f td hatte/ mit groſſer Beſchwerd und Engbrüſtigkeit; jedoch folgteene Medico der ihro in das Pfefers⸗Bad gerahten/ ſonderlichmi en ſie jederweil flieſſende offene Schenkel hatte/ nimt die Cur vor/f bſedermänigliches Verwunderen die Wahrheit zubekennen ich ſelb-en hielte ſie auch pro Phtilica, vermeynte auch mit anderen/ ſie wer-Wltweders in waͤhrender/ oder aber gleich auf vollendete Cur derBelt abſagen/ allein ich war auch mit anderen betrogen/ da ſie dieanker Tur wol ausſtehen mogen/ auch beſſer naher Haußlals ſie 6075Adn verꝛeißt/ Ae 0 dieſe gehabte Cur noch etwelchewer glücklich zu der Welt gebohren. e„ler Cre. En Pfarꝛherꝛ/ ohnweit von der Statt Ulm/ ſo drey gan-ſol Jahr mit ſolcher Schwach⸗und Blodigkeit des Magens/ jg mitcher Beraubung des Appetits behafftet wart/ daß er durch diſeüze Zeit/ mit nichts anders/ als ohngefehr drey Löffel voll Kinder-Muß en taglich genehret/ nebent deme auch mit ſolchem ſchmerzlichenJen oken⸗Wehe gepeiniget/ daß ihme unmoglich mit aufgerichtetem0 1 0 zugehen/ oder zuſtehen; Da nun alle Arzt⸗Kunſt bergebens undfinonauch alle Arzneyen zuſchwach/ hat er nächſt Göttlicher Hilff/mon einngen Troſf/ zu der Wunder⸗heilſamen Oueleen geſetet auchEi Monat ſunio ſich dahin aller ſchwach tragen laſſen/ allwo er auseonlahten, damal gegenwartigen Hexen Nechci(der mir diß ſelbſtenSſmuniciert) anfänglich gewiſſe Tag dieſes Waſſer getrunken;8 ehet wie wunderlich G Ott in ſeinen Gaaben! Kaͤumerlich hat erM drink Cur in die S. Tag fortgeſetzt/ hat er nebent der koſtlichendaßtgen⸗Starkung/ ſolchen Appetit und Luſt zur Speiß bekommenier in zwey Mahlzeiten ein 100 Kalb⸗Fleiſch/ ohne Beſchwerdf fi nemmen/ und nieſſen moͤgen; Da er aber ohngefehr nach ver-oſſenen zwoͤlff Tagen das Trinken hindan geſetzet/ und die Baden-lech vorgenommen/ iſt er innerthalb 8. Tagen/ auch des fben Nugken⸗Wehes entlediget/ friſch/ aufrecht hin und wie 9 5lecken gangen/ nach vollendeter Eur vollig geſund/ G Ott/ und der Ed-eh Duellen ewiges Lob und Dank geſagt. lange Zeit9(1677.) Uinleidenliches Magen⸗Wehe ertragte eine lange Beln er: J. J. aus Loblicher Statt Bern / das endlichen ſo weit ihne uͤber-N nmen/ daß er nicht allein allen Appetit, und Luſt zur Speiß unddank verlohren/ ſondern auch ſo gar das zu ſich genommene ſo wolNode als Trank nicht mehr behalten durch den Unwillen/(h. ge-10 heiget von ſich zugeben; Keinen Fleiß ſpahrete er von unterſchied-chen berühmteſten Medicis Raht einzuholen/ keine Unkoͤſten daure-5 Gag ii ten
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