Band 
Zweyter Theil [5].
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4093
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Wartenberg.

warrenberg ( ), ein (vielleicht Stu-

ben-) Maler zu Berlin , wo er 180g. starb.

wareenhof (A.) So heißt irgendwo, ganzohne Weiteres, ein Geschichtsmaler. Mrc.

warth (Abraham von), ein Maler zu Bern ,lernte bey Jacob Weber. Füßli II. 162. (DieseCitation in der Handschrift meines sei. Vatersmuß unrichtig seyn).

Wastenwich. 409z

Fritzsch habe nach A < 7 . ^stel. einBildniß von G. H. Kannegießer 4° zu dessenIn8titutiones meöicinsr le^alis. Halse 1768.in Kupfer gebracht. Vielleicht ist hier von zweyunterschiedenen Zeichnern, so wie von zwey un-terschiedenen Bildnissen des Kannegießers die Rede.

wasmurh (Johann Dietrich), war i/ 65 .Hofgärtner zuSanspareil imCulmbachischen. Mrc.

warrmüller ( ), ein vermuthlich aus

der Fremde nach Dresden (wo er sich langst nichtmehr befindet) eingewanderter Künstler. Ob etwaein werdrmüller von Zürich ? Auf der dortigenAusstellung 1798. sah man von ihm drey Land-schaften nach Ruisdael und eine nach Klengel;man nannte sie außerordentlich gut gemalt. Mrr.

Warzberg (Bastian von), ein Steinmetz-meister, arbeitete um 1212. an der St. Annen-kirche zu Annaberg . Annab. Chronik. Th. I.S. 19Z.

Wasbergen, s. oben waesberge.

wasch inger (Stephan), ein Maler deri 6 Z 4 > in Bayern blühte. Gelegentlich gedenkt sei-ner Hühners Beschreibung von Salzburg 1. 5 j 8 .

wasiansky ( ). Nach einem solchen soll

Friedr, John ein großes historisches Blatt ausder polnischen Geschichte in Kupfer gebracht ha-ben. Man vermuthet, daß der unsrelgegen demEnde des vorigen Jahrhunderts in Warschau ge-lebt habe. Mrc.

wasig (I.) So heißt bey dem einzigenLrullior ein Kupferstecher, dessen ganzer Namen,oder auch das bloße Z'. kec. auf Landschaf-ten nach Boudouin u. s. f. sich befinden.

Wasilewsky (Wasili), s. oben den ArtikelLNerkurieff.

! wasilief oder wasilieff (Jäcob), einRussischer Kupferstecher aus der letzten Hälfte desXVIII. Jahrh, zu St. Petersburg . Von ihmkennt man, neben Anderm, ein Bildniß des H.Metropolitan DmitriRostovski, nachRotaci, unddasjenige des Beichtvaters der Kaiserin, IvanPamphilov Duchovnik Protoicrei, nach eigenerZeichnung. Fiorillo K. S. II. 100. Ob eretwa mit dem ff. Medailleur wasilierv, oderdem Kupferstecher Wafilioff Ein« Person seyndürfte? S. auch den gleich ff. Art.

Wasilierv oder Wassiliew (Jemen oderSemen), ein Russischer Medailleur, bildete sichin Paris , und erhielt bey seiner Zurückkauft eineStelle bey der Academie: Er zeichnete sich beson-ders durch einige Schaumünzen aus der Russi­ schen Geschichte aus. An Samoilo Alexcjew zoger einen sehr verdienten Schüler. Er st. 1798.Hall. A. L-Z. 180h. Inr. Bl. N°. 44 - S.auch oben den Art. Joh. Wasilief.

