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dd eo conquirunt, nee poſcunt à Sole, ſed à Fonte ſuo ſerenitatem.

Waſi in agris noſtris naſcantur vel fluant Oracula. Ich zweifle ganznicht/ daß hin und wieder/ in unſeren Doͤrfferen und Güͤteren derglei-chen Wetker⸗Propheten ae denen die Weiber zu Bereitungihrer Woſchen/ Beſtreichung ihrer Betheren/ und Trocknung des Lein-woands eher/ als allen Ealenderen trauen doͤrften.

Fontes Largi, Reiche Bruͤnnen

der Geben an denen Orthen da ſie entſpringen Waſſer in Uberſuß;ergleichen gibt es gar viel hin und wieder in Schweitzeriſchen Lan-en/ ſo daß eine groſſe Verzeichnuß machen mußte/ wann alle derglei-hen Brünnen erzehlen wolte: Sie flieſſen gemeinlich das ganze Jahrhindurch ſo wol bey trockener als regnichter Witterung/ und dieneninſonderheit denemenigen/ welche die Brunnen nicht ſo faſt vom Re-1 af Schnee/ als aber von denen unterirzdiſchen Waſſergehalte-herleiten.5 In dem Canton Fürich iſt von ſolcher Art der Hunger-feibemn zu Wangen ; wann der flieſſet/ ſo mag er eine Mühlen.Zu Müſkenen bey Richtenſchwell an dem Zürich⸗See/wird die Mühle auch getrieben von einem Waſſer/ das nicht weit vonem Hauß entſpringt. ö i iVon denen reichen Waſſerquellen/ welche dem Dorff Flims imOberen Grauen Pundt den Namen gegeben, findet der goͤnſtigeLeſer Nachricht in Schweitz. ed 9 1 11 55 9Die vielen Eiſen⸗Schmitten / Papeir⸗ und andere Muͤhlen in demDorff e eine halbe Stund von Neufchatel abgele-gen werden getrieben von einem Waſſer/ das wenig Schritt von dan-nen/ an dem Fuß des Bergs/ eine gar reiche Quell hat/ welche alſobaldeinen Bach kormiert: dieſes Waſſer heiſſet auch la Sarriere, Seltier o.und kommet ohne Zweifel aus einem groſſen Waſſer⸗Schatz der inin dem Eingeweid des Bergs liget: Er fieſſet zuweilen wie A. 70s.geſchehen/ mit ſolcher Ungeſtümme hervor/ daß die anligenden Häuſerin Gefahr geſetzet werden: So bald er aber die Mühlen getrieben/uͤbergibet er ſeine Waſſer dem Neuenburger⸗See. N

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