Buch 
Entstehung
Seite
147
JPEG-Download
 

ten Erd

..]§;]6ß³mũ, ̃] uͤw-u,,.

8(147) 88ſihe das Waſſer von dort in die Statt/ und zum jetzigen Badhaußgeleitet worden. Muß glſo dieſes heilſame Badwaſſer/ wie etliche alteJahren und Schrifften ausweiſen/ ſchon vaſt in die dreyhundertare im Gebrauch gerweſen ſeyn. 5 fdie Dieſes Bades Quellen ſind dißmalen drey unterſchiedliche. Durchdle hymiſche Kunſt/ haben ſich aus ſelbigen/ abſonderlich von miraaunierten/ folgende Mineralien erzeigt und herfuͤr gethan.105 erſte Quell dieſes Woaſſrs wie oben gemeldt/ entſpringt ineum Wald/ Andberg genant/ da zuvor das uralte Badhauß geſtan-S.(welche im Jahr 1672. aus Anordnung Herzen Statthalter undf eckelmeiſter Kuntleins/ dozumalen wolbeſtelten Bauherꝛen gar fleiß-

a bern allem Unrath geſaͤuberet/ und vor Zufluß anderer Waſſeren aufs

everwahret worden) halt in ſich den meiſtentheil einer weißgelblach-den/ ein wenig Kupferwaſſer/ und nur eine geringe Anzeigung et-was Schweffels und ⸗Harzachtiger Erdfettigkeit/ oder Bituminis.an Die andere Quell hat ihren Urſprung in einem Wein⸗Berg/ das1 ocken⸗Tobel genant/ ungefahr ein viertheil Stund von der erſten/N fuhrt mit ſich auch ein weißgelblachte Erden/ aber in groͤſſereruantitet/ und ſubtiler als die erſte; Item Salpeter/ und etwasenigs Alaun oder Alet. i 5ren Die dritte Quell entſpringet etwan 300. Schritt von der ande-ih auch in dieſem Wein⸗Berg/ und führt der anderen uͤberal glei-e Mineralien/ alſo daß ich ſie eines Urſprungs zuſeyn erachte.ieſe drey Quellen flieſſen zuſamen in einer wolverwahrten Brun-nenſtuben/ eine viertheil Stund von der Stgtt gelegen/ ſo von Stei-nen ordenlich gemacht und eingefaßt daß kein Regenwaſſer dareinkommen kan/ von dort wird das Waſſer durch hölzerne Teuchel inle Satt und Badhauß geleitet/ welches die eiſernen Zwingen/ da-Nu die Teuchel an einanderen geheftet werden/ wegen in ſich halten-en Mineraliſchen Salzen/ mit der Zeit verftiſſet/ und ſo es geſotten/dens weißlacht und trub wird; auch legt ſich an die Keſſel und Bo-en ein ſteinachte Rinden/ als wie der Weinſtein in Faſſeren/ welcheaber ohne ſonderlichen Geſchmack/ und an der Farb auſſen weiß/ undinnwendig rohtlecht iſt. N

Die Eigenſchafften dieſer Mineralien ſind folgende:

Die weißgelblachte Erd/ ſo bolariſcher Natur/ zeucht zuſa-men trocknet und heilet..qs Kupfer waſſer/ iſt warmer trockner/ und huſamezeubenr

T 5