Settignano.
* Settignano (Solosmeo de), l. Solos-meo oder Salomeo da. An dem Grabmale Ju-lius II. ist von ihn, / nach M. Angelo's Modell/die Madonna mit dem Kinde. Stiche von demGanzen kennt man alte von A. Brambilla undTh. del Po, und einen neuern, nach einer Zeich-nung , welche Marterte besaß, in Borrari's Aus-gabe des vasari. Helnecke lJachr. I. 42g.
* Seuberlich s. Säuberlich.
* Seve (Gilbert de). Nach Gaulr de St.Gerinain geboren zu Paris 1V71. und dortgestorben 1698. Als Mitglied der Akademie stehter in ,6?Z. eingeschrieben. Nach ihm gestochenkennt man, von Duvuis, die Assyrische KöniginNitocris, und von M. I. Renard die EgyptischeRhodophe, welche die Pyramiden errichten laßt,wahrscheinlich für irgend ein historisches Werk.Dann lauter eigentliche Bildnisse, und zwar meistvon Stechern ersten Ranges: M. Boulanger, G.Edelink, I. Frosne, A. Maffon, Th. van Mer-ken, St. Picark, A. und E. Rousselet, P. vanSchuppen u. s. s. Hier nennen wir nur von Ede-link diejenigen Anton Furctiere's und Magdale-nens de Lamoignon; von Massen des RittersAlex. Dupuis; von van Schuppen des Präsiden-ten Lamoignon und der Herzogin von Montpen-sier, A. M. Louise von Orleans .
* — — (Jacob de). Nach ihm gestochenhaben vörderst Bildnisse: M- Baquoi, C. A. Lit-tret (Montesquieu's), R. Lochon, u. s. f. Dannebenfalls Baquoi eine Allegorie auf die Verlobungdes Dauphins mit der Erzherzogin (Marie An-toinette); Charpentier , nach seiner Zeichnung, dieStatüe Ludwig XV. von Bouchardou; Gaucherein schönes allegorisches Titelkupfer zu: 6re§.dlsrianLeni Opera P. I. Paris ,778.; Massardanderes zur: Ilistoirs des propres so l'esprittruinain; Moette Hunde undHaasen; E. Moreaudie Krönung des siebenjährigen Philipp l. zuRheims; M. Theres. Rousselet Tag und Nacht,u. s. w.
— — oder De seve (I. Eus. od I. H. de).
So heißt ein Zeichner zu des de la Mark: Nsb-lean enc/clopcdique et metdoclique des troisregnes de la nature. llotanique (Paris 1791. ss.4 °.). Nur eines indeß der dort befindliche Blät-ter (pl. 672.) ist bezeichnet: A. A. äe Xeve sei.mehrere hingegen bloß mit: «lirex. was
aber von dem Stiche gemeint ist. Ob de Seveauch alle übrigen gezeichnet habe, ist uns unbe-kannt. Dann aber soll er auch Zeichnungen ver-fertigt haben zu Büffon's: plistoiro naturelle;zu Lastel's: blistoire Natur, des poissons
cl'apres L/vcü (diese aus dem Fischwerke des Bloch,nur in kleiner Format kopirt); zu L- F. Jauf-frer's: 2 c>oArapkls lies divers re^ions etc.Kopien einzelner Stiche aus obigen Werken, undmit seinem Namen signirt, trifft man in derAllgemeinen Historie der sJatur (Hamburg und Leipzig ,750 — 1774. 4 °-); in Gchreber's:Säugthiere in Abbildungen mit Beschreibungen(Erlangen ,776. ff. gr. 40.) rc. Es scheint sonach,daß dieser Künstler überhaupt zu Paris naturrhistorische Zeichnungen für Buchhändler, von derMitte bis Ende vorigen Jahrhunderts gelieferthabe.
— — (I. H- de), s. den gleich vorherge-henden Art.
* — — (Peter de), obigen Gilberts jüngerer
Bruder. <Tar«/t äe p. 17Z. Nach
ihm kennt man (ohne seinen Namen) eine H. Fa-milie von fünf Figuren, mit Blumen zutragendenEngeln, von I. Edelink sehr schön gestochen; eineTaufe Christi von C. Simonneau, die St. Johannavon Loisel für Landry's Verlag, und endlich eineMenge Titelkupfer u. drgl. von St. Gantrel, I.Jollin, Dolival u. s. f.
