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Nordoſt auf Niderhoͤri/ Hoͤri⸗ Willen/ Niderflachs/ all-wo ſie ſich wiederum krümmet gegen Nordweſt/ empfangende einenBach don Bachenbülach : Auf rechter Seite laſſet ſie ligen dasStaͤttlein Bulach / Bulacum, und fließt auf Hochfelden / Straß berg eine zerſtoͤrte Burg/ Schachen/ Glatefelden/ unter wel-chem Dorff ſie ſich endtlich in den Rhein ergieſſet/ vorher aber nocheinen Bach empfangt von Stadel Straßburg Schüpfen-Windlach. Der Außfluß der Glatt iſt bey Rheinfelden einer
Gintons Zürich / dann vor dem Nhein uber i das SulsiſcheKlettgoͤw. Es iſt die Glatt ſehr Fiſchreich/ weßwegen geſetzet ſindbeſondere Glatt voͤgte⸗ welche guf die Uebertrettere der Fiſchord-nungen acht haben... N
n latt/ Glatia im Abt St. Galkiſchen Gebieth; ſol ihreQuellen haben theils ob dem Dorff und zerstörten Burg Tägers-heim/ Taͤgerſchen/ an einem Ohrt genant in Glatt auf denenGrenzen des Toggenburgs und Cantons Appenzell theils in
der Gegne von Heriſau Appenzellergebieths; dieſe zwey Waſſer kom-
men zuſamen unter Schwanberg. Darzwiſchen ligen die zerſtor-ten Schloſſer Roſenberg und Rolenburg. Unter den Zuſamen-
uß empfangt die Glatt von rechter Seite einen Bach von Hätten-
orff/ und Goſſau her/ bey welchem Flecken liget der Goſſauer Weyer; und engen die 8 bey dem Dorff gleichenNahmens in dem ogg: Aus dieſer Graffſchaft Toggen-burg flieſſen der Glatt zu andere Waſſer von Mackenau/ Magte-nau dem Kloſter/ und Flawyl: Item von Ober⸗ und Wider-
/ Pyram ſuperiorem, in die Thur. 8 ö a
Glenner/ Pündtneriſch Gloins eln Fluß/ welcher entſpringtguf den hoͤchſten Gebirgen gegen dem Rheinwald/ durchfließt dasLugnttzerthal/ Legantiam vallem, welches eine Gemeinde ma-
chet im Oberen ⸗ oder Grauen Pundt⸗ deren Einwohnere von
den alten edlen Tucieren herkommen. Vier Stund von dem Urſprunghinweg uͤbergiebt er ſeine aſchfarben Waſſer dem vorderen Rhein unter Ilantz
Gloing. v. Glenner. 5 5
Goldach/ Goldacha; Goldaych/ hat ihre verſchiedenenQuellen auf denen Appenzell er⸗ Gebirgen/ flieſſet fuͤr den FleckenTrogen Reecchberg/ Reechtobel zum Speicher/ unterder Bruk im Martinstobel hindurch/ welche A. 1468, mit Rost
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