Band 
Zweyter Theil [3].
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1506
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»506 Schmalholz.

zu Dresden. Auf dem Dresdner -Salon 1812. sahman von ihm Copie» in gut gelungenen Zeichnun-gen. Journ. d. Lux. u. d. Mode. Jun. 1812.S. Z6H. Dort heißt er wohl irrig Schnalfuß. ^5-..

Schmalholz ( ). So heißt bey Liporvss

ky ein (noch lebender?) Zimmermanns-Sohn vonMindelheim im Lechkreise, der in punzenähnlicherManier bey Schleich in Augsburg gearbeitet habe.Von ihm wird dort angeführt: Lornella, hlotkeroftke 6raccln nach B. West (oder vielmehr Copieeines solchen Blattes von Bartolozzi ), und: rks^oun§ OlltAkmeii; beyde mit der — durchausfalschen Unterschrift: Ooübert i-rr/e». et sculps.

Schmalkalden (Hans von), ein Steinmetz-meister, der um i 5 nH. an der GrimmenthalischenHospitaikirche (bey Obermaßfeld im Hennebergi-schen) arbeitete. Ausser ihm werden hierbey nochdie Werkmeister Cunz Lobenstein, welcher dasVordcrgebäude auf die Kirche, und Matthäus Motzzu Meiningen , welcher das Gebäude auf dem Chöremit der Spitze verfertigt hatte, genannt. S. einhandschriftliches Werk über Henneberg , von Christi.Juncker. Die Mauern dieser ehemals berühmtenkatholischen Kirche werden itzt noch gesehen.

* Schmees ( ). Das Verzeichniß einer

nicht mehr bestehenden Gemäldesammlung in Schle-sien, führt ihn an und theilt ihm die Darstellungeines eingefallenen Gewölbes zu, gemeinschaftlichmit Agricola gemalt. (Hiernach müßte er umoder gegen den Anfang des XVIII. Jahrhundertsgelebt haben). Ebendaselbst waren auch, bonFichrer, eingefallene Ruinen, wo Vieh weidet,und von Gchuir zwey geharnischte Soldaten, dieTabak rauchen, vorhanden. Rundinann's promp-tusriurn rerurn naturaliurn et artästclallum Vra-tlslsriense (Vratl8>. 1726. HE) n. 55 . 58 . Unter-dessen sind wir gemeynt, daß Schmees u. SMuirnur verschiedene Schreibarten sind von I. Schmeesund Corn. Schür oder Schur, beyde des Lexikons.

Gchmehrfeld (Mad.), Regierungsräthinzu Cassel; malte um 1780. mit vieler GeschicklichkeitLandschaften im Geschmacke des Claude Lorrain (viel gesagt!). Meusel Misc. X. 221.

Schmeidler (Carl Gottlob), ein in 1809.lebender Miniaturmaler zu Brcßlau, geb. zuNimptsch 177g. Neben Anderm kann/e mau vonihm die Bildnisse des Russischen Generals vonBennigsen und seiner Gemahlin. Meusel zJ.R L- Auch ein Aufsatz in Ebendess. Archiv II.(H.) 5 g. zählt ihn 8. v. Schmiedler unter die be-deutender» Bildnißmaler in Schlesien, deren Ar-beiten im 1 .1806. durch die Preussischen, so wie in1807. durch die Französischen Generale gesucht undbezahlt wurden.

Schmelks( ). So nennt eine gleichgül-tige Noritz, eiyen Hofmaler und Dekorateur desMarkgrafen von Brandenburg - Schweb , der inr?LH. zu Schwed lebte.

* Schmelz (I.). Ein solcher Stempelschneiderwird in: Sammlung berühmter Medailleurs,unter NE 90. angeführt, und ist aber wohl keinAndrer, als der Johann Smelzing des Lexikons.

Schmelzer (Andreas). Ferner ModesdinusFuchs , Matthäus Müller, Thomas Giessmann,und Stephan, werden in einem handschriftlichenWerke von i 558 . (was die Reform enthält, die da-mals Churfürst August von Sachsen mit den Be-soldungen der verschiedenen Hofstellcn vornahm)bey der Gießerey und dem Gießhause zu Dresden angeführt.

— — (Michael), aus Geithain unweit

Rochlitz gebürtig, Prior des berühmten sächsischenKlosters Altenzelle. Derselbe war ein sehr gelehr-ter und kunstliebender Mann, der vorzüglich we-gen der Ausmalerey der großen Anfangsbuchstabenin Handschriften ungemein gelobt wird; dabey auch«in großer Tonkünstler. Seine Lebenszeit ist zu Ende

S ch m i d.

des XV. Jahrhunderts und in die erste Hälftedes XVI. zu setzen. I. C Rnaurh Altenzelle(Dresden ».Leipzig 1721. 8°. VIII.Theile), Lh. II.S. 161. u. 260.

