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Vargas.
vargas ( ). Ingenieur - Cosmograph
-es Königs von Spanien , zeichnete das allego-rische Titelknpfer des Buches Ualan^a äel co-inerclo <is Lspaona, waS aus der Königl. Dru-ckcrcy in Madrid 1802. kl. fol. erschien. Dasselbeist von D. Vazquez gut gestochen.
vari 11 as (Madame). So heißt bey FiorilloIII. 52 h. (i 8 c> 5 .) ganz ohne Weiteres, eineKünstlerin neuerer Zeit zu Paris , welche indessen,in keinem der beyden Almanachs von iLoä. undii. als dort lebend erscheint.
varin (Carl Niclaus auch Niclaus Carl),der jüngere, Zeichner und Stecher mit derNadel und dein Grabstichel sowohl als in Cra-yonmanier, geb. zu Chalons in der Champagna17^5. (->. K. 17/;/,.), den )>ost (180/,.) noch unterdie Lebenden zählt, obfchon der Almanach äesLeaux-Hrrs 1802. desselben unter den damalszu Paris wohnenden Künstlern nicht mehr gedenkt.Derselbe war ein Schüler von Choffard. Vonihm kennt man besonders, nach der Zeichnungvon le Fcvre und Clermont, auf 4. großen Blat-tern, die Caremonien bey Aufrichtung von Pi-galle's Ritterstatüe Ludwig XV. zu Rheims; dannverschiedene andere Ansichten dieser Stadt sowohlals von Paris , nach le Gendre, dem Chevalierde l'Epinasse u. s. f. Ferner einige Bildnisse; wiez. D. des Coadjutors vom Erzbisthum Rheims,A. A. de Talleyrand-Perigord , nach Wilbaut.Auch Geschichtliches; wie Pan und Syrinx, ausder Gallerte Orlcans, nach P. de Vos; dannfür die Gallerie de Florence (Heft XXVII.)Joseph und PotipharS Weib (nach Wem?),dies von M. L- Halbou vollendet. Von Costu-me's 6 Dl. Bettler beyderley Geschlechts, nachdem Chevalier de la Touche, in Röthelmanicr.Endlich soll er auch für die Vovales pittorss-tzues äs la 6rcce und 6s I'Italie gearbeitethaben. Hinwieder hat ei» Ungenannter, nachseiner Zeichnung, daö Bildniß des Erzbischvfesvon Paris , E. L. le Clerc de Juignö de Neu-schelles gestochen. Rost Vlll. Zoo. S.auch unten den Art. von Joseph Darm.
* varin (Johann), der berühmte Medailleur.Sein selbst gemaltes Bildniß, brav gezeichnet,aber schwach colorirt, sah Rarndohr (s. denenStudien a. e. Reise nach Dänemark , 8°. Han nover 792. I. S. 178.) zu Kopenhagen im Pal-laste des Grafen Moltke. Daß er, wie einigebehaupten, als Medailleur auch in Schweden gearbeitet habe, scheint unbegründet zu seyn.Dagegen fertigt« er, „eben Andcrm, eine Schau-münze für den König Christian IV. von Däne mark , die dessen Bildniß, umgeben von denenseiner Vorfahren, darstellt. Ein Exemplar diesesaußerordentlich seltenen Stücks, welches an Gold54 . Dukaten hält, befand sich in dem LüderschenKabinette, varin erhielt für den Stempel 800.Thaler. Dann findet man seinen Namen auchauf Herzogl. Braunschweigischen Schaumünzen.IVsc. Nach einer von Ludwig XIV. hat P.Landry ein großes geetztes Brustbild, und C.Bloemaert einen Prometheus gestochen. Wohlhat I. le Breton (S. Meusel's Arch. I-4 - 18Z.) Recht, wenn er in seinem Rapporte andas National-Institut zu Paris 1804. von Ich.Varin urtheilt: „Derselbe schuf unter Ludwig XIII . unsere seitdem in ihrem Ruhme so sehr ge-sunkene Münzardeiten bewundcrnöwerth. Nachihm artete diese Kunstgattung aus; nach Lud wig XIV. glänzt sie nicht mehr". Neben andernseiner Schaumünzen nennen wir hier diejenige aufdenEvdgenössiichen Bundesschwurzu Paris 1662.mit dem Bildnisse Ludwig XlV. in seiner wun-derschönen Jugendblüthe auf dem Averse, unddem Actus des Bundesschwurs auf dem Reverse,welcher, wie es heißt, eine Veränderung litt,als sich bey der ersten Ausprägung zeigte, daß,durch Versehen, der König auf der linken Seite,
V a r l e t.
