Band 
Zweyter Theil [4].
Seite
1809
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T a p i «i o i s.

gleich darauf, auf, Kosten der Akademie, nachItalien reisten. ZZernoulli 15 IV. p. 112.

Tapin 0 is ( ), ein Kupferstecher zu Paris

um 1795. Er hat unter andern die Bildnissemehrerer französischen Generale punktirt: B.

Buonapaxte nach I. Guerin (6. Gr), Pichegru nach Nigueur, u. s. f.

Tappe (C. H.) Zeichenmekster zu Lüdenscheid in Westphalen 18 > 3 . s. Verzeichniß der Mutterlogezu den drey Weltkugeln. Berlin id'i 3 . gr. 8°.S. 81.

(Wilhelm), Königl. Preußischer Bau-ronducteur und Mitarbeiter an der Erziehungsan-stalt zu Lüdenscheid , gab i 8 o 5 . in 16°. Allge-meine erste Uebungen im freyen Zeichnen.

S. Text und 100. Kupferk. ( 3 . Th. 4 - Er.)Duisburg und Essen bey Bädeker u. Comp. so-wohl, als in eignem Verlag. Und die 12. erstenDl. noch besonders: Vorübungen im schreibenund Zeichnen (,o. Gr.) für Schulmeister undSchüler. Wohl sehr unzweckmäßig (heißt es ir-gendwo), doch nicht ganz schlecht; kurz, Mittelgut.

* Tarabori (Catharina). Nach BoschinssAusdrucke sollte man beynahe glauben, daß die-selbe nicht so fast des Alexander Aarotari, son-dern vielmehr seiner Schwester Clara Schülerinwar. Sie lebte noch ihöo. I.a »Lr. terr.III. 225.

Taracini (Hieronymus). So heißt irgend-wo ein Kupferstecher um den Anfang des XVII.Jahrhunderts, der, nach der Zeichnung des Jul.Parigi, Florentinische Festivitäten gestochen habe.

Tarade (Jakob de), ein Kriegsbaumeister,besorgte um 1700. den wichtigen Festungsbau derStadt Straßburg . 2l/§c.

Taragniola oder Taragnola( ), einitalienischer Maler, lebte um i8nb. zuHamburg, undfertigte damals ein, nach Einigen sehr schönes, nachAndern für Beleuchtung, und besonders für Per-spektive sehr dürftiges Panorama von dieser Stadt,auf Kosten eines emigrirten Französischen Emigran-ten Gr. de D., welcher darauf 20,000. Mark,als den ganzen Rest seines aus dem großen Schiff-bruche geretteten Vermögens verwandte, was aberihm kaum den zehnten Theil seiner Auslagen wiedereinbrachte. Tüb. Morgenbl. 1807. S. 4 i) 6 .

* Taraschi, die drey Gebrüder von Modena .Einer hieß Julius, und arbeitete um i 546 . Der-selbe war ein Schü'ec des Pellegrino di Modena ,und sieht man noch von ihm in St. Peter da-selbst Bilder im Römischen Geschmacke, den erauch auf seine beyden Bruder u. a. soll fortge-pflanzt haben. LmrLi Läis. rsrr:. IV. 35 .

* Ta ra val (Gustav), der Architektur-Kupfer-stecher, und

* . der Schwedische Geschichts«

maler, beyde des Lex. sind durch ff. vier Art. zuberichtigen und zu ergänzen.

(Hugo), Maler, geb. zu Paris 1728.und gest. in der Gobelin-Manufaktur daselbst 1785.(3. b. 1786.). Derselbe ist wahrscheinlich dergleich vorgenannte Schwedische Geschichtsmaler,vermuthlich Bruder des Folgenden, und Sohndes nachstehnden Tbomas Raphael; wohl auchderjenige, der anderswo (um 1778. u. 80. wahr,scheinlich nach seiner Rückkehr aus Schweden )Profcssor-Adjunktus der Akademie zu Paris heißt,und von dem dort ein Triumph des Bacchus alssein Meisterstück genannt wird. UebrigenS zähltihn Gaulr de St. Germain unter diejenigenKünstler des XVlll. Jahrh., welche auf den Ge-schmack ihres Zeitalters keinen besondern Einflußhatten. Don ihm besaß H. Morel de Binde zuParis , als Erbe von H. Paignon-Dijonval,noch 1810. verschiedene Handzejchnungen. Latal.

