darinnen ict dem heilſamen Waſſer auch die Heilungs⸗Gaaben Gotes ausgeſchüttet werden. Ein g Ng, ein Hauß der Güͤtigke-Gottes. Auch wegen ſeinen ungemeinen Tugenden ſo bekant wordendaß es offtermahlen mit einem/ in einem Jahrgang doppleten und wideraͤferten Einſatz alle deſſen Liebhabere nicht vergnuͤgen koͤnnen/ 15dern zuweilen unterſchiedenliche ſeines heilſamen Gebrauchs alsdantraurig haben muſſen bergubet ſeyn. Geſchweige/ es geſchehen konnendaß andere/ wann ſie dieſes Bad genoſſen /in Ansehung deſſelben nabehaften Wirkungen/ um deſſen in das konfftig nicht zumanglen/
in Aonemmung eines freundlichen Abſcheids das Loſament in 90koͤnfftig wiederum beſtellet. Iſt kein Wunder/ wann ſchon fror 5und einheimiſche vorgegchte/ hier und dort verꝛuͤhmte Herꝛen dieſOrth mit ihren Ehren⸗Waapen in den Fenſteren begaaben und zielwollen. Under jenen/ Herꝛ Georg Graff zu Wir tenberg 1190Mümpeigart A. 15r. in einem groſſen Fenſter auf dem unttele,Gang. Under dieſen/ Herꝛ Heinrich Bu inger/ vier und vielzig jaͤhriger Oberſt Pfarꝛer zu Zurich/ und Herꝛ Conrad bellicands,Chorherꝛ und Profelſor daſelbſten/ A. 1547. in einer Kammer.
auch Herz Johannes Wolphius, Pfarꝛher? und Profeſſor gn gedach-tem Orth/ A. 1583. in einer anderen Kammer. Und dieſes alles wah,nicht ohne Urſach/ wie ſolches folgende Beschreibung des Bads ſelbsſo wol wegen ſeiner groſen Nommlichkeit/ als gber guch her0 Nutzen und Wirkungen/ augeuſcheinlich hervorthün
Die Tommlichkeit dieſes Orths betreffend/ iſt bekant/ wie
die beſten Babe an den rauchſten und bergachteſten Orthen gemellich ihren Sitz pflegen zuhaben/ das Schpweitzerland aber vor andere 4
Länderen aus den Preiß hat, welches zwahr auch mit hohen/ aber dar
bey fruchtbaren Bergen/ als mit einem ſchoͤn gruͤnenden Zaun u
und um/ nicht nur zur Zierlichkeit/ 9 0 a0(und walhes vonjewelten har bekant iſt /) 15 einer veſten des Lands Bruſtwehr umge-ben iſt. Dieſes erwahret ſich augenscheinlich bey unſerem Urdorffer-Bad/ wie abzunemmen/ in dem kaum ein Kirch⸗ſpiel mit ſo Hohenund vielen Bergen begaabet/ als eben die Dierikumer/ welcher Toch-ter( under vielen anderen/ auch das Urdorff ſt/ und aber ſind ni
nur dieſe Berg/ gleich wie andere elvetiſche/ zur Erſtaunung derfrömbden Neiſenden/ mit allerhand Baͤum⸗ Grag, eld⸗Früch-tete an theil Orthen mit Weinbergen aus eruͤſtet ſondenauch das Bad ſelbs iſt alſo gelegen/ daß/ angesehen ber Bic h 5