,9i6 Tommaso.
To m m a so (Lucas di), ein Maler von Slena-über den man einiges in den: Wettere Ssnsse l.i 5 g. finden soll. Uni iZ/Z. war er in dem Domezu Orvielo beschäftigt. 8toria «iel vuom» äiOrvieto . Rom . 1791. P. 383 .
* — — di Ma rco, s. Marco im Lex.
Im Almanach a. Rom 1821. (12. Nov.) wwdseine Blüthezeit in 1070. gesetzt, und hier St. Antonio (nicht Andrea) zu Pisa genannt, fürwelche Stadt er, so wie für die Kirchen zu Florenz gearbeitet habe.
— —, aus Visa. So heißt im Almanachaus Rom 1821. ( 3 . Mai) ein Baumeister, derin 1770. geblühet hab«, und werden dort von ihmArbeiten im Dome zu Pisa , namentlich die Säu-len an dem Hangenden Marmorthurm angeführt.
* —! — d, Stephans , s. imLex. und
in gegenwärtigen Zusätzen Thomas da Lapo.
* Toniniassin und Tolnmassinl, s. imLex. und in gegenwärtigen Zusätzen Tbomassin.
Tompay, s. oben den Art. Dreppe.
Tompi'on (Thomas), ein Verfertiget vonAutomaten, dessen Bildniß I. Smith nachKnel-ler gestochen hak.
* Tompkins, s. theils oben, theils schonimLex. Tomkins.
* Tompson oder Thompson (Richard).Anderwärts heißt er ein Buchdrucker und Ku-pferstichhändler, der verschiedene Platten durchjunge Künstler, ohne Beysetzung ihres Namens,schaben lassen, doch auch, wie man glaube,selbst in Kupfer gearbeitet habe. Wie dem nunimmer seyn mag, so führt ein Verzeichnis mei-nes sei. Vaters an ein 20. BUdniße nach W.Claret, R. Cole, Th. Hauker, I. Haysmann,besonders aber nach P. Lely an, welche mit fei-nem Namen bezeichnet sind, meist mehr und min-der ausgezeichnete Englische Personen beyderleiGeschlechls: Den Prinz Wilhelm von Oranien ,nachwarls König; die Prinzessin Maria; denPfälzischen Prinz Robert, den Einige für denErfinder der Schwarzen Kunst halten. Hinwiederfinden wir anderswo ein Bildniß der schon er-wähnten Prinzessin Marie, nach ihm, von van derDaart gestochen, angezeigt. Sein eigenes Bild-niß hat F. Place nach Zoust geliefert.
— — — s. auch oben Thomson und
Thompson.
Toms (M.), s. den gleich ff. Art.
. — (W. H.), Zeichner und Stecher
mit der Nadel und dem Grabstichel, geb. in Eng-land um den Anfang des X VIll. Jahrh, und blü-hend zu London 1740. Sein Beßres waren Ar-chitektur und Perspektivische Ansichten. So z.B. acht (a. b. neun) große der Inseln Jersey,Guernsey u. a. im Kanal an den Französischen Küsten, nach I. H. Bastide's und des KapitainLampriere's Zeichnung; vier andere von Gibraltar ,nach Mace; zweye vom Hospital zu Grecnwich ,nach Lawranson, welche Andere irrig einem M.Toms zuschreiben; eine Ansicht des Mailplatzesim Parke dieses Namens, u. a. nach B. Chale-lain; und (schon 1724.) Prospekte im drittenBande der spätern Auflage des: Xouveau l'bea-Ire cle Is Qranöe LretsAne. Dann von Bild-nissen eines von Ph. Percival, nach van Dyck.Noch nennt eine andre unserer Quellen vier Blät-ter: Views ok Oentlemans 8ests nach Dades-lade. Rost IX. 280—82. S. auch untenTorris.
* Tomplo«, s. Trmocles. Diese (nicht rechtverständliche) Nachweisung findet sich in der Hand-schrift meines sei. Vaters.
Toppo.