Tardieu. igog

äs LeMrck äu Csbinet ?ai§non- Oiionval.Nach ihm gestochen hat I- F. Clemens eineFamilie, und J.C. Schulze: la Mine Ouvrierssccablee äs 8ommeil, und: kacclisnte se pre-parant ä nn sscristce. S. auch den gleich ff.Ludwig Gustav.

* Taraval (Ludwig Gustav, oder Gustav),Architekt, der zu Stockholm 17Z7. geb. wurde,sich zu Paris bildete, und sich auch mit demKupferstechen abgab. Dieser nun ist zuverläßigSohn des nachfolgenden Thomas Raphael.Basan (. sec.) kennt von ihm ein geetzkesBlatt, welches er während seinem Aufenthalt inItalien , nach einem prächtigen Bilde von Tin-toret gestochen habe, das einen VenetianischenBall vorstellt, was hingegen Gaulr de Sr-Germain dem obigen Hugo als eine sehrschöne Arbeit zugeeignet. Zu Paris gab er eineFolge von 6 Blatt.: portails 6t Portes com-poses et^rnves p. D. 6. Dararcr/ in 4°.; dannden Entwurf einer Charike, die auf der StraßeJacques erbaut werden sollte, nach den Rissenseines Lehrmeisters Boullee in Kupfer gebracht.Ferner: I'ontains nominee la source 8es ^rts»nach eigner Erfindung. Auch nach Soufflot soller gestochen haben. Hinwieder nach ihm gesto-chen gab I. M. Moreau: Vue äs 1a placsneuve äe Couls XV.

(Thomas Raphael), Maler des Kö-

nigs von Schweden , Vater des vorstehnden Lud-wig Gustavs, und wahrscheinlich auch des obi-gen Hugo, st. zu Stockholm 1700. ,

( ). Noch einen Künstler dieses

Geschlechts (wahrscheinlich Sohn von Hugooder Ludwig Gustav) nennt Fiorillo III. 4 «- 5 .der gemeinschaftlich mit G. I. Drvuai's bey Bre-net lernte, mit ihm »ach Rom ging, dort zuden schönsten Hoffnungen berichtigte, dann abernoch in der Blüthe seiner Jahre daselbst verstarb.

Tarbeeans (Johann), ein Englischer Bild-hauer, der das Grabmal des Grafen Heinrichvon Wcstmoreland und seiner beyden Gemah-linnen in der Kirche von Staindrop in Uorkshirei. i 56 Z. verfertigte. Lion'llo V. 2o(,.

* Tarchesius und Argelius. Von ihnenheißt es bey Lstlilizia (ssä. ters.) l. 28.Diesebeyden Baumeister schrieben über ihre Kunst,und gaben der Corinthischcn Ordnung ihr Eden-maaß. Der erstere wollte den Gebrauch der Do-rischen für Tempel nicht zulassen, sondern riechdie Ionische und Corinthische als die schicklicherean. Argelius beschrieb den Ionischen Tempeldes Esculaps zu Lralles i'u Klein-Asten, den er,nach Einigen, wie schon das Lex. sagt, auch ge-baut haben soll.

Tarchi (Vinccnz), ein Zeichner und Kupfer-stecher zu Florenz . Wir kennen von ihm dreykleine Blatter nach eigener Zeichnung gestochen:Eine Empfängniß Mariä (anonym); eine H. The-resia ; und einen St. Diacre.

* Tardieu (Alexander, auch etwa Alexis),s. unken perer Alexander T.

(C.), ein wenig bekannter Künstler,wahrscheinlich der älteste dieses Geschlechts. Vonihm gestochen nennt der Katalog von Paignon-Dijonval eine Geißelung nach le Brun.

* (Elisabeth Clara) geb. Tournay ,

Gattin des unten ff. vAcl. Heinrichs, welcheim Lex. 5. v. Tournay erscheint, ebenfalls Kn-pferstecherin, arbeitete nach P. Dumesnil, Cd.Hutin, St. Jeurat, und I. F. de Troy, allerleiGalanterie und Galtungsstücke; nach dem letzter»z. B. Ie Concert. Das Verzeichniß der übrigens. bey Rost VIII. 22.

* (Jacob Niclans), des nachfolgen-den LHiclaus Heinrichs Sohn, der im Lex. un-

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