4092 Wardigh.
Winterlandschaft (hoch 2 F. 2f» Z., br. 2 F.S/r 3 .) mit Gebirgen, Hol; und Dörfern,nebst vielen Personen auf dem Eise, zu Lande,zu Fuß und im Wagen; und fügt hinzu, derunsre habe um 1789. in Hamburg gewohnt, seyvon dort in seinem Alter nach Plön gezogen, undhier 1788. gestorben.
*wardigh( ), ein Hamburger, Frauen-zimmer, das Küchenstücke malte. S. Waersdigh oben, und waerding im Lex.
* Warege, s. varege im Lex. und oben.
warenberg, s. unten warnberger^
warenberger ( ). Von einem uns
sonst ganz unbekannten Künstler dieses Namensfinden sich in derGallerie zu Schleishelm: EineLandschaft nach der Natur in Italien , und einezweyte mit hohen Bäumen; und in derjenigen zuLustheim dreye, darunter ein Wasserfall; lauterkleine Bilder.
— — s. auch unten warnberger.
warend orff (Franz Georg Baron von),geb. im Reiche 177^, trat in Konigl. PreußischeDienste, nahm aber später als Hauptmann seinenAbschied. Er hatte viel Neigung zu den Künsten,und studirte auch zu seinem Vergnügen die Histo-rienmalerey unter dem Professor Friedrich Mattlhai, von 1810. an zu Dresden . Hier st. er nochin ermeldtem Jahre. Mrc.
Waretinus (Petrus W. Duc.). Mit dieserUnterschrift findet man das 2679- radirte BildnißHerzog Albertö von Bayern auf dem Paradebettliegend. Mrc.
wartn ( ), Kupferstecher von Sedan.
Von ihm kennt man ein ibgr. datirtes Bildnißder Herzogin von Bouillon, Charlotte de la Mark.
* — — s. auch varin oben und im Lex.
warley (I.) So hieß ein Englischer, nichtunbedeutender Maler, welcher zu der ziemlichenZahl derjenigen aus der Könkgl. Societät gehör-te, die sich in i 8 o 5 . von dieser letztem trennten,ihre Produkte, in einem Privathause für einenSchilling zur Schau ausstellten, sich Societät derMaler in Wasserfarben nannten, und z. B. in1806. manches preiswürdige Bild geliefert hatten.Fr-rillo V. 87.
warmeyer (Johann Friedrich), der Sohneines Acciseinnehmers, geb. zu Dessau 1778, stu-dirte seit 1795. die Baukunst unter Hölzer zuDresden . Mtc.
warmholz ( ), ein um 1809. noch leben-
der vorzüglicher Jnstrumentenmacher zu Eisleben ,geschickter Mechanikus, und zugleich geübter Zeich-ner von Geschichten in eingelegter Arbeit, mitdenen er öfters seine Fortepiano's zu verzierenPflegte. Derselbe war, wie es irgendwo heißt,geb. um 1780. zu Emslo, einem Dorf in derNähe von gedachtem Eisleben .
Warnberger (Hans), s. den gleich folgen-den Art.
— — (Johann Philipp). Wir wissen nurvon einem solchen, daß er den Titel als Kaiser!.Juwelier führte (vielleicht zu Augsburg lebte) undsich 16Z7. verheirathete. Eben diesen Titel trugein Hans (W.), etwa sein Vater, der um denAnfang des XVII. Jahrhund. erscheint. Gei-fert'« Stammtafeln gelehrter Leute. I.Stammtafel der Familie Schröck. I4rr. S.xen. 4. Eine Tochter dieses Künstlers, Rostn«,soll der Kupferstecher, Barthol. Kilian, geheira-thet haben.
