Band 
Zweyter Theil [3].
Seite
1550
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UgZo Schüblin.

delt dabey aber die verwickelten Construktionenund den weitläuftigen Vortrag: die Kupfer dazuhat Andreas Georg Schübler der jüngere,nach den Zeichnungen von Joh. Jacob, geetzt.Archirectonisches Werk von Säulen (a. b.Unterricht zur Verfertigung der vollständi-gen Säulenordnung fol. Nürnb.) m. 5 s. Kpfrt.(2. Rkhlr. 8. Gr.) fol. Antike Baukunst m.8. Kupfert. <8. Gr.) fol. Begriffe der voll-ständigen Civilbaukunst in Landkartenformat,5 . Bogen (i. Rchlr.). von Repositorien,Lomtoirs u. MedaiUenschränken m. Ho. Kpft.(7. Bogen Text, i. Rthlr.) fol. Schnitzwerku. Wagenverzierungen (12. Gr.) fol. Fim-nrermannskunst von Häng- u. Sprengrverrken, fol. Nürnb. 781. (Auf dem Titel führt erden Namen: IVIatb. Hrcbikect. et 8vu'pt. Lul-tor.). van Holzerfparenden Srubenöfen,ingieichem von Jagd - Feld- Marsch- u. La-geröfen Zo. Kupfert. (18. Bogen Text, » Rthlr.12. Gr ) fol. ?es picturge, worin gezeigtwird, wie alles ins j)erspecriv zu bringen,2. Theile mit 5 o. Kupfert. ( 5 . Rthlr.) real fol.k'erzpectlva 6 eometr. pract. mit 64. Kupfert.(i. Alphab. 5 . Bogen Text, 2. Rtblr. 8. Gr) fol. Perspecrivische Gartenbelustigungen mit18. Kpfrt. (r. Rthlr) fol. (in Hirschfelds Gar-lenkalender auf 178b. S. iH. werden dieselbenals die unsinnigste Ausgeburt von Unvernunft u.Geschmacklosigkeit charakterisiert) u. anderes mehr,was noch 1789. zu beygesetzten Preisen b. Schnei-der u. Weigel in Nürnberg (den Verlegern sei-ner meisten Werke von 60. Jahren her) zu erhal-ten war. Vor uns liegen haben wir: Sein Werkvon allerley Zimmerverzirrnngen, Mobilien u. s.f.welche in 20. Ausgaben (120. Bl.) fol. Augsburg bey Jerem. Wolf s. a. erschienen waren, unbals geschichtliche Denkmale des Ungeschmacks desManns und seines Zeitalters nicht wenig merk-würdig sind. Johann Jacob zeichnete auch dasTitelkupfer zu Pet. Kolb's Beschreibung des Vor-gebürges der guten Hoffnung (Nürnb. 1719. fol.),was Renz und Montalegre geetzt haben.

Schüblin (Johann), muß sich mitEtzcn aufEisen abgegeben haben; wenigstens finden wir inder Lurieusen Lunst- und Werkschule von I.L. (Nürnberg i,o 5 . 4 °-) Theil k. S. 457. dasRezept einer von ihm herrührenden Ctze, ohne Wei-teres angegeben. Gedachtes Werk schreibt jedochdie Namen nicht immer richtig.

* Schuech, s. Schuch.

Schücht (Joseph), ein Gärtner, welcher,auf Befehl des deutschen Kaisers 1784. mit Bre-demeyer eine Reise nach Amerika unternehmenwußte, von der er iM. nach Wien zurückkehrte.In 1797. befand sich derselbe als KaiserlicherGärtner zu Schönbrunn in Bestallung. Jac-quins: blortus 8cboenlrruaneri5ls Vol. 1 . inder Vorrede.

Gchüffner ( ), ein uns sonst unbekann-

ter Kupferstecher, von welchem der WinklerscheKatalog zwey gcetzte Landschaften in fol. mit kei-nem andern Namen als dem seinigen, und derJahrzahl 177h. bezeichnet, anführe.

Schueler ( ), ein alter deutscher Arith-

metik» aus Arnstadt . Von ihm kennt man einkünstlich geschriebenes Gebetbuch, das sich nochin neuern Tagen in dem Wacl>ierschen Natura-kienkabinete zu Bamberg befand, und auf derFrankfurter - Jubilatmesse 1808. öffentlich gezeigtwurde. Tüb. Msrgenbl. 1808. S. 5H8.

