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nigen der göttliche» und menschlichen Liebe (wahr-scheinlich Alles irrig) Gcrav selber zu. Hinge-gen kennt man weiter nach ihm die Geschichte dersieben Kinder von Lara, eine Folge von Ho. Bl.von Coclmann's, P. Daret, I. Tempesta, unddem Bruder Gilberr gemeinschaftlich gestochen *);dann von P. Caukcrke das Bildniß des MalersL. Verhaegh; von I. Collaert diejenigen derHerzoge von Brabant; von I. A. Debuigne dieMüsse der Venus, von P. Jode das Bildniß deSHerzogs Ernest von Oestreich, und allerley Ge-schichtliches; von M. Kager eine H. Familie;von E. van Panderen uns Unbekanntes; Ph.Perret die artige Idee von: Minerva und Venus,die sich um einen dem sinnlichen Vergnügen erge-benen Menschen streiten; A. Tempesta die (Z6.)Bl. zu dem schon erwähnten Krieg der Batavermit den Römern; G. Vertue, das Bildniß W.Trumbulls; G. a. Bälde eines des Kardinal Erz-herzog Alberts, Gudernators der Niederlande ;I. B. Vrinks dasjenige des Herzogs Ludwig von Orleans ; H. Wierx: Die obgenannte Magdalcnabey Simon dem Pharisäer, und das ebenfallserwähnte Abendmal; dann einen todten Christus,und den Tod der H. Jungfrau; diesen auch derobgedachte Vrints (ein schönes Blatt). EinenStich verdienten wohl jene KirchengeschichtlichenBilder zu Schleisheim, mit Zueignung an mehrals Einen der christkatholischen Höfe. Unter denEmblemen nach ihm befindet sich das sinnige ei-nes Amors, der — eine Schildkröte davon jagt.Sein Bildniß von I'Ldmiral gestochen, befindetsich in der neuen Auflage des Carl van Mander.Noch bemerken wir, daß einer unserer Freundediesen berühmten Künstler anfangs Marrin hieß,seither aber diese Angabe als irrig zurücknahm,und dann über ibn bemerkt: »Jöcher sagt, er seyi 55 o. **) geb. und 1629. gestorben". Ehe er inder Münze angestellt wurde, war er Ingenieurder Königl. Armeen in den Niederlanden.
* veeir (Peter van), Gcravs Bruder, der
bloß zu seinem Vergnügen, aber mit so viel An-lagen die Malerey trieb, daß Kenner bedauern,daß er aus derselben nicht vielmehr sein Hauptge-schäft gemacht habe. I. 226. Unbe-
kannt ist es uns, ob es unsern perer van veengilt, wenn in dem Gantkatalog der Bwkensto-ckischen Sammlung (Wien 1810.) rubrizirt wird:Ein alter Chemiste, auf dem Kopf ein Barekh, derin der Linken einen Schmelztigel hält, und an ei-nem mit Büchern besetzten Tische sitzt, von p.Veen auf Holz gemalt (10 -2" hoch, 8 fr" br.).Auch Peters Bildniß soll sich von l'Admiral ge-stochen , in der neuen Auflage von van Manderbefinden.
* — — (Rochus van), des Oeravius Sohn.Der Catalog von paignon - Dijonval setzt seineGeburt in i 65 o. ***) und führt von ihm 16. inGouache sorgfältig gefertigte Zeichnungen an,welche sich (1810.) in dem Cabinet des erwähntenDilettanten befunden hatten. Die Namen seinerzween Söhne (von denen er aber, nach Descamps,nur den altern i» der Kunst unterwies) wissenwir eben so wenig anzugeben.
— — (Timan van). In des Georg Drau-dius, Uibliotkeca clnssica. prancs. 3. IVI. 1828.x. 1260. ist folgendes Werk angegeben: Komos nrbis,guemsstlnoiium Hostie vsriis sntiguis et novisobeliscis, columriis et sestistcHs Ornats visiturstessriptio, seris kormis expressa s THaunscke in toi. patenti b,u^st. bat. ax. stapüe-
lenx. 1Ö9H,
* Veenhuisen (I ). Ein mittelmäßigerZeichner und Kupferstecher. Zu des F. von Zei-
Ilisror. seprem lotsoc. I.Lri« c. icori. ^el
ii. 1558. S. z. B. (heißt es irgendwo) Ho,"2») -6. Jahr nach des Vaters — Tod!
