Vaccaro.
Vaters, z. B. von einer Taufe Christi, von C.Cork 1676. und, anderwärts, von: ^ntiqusrumststusrum urbls knmos iconss. stomee exkvpis La»»entü 7^acca»-ir 584- kl. fol. Ferner:Von: I vestiA« 6e1ß Hntiekitä 6« koms rsceoltle ntrartt in perspsttlvs 6s 8t. 6u ksrse karl-sino. In Korns sprssso /.o»'. stell« /^acc/re»ia5/5. Hto. Weiter von einer Geburt, nach L. Zuc-wero, von Cb. Albcrti (i58o.); und endlich vonden beyden Aposteln Peter und Paul (1678).Dann wieder, als von ihm selbst gestochen nenntnoch eine unserer Quellen: Die vier Kirchenvaterund, auf einem sehr großen Blatt: IVls;e8tsti8pontistciss, 6um in espslls Ekristl sscrs psrs-guntur, sccursts 6eli„sstic> (b. V-) csnsi8 t^pi3inciss 1078. Ob dieser Loren; vaccaro etwader Vater des oben angeführten (Kluisiverlegers)Andreas vacario seyn möchte? S. auch gleichunten den Art. v.
* vaccaro (Ludwig! Sohn von DominicusZlnron, s. im Lex. den Art. dieses letztem.
— — (L-) erscheint als einer der Zeichnerder Statuen in der Galerie Giustiniani. AeörecLelöse. p. 5>o. Sehr wahrscheinlich ist dieserKünstler mit dem oben angeführten Loren; v.Einer und derselbe.
*— — (Niclaus). Auch die Schrift: W«n-kelmann u. s. Jahrhundert S. 177. gedenkt die-ses Schülers von N. Poussin, der seinen großenMeister in kleinen Bildern nachzuahmen strebte,aber in Absicht auf geistreiche Erfindung sowohl,als in der Ausführung, weit hinter seinem Mu-ster blieb.
* vaccellinl od. vascellini (Cajetan),Zeichner und Kupferstecher. Unter den Künstler-Bildnissen im Museo Fivrentino sind z. B. vonseiner Hand diejenigen von A. del Sarto und vonD. von Vollerm. Von andern Bildnissen kenntman von ihm: Des Patriziers I. V. di FrancoDoni's, und des Dichters di Barga . Dann nenntman Geschichtliches von seiner Hand Rost (IV.235.), neben Andern«: St. Joseph und St. Fran-zisc dc Paula, nach S. Conca; Venus und Dasnae, beyde nach Titian ; eine bußfertige Magda-lena nach F. Furini; das Kind Moses , der Toch-ter des Pharao übergeben, nach I. Vignali, unddie Figur einer ruhenden nackten Nymphe (wahr-scheinlich nach einer Bildsäule), ohne andern Na-men, als des Unsrigen. Der Katalog von wink-le«: hiernächst zwey Conversationsbilder, das einevon zwey Manns- das andere von zwey Weibs-personen, jenes nach L. Lippi, dieses »ach Mar-tinelli (1774.'u. 76.), und, als eins von vas-cellini's bessten Blättern.- Vier weibliche Figurenbis auf die Kniee, deren eines ein Kind in derWiege einer Königin darstellt (offenbar das schongenannte Kind Moses ) nach I. Vignali, dieFrauenspersonen !m Costnm von des Malers Zeital-ter. Dann von Bildnissen die des gelehrten St.di Franc. Sterponi, und des trefflichen Floren-tinischen Botanikers P.' A. di P. F. Michel«.Noch weit mehrere seiner Bildnisse finden sich beyBrandes verzeichnet, welche, nach Gandellini,bald aste zu AUegrinl's ksocolts steril llomlnl«llustri 1'oscsni (dort 20. Bl.) gehören würden.Nach diesem Schriftsteller war der Unsrige vonMantua gebürtig, blieb acht Jahre zu Bologna ,und war um 1771. s8. I. alt. Neben dem Ge-nannten hätte er auch Vieles (an die 22. Bl.)nach C- Gregori, wie es scheinen will, bloß copirt.Nach -einer andern unserer Quellen gehört zu sei-nen vorzüglichsten Arbeiten: 8tstue e gruppi inbron^o e in msrrno, cks sono in Virsv2ie sllsvista 6el pubblieo; sise^nsts s iueise 6s 6.