die Schweizerischen Gesandten aber auf der rech-ten stuhnden. Zwey andere schöne Schaupfen-iiinge von ihm auf die Kardinäle Richelieu undMazarin s bey Lochner III. 8g. und IV. 201.und andere Citationen über unsern Künstler undseine Arbeiten, in der Schrift: Sammlungmerkrv. Medailleurs (4°. Nürnb. 778.) S. 14.S. auch den gleich ff. Artikel.
* varin od. Warm (John) stand als Stem-pelschneiber in England in großem Ruf. Fastaber vermuthen wir, daß er mit obigem Jo-hann Eine Person sey, und glauben, selbst eineSpur davon in vorstchndem Art. zu finden.Fiorillo V. 299.
— — (Joseph), Zeichner und Kupferstecher,geb. 1741. zu Chalons in Champagne , ein älte-rer Bruder des obigen Carl vJiclaus, und, gleichdemselben Mitglied der Akademien von Caen ,Dijon und Chalon, starb zu Paris wahrendder Revolution. Von ihm kennt man mehrereleicht und geistreich geetzte Blatter, so wie andrein Crayvn-Manier. In letztrer z. B. ein HeftStudien zu Köpfen, »ach großen Meistern, undakademische Figuren nach Boucher. Geetzt einDuzend Männer- und Weiberköpfe, nach laTouche, welche Malpö namentlich anführt;dann Carrikaturen und Bettler, nach seiner eige-nen Zeichnung, einige bloß mit V. ls bezeich-net. Leicht dürfte Einiges, was oben dem CarlViiclaus zugeschrieben wird, dem Unsrigen an-gehören. Lonl. Lä. sec.
— — (Ludwig), wird irgendwo ein jünge-rer Bruder von Carl Lliclaus, und ebenfallsals Kupferstecher genannt, dürfte aber leicht mitobigem Joseph verwechselt, oder gar ein No-nens seyn.
— — (Niclaus Carl), s. oben Carl Niclaus.
— — oder wartn (Peter). Wir halteneher Warm für die richtige Benennung. Inden beyden Theilen von I. Malbrancq's äs No-rimls st üloninuln (?) rcbug, 4"- DornackXsrviormn 629—47. findet man, Mit://^rriir etc. signirt Landkarten und Figuren; letztreungefehr in dem Style des Cornel. Galle gesto-chen; doch harter, und nicht so gut gezeichnet.
----- (Qninlin). Zu seinen schönsten Arbei-ten zählt Ftorillo III. 122. einen St. Carl Bor-romaus in der Kirche St Jacob de la Boucherie.Seinen vornehmsten Ruhm setzt man übrigensimmerhin darin, daß er dem großen NiclausPoußin den ersten Unterricht ertheilt habe.
— — ( ), ei» Architekt. S. Ekutror
in künftige» Nachträgen.
— — ( ). So heißt auch im Almanachäu Commerce äe Uaris i6n. ein damals dortlebender — Kutschenmaler.
— — ( ). Von einem der obigen varin's(ohne zu bemerken, ob von Carl rJrclaus oberJoseph) nennt dann der Katalog von paignon-Dijonval Gattungsblätter u. a. nach Schenau,M. A. Challe, N.Lavreince, u. A B. le Prince.Und ebenfalls von einem varin fuhrt eine unsrerQuellen eine Darstellung der Stadt Mecca, 2^9" lang, und 1/2' hoch an.
varino (Girolini). So nennt der Thorzed-dul einen 1809. zu Dresden ( vermuthlich mitWachsfiguren) einpaffirtenPoußirer aus Venedig .Dresdner-Anzeiger. Jahcg. 1809. S.-989.
varle (de). Nach einem Künstler dieses Na-mens hat ein Kraus das Bildniß von Maria Er-nestine, Freyfrau von Crumlovy gestochen. IlZxc.
varlee (de), ein geschickter Eisenschmied zuLilie, verfertigte das Gitterwerk, womit das Cb-w