Warner (T.), hatte auf der Ausstellung der
Königl. Akademie zu London 1791. eine Zeich-nung, welche Paris und Helena darstellte. IlLr.
warnhoefer (Michael), ein Bildhauer zuFürth 1807. Adreßbuch der Bönig!. Bayeri schen Stadt Fürth 1807. S. 28.
warnik ( ), ein talentvoller Zögling der
Akademie der Künste zu St. Petersburg . Er warim I. 180Z. bestimmt, nach Italien zu gehen,um seine Kenntnisse und Fortschritte in der Kunst(er hatte sich bisher hauptsächlich dem Bildniß-malen gewidmet) zu erweitern und zu vervoll-kommnen.
warnitz (Andreas), ein Kunstmaler zu Frey-berg, erneuerte mit Malerey und Vergoldung 169».die sogenannte schöne Thüre der Kt. Annenkirchezu Annaberg . Annab «thron. Th. I. S. 62;und Grübler'« Freyb Begräbn. Th. II. S. 207.Vergl. auch in künftigen Nachtragen den Art.Balrh. Müller.
*warnon, waron, warou oderwarroy (DaniM, Medailleur, eines Münzschmied'sSohn zu Stockholm , lernte seine Kunst bey Karl-steen. In Schweden hat er nicht viel gearbeitet,wohl aber in Wien . Die Sammt. ber. Medail-leurs, S. 7, nennt ihn bloß: »keinen ungeschick-ten Mann", der um 1720. zu Wien gestorben sey,und citirt dann über ihn: Röhler's Münzbel.IX. II!. u. XIII. 89. — vollstand.Braunschrv.Lüneb. M. und M. Lab. N°. « 53 . 657. —Fiads ber- Medaill. S. 3 i. — Lochner II.321. III. Vorrede. Madar Thlr. Cab. 4116.58 ^ 1 . „Die Vermuthung des Lexikons" (sagteiner unserer Freunde) „ ist ganz richtig. Warnonist eine verdorbene Schreibart für warou (an-derwärts heißt er dann Waron)". Derselbe warKammrrmedailleur zu Wien . Mehreres hat er ge-meinschaftlich mit Benedike Richter geschnit-ten, welcher letztre 171h- als Obermedailleur inKaiser!. Dienste gezogen wurde, um, neben demUnsrigen, Stempel zu einer Medaillenhistorie desKaisers zu fertigen. Europäische Fama Th. i8rJahrg. 1716. S. 3 s. u. s. f. Anderwärts sagtman, er sey r 683 . nach dem Türkenkriege mitder Suite des Churfürsten Joh. Georg III. vonWien nach Dresden gekommen, habe dort einegroße sehr seltene 16 Loth schwere Medaille zuEhren dieses Churfürsten gefertigt, und sey dannnach Wien zurückgekehrt.
*Warsn, Warou und waroy, s. imLex. und oben Warnon.
warren (C.), ein Kupferstecher zu London um 179h. Er arbeitete kleine Blatter, zu einerAusgabe der brittischen Dichter (die bey C. Kookein London 12° erschien) nach E. F. Burney, R.Corbould, u. s. f.
wart (de), war um 1776. als Professor „Fi-gurarum" an der Universität zu Loewen bestallt.Ekkard's Handbuch d. höher» Lehranstal-ten II- 2oh. In des (?er/-bec^ Isblesu
s'^msterllsm. Lll. II. 1809. 12°. pax. 258 .wird ein van de Wäre unter den damaligen bes-ten Zeichnern Amsterdam s aufgezählt. Vermuth-lich ist der letztere ein jüngerer Künstler diesesNamens.
warrel ( ), ein neuerer Künstler dieses
NamenS, erschien auf den Gallons 1808 u. 10.zu Paris unter den Landschaftsmalern, doch, wiewir glauben, nicht unter den ersten dieser Gat-tung.
— — s. auch unten Waste!.
wartenb erg (Matz), ein Bau- und Mau-rermeister zu Danzig i 5 «» 3 . B Ranisch Be-schreib. der Birchengebaude Danzig's. Da-selbst 1695. Fol. S. 07.