Schmettau (Samuel Graf von), ein i68H.in Schlesien geborner Edelmann. Er erwarb sichim Dienste des teutschen Kaisers (der ihn 1722.zum General -Feldzeugmeister ernannte) besondersals Ingenieur vielen Ruhm, und that sich auchdurch seine geschickte Vertheidigung von Belgrad hervor. Ungeachtet dessen mußte er viele und zwarunverdiente Vorwürfe anhören, die ihn dann auchso kränkten, daß er, als bey entstandenem KriegeFriedrich der Große alle Schlesier von der Oestrei-chischen Armee abrief, diesem Rufe folgte, undvon dem Könige zum Generalfeldmarschall ernanntwurde. Kaiser Carl VIl. erhob ihn und seine Fa-milie in den Grafenstand. Schmettau zeichnetesich noch verschiedentlich im Felde und im Kabi-nette aus, und starb, von seinem neuen Herrngeschätzt, zu Berlin 1771. 68. Jahr alt. Neueshistorisches Handlex. II. Ulm 1786 8E S. i8H6.Er zeichnete auch einen Plan der Festung Ofen, derGrundriß und Prospekt enthält, und in Kupfergestochen vorhanden ist. Ungarisches Magaz.D- II. St. r. Pcesb. -782. S. 108. NE 88.

Schmid (Arnold), ein holländischer Maler,von dem sich in der Gräfl. Callenbergischen Samm-lung zu Dresden ein Seesturm mit kleinen gutgezeichneten Figuren findet, welcher sehr gelobtwird. In dem Verzeichnisse dieser Sammlungwerden noch folgende Maler genannt: Bellekin;Brynik; Ceulenburg (Kuilenburg); Isorh (vonihm eine artige Verkündigung der Hirten); Thieul-liers, vermuthlich soll lctztrer den im Lex. gegebe-nen Thuilliers vorstellen. Hasche Dresden II. 127.

— — (August). Von einem Künstler diesesNamens aus Luzern sah man auf dem Zürcher-Salon i 8 o 5 . die Loretto-Kapelle bey Bürglen imC. Uri.

* — — (Christian, oder Johann Christian).Zu Amsterdam gab er, nach Kaltenhofers Zeichnung,Blätter zu dem 1756. erschienenen achten anato-mischen Fascikel des H. von Halter; dann unterdem Namen Christ. Sepp in 1762. auf 25 . Ta-feln das schon im Lex. benannte Werk, unter demTitel: LeachornvlriA 8er HVonlleren Oats inds min8tAeschtetc 8cliep2eler> o 5 Xederlsrxl-8cks In8«?cten etc. Weiters 1767.: Geogra-phische Belustigungen der Jugend u. s. f.itach einer ganz neuen Methode, vermittelst22. illunnnirrer Orobirkarren. Ferner, gleichjenem ersten Werke, nach der Natur colorirt:Xedcrlsndachs Vollen etc. (Ar. kol. -Zm8t.1770 ); und Ebendaselbst (Fol. 1772.) Abbildungins und ausländischer Hölzer. Meusel I. II.Endlich in neuern Tagen, gemeinschaftlich mitseinem Sohne: klarn östsva — allen Aebeelnisuw nasr bet I.eeven Aeteelcencl, AeAra-veerllen Aecoulerd, daor en ander Opsloktvan A. 0. 8epp e» ^00», en be8ckreeven doorOa» Xoor (^M8terdam, DitAare 1—16. 1800.bis i 8 o 5 . gr. auch mit französischem Titel).Man urtheilte davon, daß die Kupfer den bessernihrer Art beygesetzt werden dürften, obgleich demGanzen mehr Genauigkeit zu wünschen wäre.Schraders neues Journal für die Bota-nik B. I. St. 2. (Frankfurt 1806. 8. S. i>H. ssq.In Meusel's bl. R. L. (-809.) erscheint ernicht mehr.

— — (Christoph Friedrich), ward i6He.Churfürst!. Landmesser in der Mark-Brandenburgund Baumeister in den Churfürst!. Festungen undHoflager. lJicolai.

— — (C- H ). So ist ohne Weiteres einekleine in Kupfer gestochene Ansicht des Schlosseszu Altenbnrg im Voigtlande bezeichnet, ein Blatt-