkeren gad;
Krankheit ſind/ von welcher in gewiſſen Orthen/ in Walliß/ noht-
ten/ bald niemand ausgeſchloſſen iſt/ ſo daß man ſie faſt vor einwendiges Glied des Menſchlichen Leibes anſihet. 5
Quis tumidum guttur miratur in Alpibus?
Fraget Juvenalis Sat. 13. woher aber dergleichen Kropf, Sealin denen Alpgebirgen kommen/ iſt eine Frag/ die noch nicht eroͤrteret 15Viel/ unter denen auch Langius Epiſt. Med. Lib. I. pag. 43. klagen 1Berg⸗Waſſer/ inſonderheit die mit Metalliſchen / und Queckſilberiſch 15Theilen beſchwaͤngeret ſind/ an/ da doch wir in der Schweiß von 10gleichen Waſſeren nichts wiſſen/und in Hungarn und Sſcbenbürdiſda viel Mercurialiſche Erzgruben find Ddieſe Krankheit nicht gemein eiAndere/ ins beſonder Jon. Faber Hydrogr. Spagyr. c. 18. füͤhret ein a,nen coagulierenden verdickerenden Salt Geiſt/ der in denen BeigWaſſeren ſeye/ mit keinen zulanglichen Gründen. Cap. BartholnL. I. de Aquis e. 15. redet von einer beſonderen Eigenſchafft 991195 15
ſeren und des Orths/ weſche aber nicht wol zuerkundigen ſeye. Tn 2.
Waſ⸗ i