( ), war 1796. als Baudirektor

bey der Königlich Preußischen Kriegs- und Do-mainenkammer - Deputation zu Bromberg , undr8oH. in gleicher Eigenschaft bey der zu Plock in

Schüh.

Bestallung. Letztere Zeit hatte er ftlnen Wohnsitz

in Pultusk .

Schuelrzchen (Johann Georg). So hießein Sächsischer Hofzimmermeister, der 1754. andem Thurm der Klosterkirche zu Dahme - in Sach­ sen arbeitete. Sächs. Luc. Lab. 1734. S. 3 s 3 .

Schueppel( ), sonder Zweifel zu Ber­ lin . Derselbe lieferte Zeichnungen zu den v. We-ber und Mohr herausgegebenen Beytragen zurNaturkunde, wovon der erste Band Kiel i 8 c> 5 .in 8°. erschien.

Gchuerer ( ). Ein solcher soll 1784. ein

Blatt nach Tischbein: lu kencontre, gestochenhaben.

Schuerttrann (Peter Joseph). Ingenieurvon Antwerpen , gewann 1808. den zweyten Preisder Perspektive bey dortiger Akademie, und frü-her (1806.) das Acceffit in Architektur-Composi-tionen.

Schlier ; oder Scht'r; ( ). Letztres ist

vermuthlich der richtigere Name. Aus unsern er-haltenen Beyträgen hat hier ein Art. sich eins-weilen verirret; was deswegen angemerkt wird,weil der gleich folgende auf denselben Bezug hat.

( ). In dem Dresdner-Po-

ll'risch. Anzeiger Jahrg. 1760. N°. I. findet sichvon einem Dresdner -Maler Sch'rz <dem Unter-schied der Jahre nach zu urtheilen vielleicht einSohn von Obigem) ein Avertissement des Jnn-halts: Daß er seit einigen Monaten den Anfanggemacht habe, das: st'Kegttum lVIunüi, oderSchattenspiel der Welt, in den Abendstundenzu 4 Diversen Prospekten vorzustellen. Diese 4Diversen Prospekte waren:Erstlich, eine Stadtoder Seehafen bey einer Morgen- oder Abend«röche; zum andern, das Bombardement einerFestung oder Seetreffen bey Vollmond; drittenseinPharus oder Winterstück; viertens, eine an-nehmliche Landschaft bey einem Gewitter; Allessehr natürlich anzusehen, und zahlt jede Person4. gute Groschen."

* Schuer (Cornel), s. Schul.

Schurerlau (Friedrich Gottlob). So heißtetwa auch der oben angeführte Schlirrerlau, denaber einer unsrer Freunde nicht einen Kupferstecher,sondern einen Landschafts- und Bildnißmaler nennt.

Schuerre (Friedrich Wilhelm), ist uns alSVerfasser folgender Schriften bekannt: LurzeAnweisung zum Straßen - und «shausseebaumit i. Kupfer. Ferner: Ueber Wirthschafrs-gebäude und Bestimmung der Größe der-selben. Beyde erschienen Halberstadt 1790 in 8°.

Gchuerrig (Hans), Churfürstlich SächsischerHofzimmermeister zu Torgau , erscheint ib 33 ,, u.Michael Thümmel Amtsmaurermeister zu Tor-gau lLZH., bey einer Kirchcnbauke des Städt-chens Belgern . Jahrg. 1776

k- 139.

Schütz, Schuey oderSchütze (Adolph),aus Dresden , wo sein Vater Tanzmeister ist, ge-bürtig, lernte um 1811. als Maler bey dem dasi-gen Professor Schubert. Man nennt ihn einentalentvollen Jüngling, *)

(A. P-). Ein Verzeichnis von Hand-zeichnungen, schreibt einem solcher eine Landschaftmit schwarzer Kreide, weiß gehöht, in kl. 4 °. zu.

* (Carl), Baumeister, Zeichner».Ku-pferetzer, Professor der Kaiser!. Königi. Ingeni-eur-Akademie, und Mitglied derjenigen der bil-denden Künste zu Wien , geb. daselbst 1746. Vonseiner Jugendgeschichte und ersten Studien ist uns

K) Wir rubriziern Schuey und Schütz, auch Schuetze und Schütze unter und durcheinander; und «enne»reden so, wie er sich gewöhnlich schreibt.