Tonder (Friedrich Christian ), lernte auf derKunstakademie zu Kopenhagen , wo er 1777. u.1780. Preißmedaillen (der Zeichnung, 1781. «inesolche des Modellirens, und 1780. eine der Bild-hauerei wegen) davon trug. Tonder erhielt da-rauf selbst die Stelle eines Lehrers in den Orna-menten bey gedachter Akademie, und st. als sol-cher 280g. Ruostkistorie 1 Oanmarlc ak VVein-wick S. sr8. u. ff.
* Tonducci oder Tonduzzi (Julius).In St. Bernardino daselbst findet sich von ihn»noch ein Gemälde, mit seinem Namen und derJahrszahl i 552 . bezeichnet; und zu Ravenna nannte man von ihm (doch etwas unsicher) einschönes Altarblakt (Steinigung von St. Stephan)in der Kirche dieses Namens. (Lll. sec.).V. 70.
* Tonellk (Joseph), lebte noch 1718. Ge-meinschaftlich mit Angelo Gori, Joseph Ma*siniu. a. 2658. und etlichen ff. Jahren malten sie denCorridor der Gallerte zu Floren; — eben nicht dasBeßre von ihrer Arbeit, /.mrri (L<l. sec.) 1. 26S.
Tonge ( ) >nv. So soll eine große Frise
von 8. Bl-, die Ankunft der Königin Maria vonMedicis enthaltend, bezeichnet seyn; wie es ir-gendwo ohne Weiteres heißt. Der in unsernEuppl. bemerkte Ronche hat fast eine Namens-ähnlichkeit mit ihm.
Tonnay ( ), ein neuerer Künstler zu
Paris . Nach ihm gaben Ali'x und Chapuis vierartige colorirte Blatter aus der Geschichte vonRobinson Crusoe,
T 0 nner ( ), ein Künstler, der in der letz-
ten Hälfte des vorigen Jahrhunderts lebte. Nachihm haben Marcet und Duponchel gemeinschaft-lich ein Blatt qu. Fol. gestochen, was den Groß-herrn darstellt, wie er einer seiner Frauen daSSchnupftuch überreicht, ^c. S. auch den gleichff. Art.
— — ( ). So heißt auch irgendwo,
ohne Weiteres, ei» Maler in Miniatur und inWasserfarben, von Landschaften, Thieren, Figu-ren u. s. s.
Tonno ( ), Maler, einCalabrese, Schü-
ler von Polydor Caldara, und zwar jener abscheu-liche, der ihm Vermögen und Leben raubre, undsein Verbrechen mit dem Strick büßte; sonst keinmittelmäßiges Talent, wie z. B. aus seiner Epipha-nia in St. Andrea zu Neapel erhellet, worinn dasBildniß seines Meisters i» dem Kopf einer der da-bey angebrachten Figuren erscheint. nee,-.-
II. Z07. Anm. Im Lex. v. Taldara wird jeneUnthat des Künstlers Knecht zugeschrieben.
Tookey ( ) hat nach der Zeichnung von
Jbbethon, die meisten Blätter des schönen undtheuern Prachtwerkes: ^ Labinet ok t)us<lru-pells bzr Ao/r» ( 7 /mrr/r, was 2794. oder 95. er-schien, in Kupfer gebracht, wiedemannArchiv f. Zoologie u. Zooromie I. S. Igi. ff.
Toornenburg, Toorenburg, auchTorenburg (G.),hieß Gerard. Torenburgscheint die richtigste Schreibart seines Namens zuseyn. Der Holläudiiche Liebhaber, D. Marsbag,besaß von ihm eine in Wasserfarben gemalteWinterlandschaft ausser der Stadt Harlem , mitRennschlitten auf dem Eise. Gestochen nach ihmhat I. C. Philips die Ansicht , einer Kirche zugedachtem Harlem mit einer großen Orgel; auchJonas Haas soll nach seiner Malerei von 176b.den Dänischen Admiral Just Juel geliefert haben.Mein sei. Vater zweifelte noch, ob nicht am Endunter allen diesen Namen kein Anderer als G.Terburg gemeint sey?
* Toornvliee (Jacob) s. im Lex. und untenTorenvlier.
Topp» (Anton). Jnpanzer'e rJürnberg.porrr. I. sj 3 . wird ein Pildniß mit der Jnur