( ). Professor der Baukunst, ent-

warf im I. 1806. einen vortrefflichen Plan zu ei-nem Gebäude für die Universität Charkow, wel-ches einst unstreitig das einzige in seiner Art wer-den muß. So wird z. B- für einen jeden Pro-fessor ein besonderes, massives, mit Stallen,Hof und Garten versehenes Haus gebaut.

wafilioff, s. oben den Art. Emukoff. Ober etwa mit dem obigen Kupferstecher Joh. wasi-lief Eine Person seyn dürfte.

Was muth (Christian Leonhard), war 1739-Universitätszeichenmeister zu Kiel. S. Däni-scher Sraarskal. auf 1789. Nach seiner Zeich-nung hat C. Fritzsch ein Bildniß von . .. Kan-negießer schlecht in 40 gesiochen, bezeichnet 0. L.

äel. Anderwärts heißt es, gedachter

(W.)

(I. C.), s. oben Christian Leonhard

* s. auch Wachsmuth im Lex. undoben.

wasner (Johann Paul), Baukommissär undWaldmeister des Erzbischofs von Salzburg umdie Mitte des XVII. Jahrhunderts. Hübner'sBeschreib, v. Salzburg I. 54g.

Waßallis (A.), radirte nach eigner Crfin,düng, leicht und gut auf Art der Maler, ein Blattin kl. 4°, was einen Mann (Diogenes D in Halb-sigur zeigt, der in der Rechten eine Laterne hält.

^Waßeburg, s. Wassenberg im Lex. undunten.

Waßenaer (N. A.), soll nach Joh. Saenre-dam eine H. Marcha in kl. Fol. gestochen haben.

*N)aßenberg (Johann lAbel). Bernoullisagt, er habe um 1770. von einer seiner im Lex.erwähnten Töchterprächtige, fein gearbeitete"Miniaturbilder gesehen. B- nennt sie Waßeburg.Nach ihm soll I Houbraken zwey Bildnisse gesto-chen haben; den Gottesgelehrten zu Arnhrim Wilh.Themmen, und einen Corn. van Beizen, ilirc.

( ). Irgendwo führt man eine De-

moiselle wasseburg an, welche 1771. zu Gronin­ gen historische Miniaturgemälde fertigte, die präch-tig , fein ausgearbeitet und einzig in ihrer Art ge-nannt werden. Dieselbe ist wohl offenbar keine an-dere, als die gleich vorerwähnte Tochter von Joh.Abel w. ^c.

waßerreis (Peter), ein Maler zu Witten-berg in Sachsen , wo er, zufolge der dortigen Kir-chenbücher, 162h. heirathcte und 16Z7. an der Peststarb. Mrc.

waßhuber ( ), eintrefflicher" Maler

zu Wienerisch - Neustadt, ru Anfang des XVIll.Jahrhunderts, der die Gange des Benediktiner -Klosters der Schwarz, Spanier, St. Maria vonMontferrat zu Wien , mit der Lebensgeschichte desH Benedikt bemalte. Vielleicht sind auch die Bild-nisse auf der Stiege daselbst von seiner Hand.Fuhrmann'« Beschreib, von Wien . Th. II.Band 2. S. 5 oh. Aicolai.

wassilervsky, Wassilief, N)assi-lierv und Wassilioff, s. oben Wasilewsky,Wasilief, wasilierv und Wasilioff.

waßmann (Friedrich Carl Franz), Maler zuHamburg 1806. Hamburgisches Adreß-buch auf 1S06.

vstaßmurh, s. oben wasmurh.

wastel oder warte! (P.) So hieß einKünstler aus Bethüne in den Niederlanden , vondem uns aber nichts anders bekannt ist, als daßderselbe (1492.) großen Antheil an der Verschwö-rung gegen Frankreich halte, um die Stadt Arras den Oestreichern zu übergeben. Aarcim-M kiemoir.p. servir ä l'biotoire lle 1a ?rovlnc« s'^rtoisetc. 8°. 76Z. p. 2io.

Wastenwich (Johann de), ein Glockengie-ßer zu Kopenhagen , wo er ihn. zwey Glocken

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