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In der Graffſchafft Baden.Das Bad zu Baden. Thermæ Badenſcs.
u Dieſes Bad! von verſchiedenen in ganzen Tractaͤtlein/ inſon-da aber von 1 b. Solomon Hottinger weitläuffig be-ne eben worden A. 1702. Ich wil vorderſt aus demſelben das vor-wanſte guszeuhen/ und dann einſche bisher noch nicht in Truck gekom-ne Oblervationes anhenken: 5 2 1Ol theilen ſich die Bader mit der Aimmath ab in die Bäder diſ-Ba eit oder 105 der Ammath/ oder in die Groſſe und 0ſheilerere. Zum Anderen tubcksidieren wir die Groſſen Bader undner ie wiederum ab in die Gemeine Bader welche auf offe-und Stlaß und unter dem freyen Himmel ſich mehrentheils befinden/Then die Hof ſamt den Wirthshaͤuſeren/ in welchen gutenFel enthalten ſind ſchoͤne/ groſſe Privat. Baͤder⸗ mit ihren Gemä-fen n und anderen Nohtwendigkeiten. Die Gemeinen Bader begreif-
nan Ages Dritte/ in ſich das St. Verenx Bad/ und das ſo ge-
Freybad. N 1*De Das St. Veren x. Bad iſt 34. Schuh lang/ und 20. breit.und ganzen Sommer hindurch ſind in demeſelbigen 40. Jo. 60. 70.
ehr Perſonen ordinariè anzutreffen/ alles arme/ lahme/ krum-
fie dach auch angeloffene/ ausſaͤtzige/ und ſonſten ganz arbeit-
werd Perſonen. Wie groß und ſchwer immer das Anligen offt iſt/en
doch viel derſelbigen mit groſſer Verwunderung der Umſte-fenden ad doch fun der Patienten ganz geheilet naher Hauß ge-det: iel/ welche durch mitleidiger Leuthen Hilff müßten na 5in 15 gebracht werden/ kehren offt ganz leicht wiederum zuruck und„Watterland. 55 ecDamit aber die ganz wuͤſt angeloffene/ faſt ausſatzige oder ſon-hen anſteckende Perſohen nicht von den anderen billich iüſen kekreGH ewerden/ erzeiget der zu den Gemeinen Baͤderen beſtelkteFl eiſter/ Aufſeher und Wächter, darinnen ſeinen getreuendu lg/ und fleiſſige Aufſicht/ und laſſet dergleichen neue Ankoömmlingewer einen Tag oder etliche an einem gewiſſen/ gleichſam unterſchla-ben von der Haubtauellen entfehrntem Orth ſo lang ſich gufhalten/woldiekloigen von der groͤberen Unſauberkeit befreyet und gereiniget
en ſindf Aaa ij Daß