Band 
Zweyter Theil [3].
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1560
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1560 Schulze.

bach und dessen Gemahlin, hat F. G. Schütter-lau nach ihm gestochen.

Schulze (Fr.). Irgendwo heisst es, daßein solcher für Beckers Äugusteum gestochen habe,was aber wahrscheinlich keinen andern dieses Ge-schlechts, als den Christ. Gottfried angeht. S.oben den Artikel.

(Fr.J.E.), Königl. PreußischerKriegs-rath und Wasserbaudirektor für Ost-Preussen undLitthauen, gab: versuch einiger Beytrage zurhydraulischen Architektur mit 28. Kupf. (Kö­ nigsberg »808. gr. 40. bey Nicolovius. Preis 8 .Rthlr.). Wir vermuthen, daß derselbe mit dem-jenigen Schulz, der, wie es anderwerts heißt,schon seit ungefähr 1804. als Bauassessor bey derKriegs- und Domainenkammer zu Königsberg inPreußen, angestellt war, wohl sicher nur EinePerson ist.

(F. G.), ein Ingenieur, nach dessenZeichnung von 1757. man eine von Bernigerothgestochene Ansicht von Greiz im Reussischen kennt.Sollte derselbe wohl, von dem Kupferstecher ausVersehen so getauft, und mit dem unten folgen-den Johann Gottlieb Schulz etwa nur EinePerson seyn?

(F. W.), vermuthlich ein Schüler vondem, an dem Gymnasium zu Osnabrück als Ma-thematiker und Zeichenmeister angestellten, Chri-stian Rudolph Reinhold, zu dessen: Zeichen- u.Maler-Schule (Münster und Osnabrück 1786.8°.) er und andere gectzt haben. Die damalige,wie es scheint, seine Erstlings-Arbeit war abernoch dürftig genug.

(Georg), ein geschickter Ingenieur ausder Lausitz , welcher sich um »634. zu Erfurt auf-hielt. Er war dort Professor der Mathematik.Als Schriftsteller machte er sich durch eine: For-tifikarion vnd Meßkunst (Erfurd » 63 g. 8 °. m.Holzschn.) bekannt.

(Gottlicb), ein Goldschmied zu Meis-sen um 1700. Mrr.

(Hans), Baumeister , welcher i 65 g.das Rathhaus zu Königsberg , einer in dem Hild-burghausischen gelegenen Stadt, auferbauete.LraußSachsen- Hildburghausische Lirchen-Schul- und Landeshistorie IV. 66.

(Heinrich Sigmund, oder Heinrich Si-mon), Königl. Hofgrottier zu Dresden . Der-selbe war ein geschickter Mann in seiner Kunst,und st. 1725. 62. I. alt zu ermeldtem Dresden .Lern Dresdnisch. Merkwürdigkeiten, Jahr-gang 1735. S. 5 o. S. a. unt. Joachim Heinrich.

(Hermann), ein Goldschmied zu Halleim Magdeburgischen, wo er im Jahre 1627. starb.Der: Latalog einiger (zu Stolbcrg am Harze)gesammlerer Leich-Predigten, Folio undQuarto, Anno 1716. fol. S. » 83 . führt eine aufihn gedruckte Leichenpredigt in 4°. an.

* (Joachim Christian), wird bey Meu-sel I. s. v. Schulze um 1778. noch unter dieLebenden gezählt. Bey Ebendems. II. also um1789. erscheint er nicht mehr.

(Joachim Heinrich), erscheint im Le-bend. Lönigl. Dresden u. im dortigen Hof-kalender 1728. als Hofgrottir daselbst. Ob eretwa mit dem oben angeführten Heinrich Sieg-mund Eine Person sey, ist noch zweifelhaft.

(Joachim Johann), ein Baumeister,von dem wir aber nur anzuführen wissen, daßer auf Befehl des Anhaltischen Fürsten VictorAmadeus, in 1697. eine steinerne Schleuse zuBcrnburg erbaut hat. I. H. D- Antiquariusdes Elbstrohms (Franks, a. M. 1741.8R) S 5 on.

(Joh.), geb. zu Berlin 17)8. lernte beyJsaac Jac.Clauze, u. arbeitete als Blumenmaler inder dortigen Königl. Porzellanfabrike. Mkolai.

