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auslaͤhren/ und ſo lang flieſſen/ nach denen bene Bite 5gung/ bis der Waſſer⸗Schatz lahr/ hernach aber aufhören/ bis er 11 0 3rum angefüͤllet; dieſer Zeitraum aber erſtrecket ſich vom Morgen enAbend/ und wiederum vom Abend bis an den Morgen. Fallen oonhäuffige Regen/ ſo iſt von ſelbs klar/ daß der Waſſeren Zufluß 110AB C. und villeicht auch anderen Orthen her ſtärkerhiemit dien,Brunn etliche Tag nach einander beſtändig kan fortſflieſſen weilen lasmer ſo viel Waſſer zu⸗als abflieſſet. Aus dieſem Fundament nun lal-ſen ſich 9 00 alle Begebenheiten/ welche ſich bey dem obbeſchrinen Plinianiſchen und anderen dergleichen Brunnen/ ſo nur zu geſen Zeiten flieſſen/ einfinden; zum Exempel auch bey jenem Kacheſchen in dem Reich des Groſſen Mogols, welcher dreymal des Tages/und allezeit 2. Stund lang flieſſet/ nach der Zeugnuß Bernier Voß et,Kachemire p. T7. und kan man allerhand Calus ausſetzen/ da ent,weder die Aerme des Siphonis refexi, oder die Geſtalt und Groſſe desWaſſergehalters/ oder der Einfluß der Waſſeren ſich abaͤnderet.An dem IV. Waldſtätten⸗See im Bruder⸗Balm iſt einBrunn/ der nach Cylati Bericht p. 244. dieſe ſeltſame Eigenſchaſſthat/ daß er nur hervor fſießt/ ſo ihm dreymal geruffen wird/ dem Nuf-fenden aber fatal iſt/ weilen der ſelbigen Jahrs gewiß ſterbe. Ein ſol-cher Brunn ſol auch ſeyn in Haleſima, deſſen Solinus gedenket cap,

II. eum alias quietum, cùm inſonuerunt Tibiæ, exultare,& tolli acantum,& quaſi vocis miretur ſuavitatem, ultra marginem intu,meſcere. In dem Koͤnigreich Kachemire iſt auch ein ſolcher Brunn/nach dem Bericht Bernier Voyag. de Kachemire. p. 186. Ich moͤchtewunſchen/ daß von einer ſo wunderbaren Eigenſchafft/ an welcher ſehrzweifle/ eine gewiſſe Nachricht hätte. Es kan wol ſeyn/ daß ohngefehreiner dem Brunn geruffen zu der Zeit/ da er ſonſten nach der natuͤr-lichen Ordnung uͤberloffen were/ und daruber ſo ſehr erſchrocken/ daßdie daher entſtandene Alteration ihne in eine toͤdtliche Krankheit ge-ſtürzet. Es ſind die Wuͤrkungen von dergleichen Einbildungen nichtungemein. f 1Zu Remüß/ Eremuſi, im Unteren Engadein in Pünd-ten unter dem Dorff/ fließt aus dem Thal Laſſa/ ein Brunn/ dervon 9. Uhr bis gegen Mittag ſtill liget/ und hernach mit groſſemGerdͤuſch ſich wiederum hoͤren und ſehen laßt. Deſſen gedenket auchSprecher Pall. Khæt. L. VIII. p. 237.Eine ſeltſame Eigenſchafft hat ein Brunn in den Puſchlaffer-

Gebirgen in Pündren/ der im Winter und Sommer/ 5a e

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