5«Z4 Weiser von Neunhof.
pinxXorrk. — Lsrnsrllus Vo^el sculxs. eillss.Vmä.
Weiser von zJeunhos(C.C.). MüllersVerzeichniß Nürnbergischer Kupferstiche I. S. iZ 4 -rubricirt: Ports Kanons in spem söventust^sessrls /^ususti krauoisci Romsnorum Im-verstoris s 8. ?. O- X. srecta. III. Octob.XlvlIXXXXV. 6. 6. s X. et ll. ^ellll.
Invenit— I. lll.8eli§msnu sculpsrt. EinJmper.Bogen.
— (JohannChristian). So hieß, nachdem Münchner -Stadtzunftbuche ein in 1681dort verstorbener Maler. Liporvsky S. 27b.
weite, s. oben weide.
welz (JohannGottlob), erscheint als königl.Hofmauermeister zu Berlin 1771; und eben so eingleichnamiger, vielleicht sein Sohn, r 8 i 3 damals53 Jahr alt. verzeichniß der zu den dreyWeltkugeln gehörigen Bruder Freimaurer für 18, 3 . Berlin gr. 8°. S.46. Der letztre lebtenoch 1818.
wem er (I). Nach einem solchen soll, wie«in Gantkatalog angiedt, G. A. Wolfgang dieMarter des H. Laurentius auf einem runden Quart-Blatte gestochen haben. Ob aber Wemer nichtein Druckfehler für Joseph Werner wäre?
wemme (I. C.), ein uns übrigens unbekann-ter Künstler, der 1778 zu Dresden , eine Folge 4 °»artig von F.C. Klaß radirter Landschaften verlegte.
Wemuger (Christoph), Hofseidensticker derteutschen Kaiserin i 566 . Rvrye vn eigentlicheverzeychnus der Römischen LayseriichenMayestar vnd jhrer Mayestar GemaheisHofstats -- auff dem rveichßrag zu Augspurg»m Jar i 566 . Augspurg 4°.
wenberg, s. unten Wennberg.
wenceslaus, Magister von Klattau ,ein Böhmischer Glockengießer, der mit dem Ma-gister Matthäus prazieck zu Königqratz in Böh men gearbeitet, und steh in seiner Kunst hervor-gethan hat. Glocken von ihm zu ermeldtem Kö,nigsgrätz tragen das Datum von 1480 — 96. undein zinnerner Taufbrunn in der Stadtkirche zu Lauedasjenige von 1618. Dlabacz.
— — von LJeuhaus (äe nov» llomo),ein andrer Böhmischer Glockengießer, Zeitgenossedes Obigen, von dem eine Glocke zu PluhowyZdiar bey Neuhans mit 1496 bezeichnet ist. Ebend.
WenceslasvonDlmütz, ein gegenEnd des X V. Jahrhunderts "blähender deutscherKupferstecher, von Olmütz gebürtig *), denH. Barrsch durch seinen gewohnten Forscherfleißzuerst entdeckt hat, da nämlich das Wenige, wasHeinecke III. 3 gZ. u. 433 . über das Blatt einessolchen dahlt, einzig auf einer unrichtigen Leseartberuhet. Ueberhaupt aber wurde das in einemeinfachen W. bestehnde Monogramm des Unsrigenbisher auf Mich. Wohigemurh gedeutet. AlleinBarrsch (VI. 3,7. u. ff.) zeigt nicht nur mit fastunumstößlichen Gründen, obwohl ganz gegen dieallgemeine Meinung, daß wohigemurh niemalsStecher war**), sonder» fand dann im Kabinetdes H. Herzogs Albert von Sachsen-Teschen ein
Weneeslas von Olmüß.
mit: Der Mann her Schmerzen rubrizirtes undmit dem Monogramm "iV- bezeichnetes Blatt (Copienach Schongauer), und dabey von gleichzeitigerHand geschrieben: »Dieser Stecher hatwenczelgeheißen, ist ein goltschmil gewesen", und dannvollends auf einem andern (Tod der H. Jungfrau)wirklich gestochen: 148t. (VeuceslsusöoOlomucLibillem ***). Hierauf führt Barrsch l.c. (nebenden beyden obigen) nicht minder als 55 — 56 Blat-ter an, welche fast sämtlich mit jenem ^V. signirtsind, die er nun alle (wohl durch Vergleichungdes Styls in der Ausführung) dem Unsrigen zu-schreibt, dann aber in dem Werth derselben dengroßen Unterschied findet, daß diejenigen, welcheCopien nach Schongauer und Dürer sind, in Ab-sicht auf Composttion und Zeichnung weit den Vor-zug vor denjenigen verdienen, welche nach seinereignen, oder nach Erfindung anderer Künstler,die kein höheres Talent als er selbst besaßen,gefertigt worden. Folgendes ist die kurze Nomen-klatur von Allen:
1. Loth und seine Töchter.
2. Die Verkündigung.
3 . Die Geburt.
4 -i 5 . Die Leidensgeschichte.
16. Das Abendmal.
17. Der Mann des Schmerzen.
18. Die Kreuztragung.
ig. Christus am Kreuz.
20. Die Madonna vom Papagai.
21. — — — mit dem Affen.
22. Der Tod der H. Jungfrau 1481.
23 . Marter von St. Andre»«;.
24. St. Augustin.
25 . St. Bartholomäus.
sL. St. Christoph.
27. St. Georg.
28. St. Paul. ^
29. St. Sebastian.
3 0. Eben Vers.
31-42. Die zwölf Apostel.
43 . Der Wilde mit den Wappenschilden.
44. Die Frau mit dem Wappenschilde.
45 . Der Engel mit dem Wappenschilde.
46. Der Bauer u. s. Frau.
47 . Die Dame zu Pferd.
48 . Die zwey Liebenden ^).
5 0. Der Herr und die Dame.
5 1. Die vier Frauen 1497.
52. Tritons Raub von Amymone.
53. Die Wirkung der Eifersucht.
54. H. Sakrament.
55 - Aehnliches Blatt.
56 . Aehnliches Blatt.
57 . Aehnliches Blatt.
Don diesen sollen N°. 1.16 20.46. 54 — 5 ?- LeSStechers ganz eigene Arbeit; N". 21.47-49— 53 .
*) Ob derselbe vielleicht mit dem Bildhauer Hans Vllmützer der gegenwärtigen Zuiake in einigem Verhältnissestehen mochte ? Wohl in keinem andern als der Gleichzeitigkeit, da letzterer aus Girlitz gebürtig war.
n*) Es müßte dann von Blättern seyn, deren Stecher sonst ganz unbekannt sind.
Dies ist nun eben das Blatt, das auch Heinecke kannte, auf demselben das W-occIsu« ä« — nicht fand,und die Worte Otouiucr ibiclem. — las'.
f) Israel van Mecken hak dasselbe gestochen. Ungewiß ist's, welches das Original sey.