Schulz.

Schul ; (Johann), ein Maler,-nach welchemLips, für den Verlag der ehmaligen chalkogra-phischen Gesellschaft zu Dessau , das Bildniß vondem Hofrathe A. G. Richter zu Göttingen (Pr.1. Rthlr. 12. Gr.) gestochen hat.

(Joh. Bernhard) ward 1687. Chur-fürst!. Brandenburgischer Ingenieur und Medail-leur. Derselbe verfertigte auf Churfürst!. Befehleinen 1688. erschienenen perspectivischen Plan vonBerlin auf 3 . Bogen, welcher sehr genau, abersehr selten geworden ist; er schnitt auch für Chur-fürst Friedrich Hl. eine Anzahl Denkmünzen, u.st. 1695. M'colai. Als Medailleur verfertigteer, neben Andern» (»694.) eine von den dreySchaumünzen (die andern beyden sind von R.Falz), die auf die Gründung der Universität zuHalle geschlagen wurden. Abbildungen davon siehtman in Tenzels monatlichen Unterredun-gen von 1694- u. in Dreybauprs Beschrei-bung des Saalkreises II. 17. Auch SeylersLeben Friedrich wilhems des Großen, Chur-fürsten von Brandenburg , aus Münzen,giebt von seine» Schaumünzen in Abbildung. Soauf die Einnahme von Ofen und Beendigung derUnruhen zwischen Dänemark und Hamburg von»686.; auf den Geburtstag gedachten Churfürstens1687.; auf die Vermahlung von dessen ältesterPrinzessin mit dem Herzoge Carl von Mecklenburg(auf dieser Münze soll er sich nur B. Schulzschreiben) u. s. f.

(Johann Carl), Oberbaurath in Körnigl. Preußischen Diensten, Professor des Feld-Artilleriecorps zu Berlin und Mitglied der dasigenAkademie der Wissenschaften, wird 1786. genannt.

(Johann Caspar). Nach ihm gestochenhat I. M. Bernigeroth das Bildniß des ArztesI. A. Eysenbarth, und ein uns Unbekannter das-jenige des Rechtsgelehrten H. Salmuth.

(Johann Christian), geb. zu Potsdam 1749. studirte die Baukunst daselbst, und wardCouducteur in dem Königl. Baucomloir Mcolai.S. auch den gleich folgenden Joh. Christ.

Ein Künstler ebendieses Namens ward auch , dem: Lebenden-nigl.D resd en zufolge, » 73 g. zum Hofmaler da-selbst erkiest. In 175». wandte er sich nach Leip­ zig . ^c.

(Johann Christoph Wilhelm), Fähn-drich in chursächsischen Diensten. Nach seinenZeichnungen hat C. G. Werner zwey Plane (dieLager der Chursächsischen Armee bey Mühlbergim Jahre 1786. und dann 1786., beyde in Fol.)in Kupfer gebracht; er selbst zeichnete und radirte1789. eine: Situation zwischen Riesa und Neu-tzirschstein in Fol. Rüger in seiner Beschrei-bung des Soldatenknaben-Instituts zu Annaburg (Leipzig »787. 8°) S. »6. der Note sagt von ihm,er sey der Sohn eines gemeinen Soldaten derGarnison zu Barby . In gedachtem Institute be-fand er sich um »77Z; und 1784. erscheint erals Fähndrich bey dem Chursächsischen Infante-rieregiment von Zanthier.

(Johann Christ.), ein Maler zu Ber­ lin , wohl kein Andrer, als der obige Joh. Chri-stian zu Potsdam . In dem Adreßkalender von»773. dieser Stadt, wird er als vereideter Taxa-tor für Gemälde aufgezählt. In dem von 1780.wird an dieser Stelle ein Christoph Schulz be-nannt ; vielleicht auch nur der unsrige.

(Johann David ), s. oben AugustTraug. Schulz.

(Johann Friedrich), ist in dem Ber-liner-Adreßkalender auf 1780. unter der Ru-brik: Baubcdienle, Kondukteurs und Feldmessers,

. nebst Andern mehr zu finden. Er hatte seine»Aufenthalt damals zu Perlebcrg.