Seuer (H.). So soll ein Maler heißen, von
Sevin» 1615
dem man, wenigstens ehmals, eine Landschaft aufLeinwand, mit hohen Bäumen und Figuren, mdem Restdenzschlosse der Altstadt-Cassel sah. Hir-schings iJachrichren v. Gemälde-und Lu-pferstichsammlungen V. 282.
Gev erin (CarlTheodor). Ein solcher erscheintim Sraarskal. von Meklenburg-Schrve-rin auf ,798. als Baucondükteur in dortigenDiensten.
* Geverini (Eduard), hieß Eduard Zam-pol, Severmi. Derselbe st. ,709. ZZ. I. alt.
* Severo ( . . Prinz von Sän), hieß Re-mond di Sandra (a. ü. Sangro), Prinz vonSän Severo. Derselbe bluhete zu Neapel umdie Mitte des XVUI. Jahrhunbers. In Deutsch-land besitzt von ihm, unsers Wissens, die einzigeGallerie zu Wien eine H. Familie in Enkaustick,lebensgroßes Knieestück, auf dessen Rucken mandie italienische Zuschrift des Prinzen an die Kai-serin Maria Theresia , und besser unten:
Bncs komano dipinse in dlapoli nell ,;5^.
liefet. Ueber diesen Widerspruch s. oben den Art.pesce.
* Severus und Leier, welche im Lejr.
kurz s. v. Leier erscheinen, wurden von Nero nach dem Brand von Rom zu Erbauung seinesGüldenen Hauses angestellt, das an erstaunens-würdiger Größe damals Alles in Italien übertraf,oder vielmehr so abenkheuerlich wie Alles war,was dieses Kaiserliche Ungeheuer unternahm. Dastand z. B. seine ,20' hohe Statüe in einem Hofemit einem Porticus von drey Säulenreihen um-geben, deren jede eine Meile maß. Die Gärienenthielten Waldungen mir aller Gattung wildemund zahmen Vieh angefüllt, einen Teich wie einMeer, und Pauken, die eine ganze ^ ladt bildeten.Ueberall waren Perlen, Edelgestein und besonderesGold, mit der ungereimtesten Verschwendung an-gebracht; Gerüche von Rauchwerk und Essenzenaller Art erfüllten die Luft. In dem Eßiaal stelltedie Decke das Firmament mit allen seine» Gestir-nen dar, welche Tags und Nachts ihren Lauf ver-folgten, und aller Gattung geruchreicher Wasserergossen. Und noch, scheint es, hatte Nero nichtdie letzte Hand an diese» Wunderbau gelegt, danachwerts Kaiser Otto 90. Mi^ionen Sesterzenaussetzte, um solchen zu vollenden. Ueberhauptsollen unsre beyden Baumeister arge Projektenma-cher gewesen seyn, und ihrem abscheulichen Gönnermehrere Entwürfe beliebt haben, die aber niemalszur Ausführung gediehen sind. Lei. cerL.
l. 79—81.
Sevestres ( ). So heißt im ^.lmsnack
äe Oommerce ,8,1. ohne Weiteres ein damalszu Paris lebender Baumeister.
Seufferr (Georg Ernst). Dieser, der an-fangs bey dem bekannten Botaniker und ApothekerWeinmann zu Regensburg konditionirte, 1722.aber Apotheker in Creussen geworden war, hatte,zu dieser Zeit, schon über zwey Jahre zugebracht,um das über 9000. Sorten starke Üerbarium.vlvurn seines vormaligen Herrn in Farben ab-zuzeichnen. Bros lau er-Sammlung z. xZa-rur- u. Runstgeschlchre, Jahrgang 172 s. Au-gust S. ,8,.
— — s. auch oben Seifferr u. unten Seyf-ferr.
* Sevin (Claudius Albert). Irgendwo fin,den wir folgende Blatter nach ihm angezeigt:krincipis i^rvernie tlreses pkilosoplncL.-, Pudo-vico XIV. dedicatss 1679. ä'evr-r del. P. Ocissin8c. , 5 . Blatt in gr. fol. Wir ordnen sie des-wegen unter diesen Sevin, wo ey wir übrigensbemerken, daß, nach dem Lex. Sevin schon 1676.verstorben war. Ob diesem oder dem j)aul PererSevin ein: pronrispice ä I'üonneur de l ^ca-demie lrsn^oise; luv. x. §wi», k- (äsotrel,
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