Uolo^nsse. kirenL. 777.
vacche (Vincenz dalle), ein Olivetaner-Lai-vruder, aus Verona gebürtig (und vielleicht Schü-
Vaddev. 1969
ler seines Ordensbruders Fra Giovanni von Ve rona , welcher letztere in Diensten Papst Julius II. stand), dessen der Abt I. Morell« in seinen:Xotisls 6'opsrs 6i llise^no nells prinrs msts6el sscolo XVI. Erwähnung thut, war ein be-rühmter Künstler in eingelegter hölzerner Arbeit(lsvori 6i tsrsis), wovon er besonders in dergrößern Kapelle seiner Ordenskirche, St. Benesdetto novello zu Padua , an den Gestühlen rechterHand, schöne Proben ablegte. Wahrscheinlichblühete er zu Anfang des gedachten Jahrhunderts,kitturs 6e Ks6ovs p. «HZ. Io3.
* vaccherta (Loren; della), s. oben Loren;vaccaro.
vacher (der Ritter). Ein solcher wird irgend-wo, ganz ohne Weiteres, ein Seemaler genannt.
— — ( ). So heißt auch in deiner unse-
rer Quellen, ein, wahrscheinlich von dem Obigenverschiedener Künstler, nach dessen Erfindung Des-ray le tombsan 6s Voltsirs fou6ro^e (das Ware!)gezeichnet, nnd Letellier solches gestochen habe.
*vacherc> (Nanni), s. Unghero im Ler.ohne daß wir eigentlich wissen, warum eine unse-rer Quellen auf diesen letztem Art. verweist.
vacherre( ). So heißt im ^Imsnsclr'6e 6eaux-/Irts pour I'sn Xll. (180Z.) ohneWeiteres, ein damals zn Paris levender Bau-meister.
— — ( ). Und eben so nennt le B^un's Kata-log vom Kabinet des Baron von Hoorn (1809.)einen Künstler, von dessen vortrefflicher Gold-schmiedsarbeit dort mehrere mit Steinen versetzteDosen (Pr. 5g. Fr.) rubricirt werden.
vachez (le) s. oben Levachs.
— — ( ). Ein Kunstoerleger neuerer
Zeit zu Paris . Bey ihm fand man z. B. dasBlatt: I)e8csnte 6e bl. bl. ködert (/leronsute)
6sns la plaiue 6s Usuvr)r, ohne weiter» Ra-inen, als den seim'gen.
r- vadder (Ludwig de). Descamps I. 236.rühmt noch die angenehme Toccimng seiner Bäume,und den schönen Wiedersehen« derselben in denBächen; Andre sprechen von seiner Kunst in denWasserfallen, u. s. f. Wieder andere bemerken,daß er den Ausgang der Sonne, wie sie Nebelund Dünste vertheilt, und nach und nach die Fer-nen enthüllt, zu beobachten, und vortrefflich dar-zustellen gewußt. In Deutschland findet sich vonihm, unsers Wissens, einzig in der Galerie L«ch-rensteu» zu Wien eine kleine Landschaft. Vonseinen, in L. van Uden's Manier, selbst gectztenBlättern nennt Rost V. 206. nur dreye; darun-ter eines in klein Querfolio: Landschaft mit ei-nem Sturme. Dagegen kennt Barrsch V. 61-70.eilfe dergleichen, welche aber eben wenig bekanntseyen, wahrscheinlich weil viele Liebhaber solchefür Arbeiten von van Uden gehalten, denen sie,wie oben auch Rost bemerkt, ungeinein ähnlich,und nämlich mit einer leichten Nadel, aber übri-gens mit wenig Geschmack gefertigt seyen. Essind erstlich eine Folge von acht Blattern7—c/" br. 2" 7—8", hoch): Der große Bach amWegrand; die hohlen Bäume; das Haus im Ge-büsch; das Wasserstück; die Bauinpflanzung; dermit Bäumen besetzte Hügel; das Dorf auf demHügel; die große Bauernhütte. Dann noch dreyeinzelne: Der Falkenier, der sich schlangelnde Bach,und die Landschaft mit dem Platzregen (die näm-liche, welche bey Rost der Sturm heißt). Dieseletztere istzsonperbar bezeichnet: Zur Rechten: Aste /^ststste»' pinx et fsc. In der Mitte: ffr, V.6. ^KnAavrde exe. und zur Linken: Vorster-numn. .Dieser letztere hat wahrscheinlich das vondem Unsrigen geetzte Blatt mit dem Grabstichelvollendet; dasselbe ist das größte der SammlungLtttttttttt g