5056 > Wertin 0 rland.
West
Brandenburg. Wo mögen wohl diese Herrlich-keiten hingerathcn seyn? L'porvsky thut unsersKünstlers keinerlei Erwähnung.
Wertmorland ( ), vielleicht richtiger
westrnorland. So nennt Milizia (L6- tsr^.)II. 3 » 4 - einen Englischen Lord, der bey Tunbridgeeine Rokonde (llslLspra?) erbauet habe, welchernichts als eine höhere Lage und schöne Aussichtmangle, um derjenigen von Vicenza zu gleichen.
wesbergen ( von). Von einem solchenuns sonst ganz unbekannten Stecher findet sichein Dildniß des Rechtsgelehrten Ph. StreustLeucnstein. ^c.
Wesch! er. So findet sich irgendwo der NamedesBilohauclsD.Heschlerganz verschrieben.
wesely (Adalbert), ein geschickter Schnitzer,der sich in Croatien und Dalmakien scheint aufge-halten zu haben, da ein Croatisches Titelblattin Fol. mit verschiedenen Verzierungen und Figu-ren, worauf man: b)xe. TLllnIb.'«Vesselzr liest,in der Stif-'sstrahöwer - Bibliothek aufbewahrtwird. Ob er aber von Geburt ein Böhme gewe-sen, und jenes Blatt in Prag oder in Croa-ticn gefertigt habe, kann nicht bestimmt werden.Dlabacz.
— — (Wenzel), ein Bildhauer zu Prag ,von dem wir über nichts Anderes wissen, alsdaß er (freylich für ihn vielleicht wichtig) in 1802seine Gemahlin Rosalie durch den Tod verlorenhabe. DIabacz.
wesenig (Maria Theresia von), geborneCasanova. S. Casanova in künftigen Nach-trägen.
Weser (Ernst Christ, gewöhnlich Ernst), einDilcttai'.te zu Dresden , wo er noch i8ro alsüberzähliger Kreis-Steuer-Kopist lebte. Auf dendortigen Ausstellungen 1801, 180Z, 1806, 1807sah' man von ihm Bildnisse in Miniatur; aufder von i8«8 aber in gleicher Manier einem schrei-benden Knaben nach der Natur, und auf dervon 1818 wiederum zwey Bildnisse in Miniatur,das eine nach der Natur, das andre nachvan Dyck.
Wessel (Bernhard), s. gleich unten seinenVater G. Georg Wessel.
— — (Carl Ehrenfried), ein Maler an derPorzcllainfabrik zu Meißen 1781. Mrc.
— — (T. Georg), ein von Osnabrück ge-bürtiger und dort seßhafter Bildhauer, der seineStudien zu London beendet hatte, wo er auchbey der dortigen Akademie einen Preiß im Pouss-ren davon trug. Zu Steinfurt u. a. sieht manAltäre und dergl. Arbeiten von seiner geschicktenHand; so wie sich auch in den von F. Nicolaiherausgegebnen vermischten Schriften des Justus Möser Th. 1. Berlin und Stettin 1797. 8° S. 109.ein von einem Unbekannten in Umrissm radirtcsBildniß des Möser findet, was (wie es S.
heißt) nach einem von wessel in gleicher Größepoussirtem Bildnisse in Wachs gefertigt wurde.Er starb etwa 60 Jahr alt, zu Osnabrück um1812. Sein Sohn Bernhard, geb. um 1793,studirte 18G die Kunst des Vaters auf der Akademiezu Cassel. Msc.
wessel (Heinrich Friedrich Wilhelm), derSohn eines Töpfers, geb. zu Alton« 1794, viel-leicht Nachkömmling eines der gleich ff Künstlerdieses Geschlechts. Er machte seine ersten Studienauf der Zeichenschule zu Hamburg , wo er auch1810, von der dortigen Gesellschaft zur Beförde-rung der Künste und nützlichen Gewerbe die silbernePreißmedaille erhielt. Don hier ging er nach Dres den , wo er sich seit 1811 der Malerkunst befliß, ss-sc.
*— — (Jacob), st. beynahe (a. K. über)70 I. alt, 1780 wahrscheinlich zu Danzig . Ermalte sowohl in Oel als Pastell. AusführlichereNachrichten von ihm findet man inBernouilii'sReisen durch Brandenburg I. 269-63. undi. d. Gorhaisch Gel. Aeirung 1781. S. 272.Dann in Meusel's Asiscell. VIII. m. denWunderkrausen Streit zwischen Bernouilli undeinem Reisenden, ob dieser Weßel bey der GrafDohna'schen Familie in Diensten gestanden, wasaber offenbar den nachfolgenden Künstler gleichenNamens angeht. Nach ihm haben M. Bernigeroth,M. Deisch, I. I. Hayd, I. Houbracken, W. F.(s. b. F. W.) Kraft, Bildnisse, meist dunkelerMänner gestochen. Meusel II.
— — — ein geschickter Bildnißmaler glei-chen Namens, geb. zu Kopenhagen , arbeiteteum 1780 zu Schlodien , und wohnte nachher zuCarwieden in Ost-Preußen in dem Gräfl. Dohna '-schen Hause, dann um 1781 zu Quitteinen beymGrafen Doenhof. Dort sah der im vorigen Art.erwähnte Reisende von ihm (so. von dem Unsrigen)ein meisterhaftes, seelenvolles Bild der Frau Gräfin ,„mit" (wie stch's etwa Reisende vorzustellen pfle-gen) „tief ins Herz sehenden Augen, und durch-aus ganz Natur". „Nach des erstem Weßel'sTode" (heißt es in einer Notiz meines sel.Vaters)„kam er an desselben Stelle" (wahrscheinlich,eines Lehrers ihrer Kunst) »nach Danzig ". Wasdenn obigen Federstrcit genugthuend beylegt. Warvielleicht der Unsrige vollends ein Sohn des er-stem? Meusel II. ^c.
— — ( ). Vor uns liegen einige Pferde-
stücke, die in Aquatinta gr. qu.Fol. gefertigt undetwas undeutlich bezeichnet sind: 8arrorous x,..Nessel exo., bonstori publisksä 1799 belobnHarris. Hat Messe! diese Blätter auch geetzt?
Weßling ( ), ein Steinmetzmeister zu
Wesson( ), ein Englischer Kupferstecher,von welchem wir einzig, ohne andern Namen alsden seinigen, ein Black zu nennen wissen, das einenConstabler darstellt, der ein lüderliches Hausuntersucht. Msc.
* West (Benjamin) *). Fiorillo V. 749—61giebt den Art. dieses großen Künstlers, wie folgt **):
*) Einige Nachrichten von ihm, und ei» vollständiges Verzeichniß seiner Arbeiten bis zum Jahr 179; findetman im kor veceoibs, 1795. I. ^ II. 9.51Z. 1795. 8- Vergl.
1784. Förster, S. 40. ff. Gäbe, B. Z. S. ->7. ff. ^>. 524. u. s. w.
Einzelne Eritiken über Wests Werke findet man im ll'. sxviii. k>. k. p. 129.
1.XVI11. p. 11. p. 550. kozz. Man wird es uns nichr verargen daß wir einiges, was zur Beurtheilungvon West s Arbeiten gehört, aus Förster'« Schrift (am a. O. S. 40. ff.) fast wörtlich mitgetheilt haben,da uns seine Eritik so unverdächtig zu seyn scheint.
sn) Auch alle Bemerkungen unter dem Lerte gehören Fioriüo zu. Eine kurze Nachlese folgt unten.