Veghia oder Veglia.
sen Beschreibung der Stadt Amsterdam , das.»86H. rho, und zu der Beschryving van Amsterdamt'Amsterdam i 665 . ^ xx Prospekte nach ei-genen Zeichnungen radirt; dann Pflanzen zu desJac. Brexnil Icones exoticarum. Lantiscos18/8. toi. und Sternbilder zu des S. de Lubi-nietsky "skestrurn Lometicum. Hu^st. Lsk. 1681.kol. Anderwärts nennt man noch von ihm: Dievorzüglichsten Gebäude der Stadt Amsterdam mitholländischer und französischer Beschreibung. Am-sterd. kl. Querfol. s. a. 71. Bl. und ein Bildnißvon Volkhard Schräm. Endlich, gemeinschaftlichmit Webber: Um 1680. datirke Blätter (vielleichtmit den kurz vorgenannten dieselben), welche ver-schiedene Vergrößerungen und Verschönerungengedachter Stadt, mit den dortigen vorzüglichstenBauten darstellen.
veer (Anton), ein alter Ausfertiger von Land-karten, in den Niederlanden , der aber nachgehndsvon Gerh. Mercaror übertreffen wurde. Gre-ger tus Gedanken von Landkarten S> 55 .
* veer (Joh. de.) S. Waer im Lex. undunten.
vefflno ( ), ein niederländischer Maler,
von dem sich in der Sammlung eines van Laesker zu Antwerpen , um die Mitte des XVIII.Jahrhunderts, ein Bild befand. flkc.
veffr (van den). Nach einem solchen sollBrasser gestochen haben.
* vega (Caspar de), s. im Lex. den Art. A.de Eavarubias.
* — — (Don Diego Gonzalez de). Derselbetrat, wir wissen nicht in welchem Alter, in dengeistlichen Stand, verließ aber deswegen die Kunstnicht, und führte eine beträchtliche Anzahl! Bilderaus, die in St. Jsidor al Real, in Merced Cal-zada, und bey den Baarfüßer-Carmelitern aufbe-wahrt werden. Fiorillo IV. 291.
— — (de la), ein Ingenieur des Königs vonNeapel , »ach welchem sich in St. Nons Vo^sxspittoresgue st'ltalie, eine treffliche Karte desGolfs von Puozzoles nebst einem Theil der Phle-gräjschen Felder befindet, was er nach der Na-tur aufgenommen, und 1708. zu Portici ins Reingezeichnet hatte.
vegesack (van), ein in der Aquarelmalereysehr erfahrnes Frauenzimmer zu Riga , von wel-cher Bernouilli VI. 16. ein vortrefflich gemaltesLiefländisches Wappenbuch anführt. Sie starbvor 1779.
vegerius (Angelus), s. unten vergerius.
* veghia od. veglia (Marcus und Peter),
veglia ist wahrscheinlich der richtigere Namedieser beyden Maler der alten VenetianischenSchule, die man um r 5 o 8 —ro. genannt findet,und welche das Lex. in zwey verschiedenen Art.aufführt. Dieselben arbeiteten im Geschmacke desGentilis Bellmi und Victors Carpaccis, die siejedoch nicht erreichten. Nebst mehrern Andernauf der Schwelle einer bessern Zeit, die sie jedochnicht zn überschreiten vermochten, arbeiteten dieMeisten derselben, gewöhnlich noch im älternStyl, so einförmig, daß man ihre noch vorhan-denen Bilder nicht zu unterscheiden vermag.Bisweilen indessen kamen sich doch jenen ihrenMustern nahe, zumal in Acchitekturverzierungen;minder in ihrem harten und marken Colorit, wasman jedoch bey Künstlern aus andern Schulendieses Zeitalters noch kräftig und mürbe nennendürfte. Lei. tsr2. III. Hr. Von ihm so-
bien giebt einen Auszug aus dieser Schrift.