Band 
Zweyter Theil [5].
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5062
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Z062

West,

West.

44 - Venus erzählt dem Adonis die Geschichte vonHypolithus und Atalanta. I. Hall.

45 . Ebendieselbe beweint den von einem Eber ver-wundeten Adonis . Hin«.

46 . Venus und Europa (?) 8ksrp.

47. Amor, von einer Biene gestochen, wird vonseiner Mnter geiiebkost. Aus dem KabinetVesey. 6reen. Nickel.

48. Cevhalus zieht der Procris den Pfeil aus derBrust. 16 .

4 g. Das güldene Alter. dreen (a. k. auch)kr>ciu8.

5 0, Brustbild einer Destalin. önrtolo^^i.

5 1. Angelika und Medor. A. d. XIX. Gesängedes Orlando . Lnclom. ssaclU8. Nach un-gleicher Behandlung^ des Malers.

5 s. Die Höhle der Verzweiflung, oder)

der Ritter vom rothen Kreuze. ^ Alle drey6 reen. ^ aus

53 . Treue und Hoffnung. 16 . 1 Spencer.

54. Una mit ihrem Löwen. Larlom. )

55 . Romeo und Juliet (III. Aufz. VII. Auftr.)8 kary.

56 . Trennung von Romeo u. Juliet ( 6 e 6 aux^man8 malkeureux!) 8coro6oömoK'.

5 ?. Tugend und Unschuld, ö. I,ip 8 (n. K. auch)6 reen.

68 . Cirkasslsche Dame. 8 coro 6 oomoII'.

5 g. Dasselbe, auch von einem Unbekannten.

60. Dame, die ihr Kind lesen lehrt. Ohne Na-men des Malers und Stechers, in RothKreidenmanier.

Nachlese.

8r. Leonidas, König von Sparta. Host^es.

62. Die Traurigkeit dcS Tigrancs, als er seineFamilie als Gefangene vor Cyrus findet.Mittler. Ein vorzügliches Blatt.

«) Wie wir diesen Art. vollende», zeigen uns die Göttiny. gelehrt. Anz. ig-fl- Nro. 125. S. ,24446.eine Schrift von I. Galt über das Leben und die Studien des Unsrigen 8»o London i8>6 -6o. S- an,da« besonders über dessen Jugendjahre manches Interessante enthalten soll. (Sein mütterlicher Großvater,Thomas pearson, war ein vertrauter Freund William penn's). Cs werden darin eine MengeAnekdoten über die frühe Knnstliebe und die ersten Kunstversuche von Benjamin erzählt. Auf seinerReise nach Philadelphia machte er die Bekanntschaft des Malers William, der ihm die Schriften vonRichardson und Fresnop über die Malerey mittheilte. Unter dem Verschiedenen, was er damals fertigte,war ein St. Jgnaz nach einem Bild aus der Schule des Morillo. Seine Reise nach Rom unternahm er1760. Er war dem Kard. Alex. Albani empfohlen, der sich nicht genug verwundern konnte, daß ein Am-rikaner sich auf das Studium der schönen Künste legen wollte, und vor der Präsentation fragte: I» K«blscL or wklile: Ist er Schwarz oder weiß? (was den Schreiber dies erinnert, daß eben diese Emi-nenz erst durch Winkelmann erfahren mußte, zu welcher Confession sich die verschiedenen Schweizer-Can«tone bekennen). Bon den Herrlichkeiten Roms wurde West ganz bezaubert. Dort ward er mit demenglischen Maler Gavin Hamilton bekannt, der ihn einmal in ein Caffeebaus führte, wo sich ein berühmterImprovisator hören ließ- Kaum hatte dieser erfahren, daß der junge Künstler ein Amerikaner sey, der dirweite Reise nach Rom nur der Kunst wegen unternommen hatte, als er wie begeistert in die Saiten sei-ner Guitarre schlug, in einer herrlichen Ode die Entdeckung Amerika's , Columbus, die Ausbreitung desChristenthums u. s. f. besang, und zuletzt mit einer Anspielung auf West sein Lied beschloß. Hierauffolgt seine Bekanntschaft mit Meng«; ein Rath den ihm dieser ertheilte; Reisen die er von Rom ausunternahm; seine Rückkehr über Florenz, Bologna, Parma (wo er eine treffliche Copie des H. Hieronn,mus nach Correggio fertigte), und von dort über Genua und Turin nach Frankreich . Mehrere italienischeAkademien hatten ihn damals schon z» ihrem Mitglied ernannt,

Eine (man möchte sagen, hirnlose) Kritik über unsern Künstler, aus einer Schrift: kke ptcrure ->k konflor»kor I8<>5 Oonclo» ,2M0 p. 269. theilt uns so eben noch ein Freund, wie'folgt mir:Obwohl Zeichnung undGruppirung meist genau und korrekt bey ihm zu nknuen sind, so sind doch die Figuren sonst unerträglichhart umrissen, und sein Colorit ist eben so unnatürlich, als es dem Auge mißfällig erscheint. SeineMiniaturen erhalten mehr Beyfall, als seine großen Vider. In Skizzen und Entwürfen j-der Art ist ertrefflich und voller Lebe»; ja man möchte solche seinen vollendeten Gemälden vorziehen, da er di-s? mitdem ängstlichen Fleiße auszumalen pflegt, der sonst nur dem geistlosen Copisten eigen ist. AIs Historien-maler sollte er dann billig auch seine Bildnisse dergestalt zu behandeln verstehen, daß sie der Kritik nicktz»m Spotte dienten. Man möchte wünschen, er entsagte denselben ganz, indem er vielleicht sonst desgroßen Ruhms noch verlustig werden möchte, den er fast nur guten Kupferstichen, nach denjenigen seinerGemälde verdankt, die der Ehre der brittischen Nation schmeicheln."

63 . Dit Indianer, welche die Englischen Gefan-genen dem General Bouquel zurückstellen.

Zwey Vignetten. Lanot er 6riZnon.

Letal. 6e

^c. «).

West (B.) der jüngere, hatte auf der Aus-stellung der Königl. Akademie zu London 179»eine Zeichnung (wie es kurzweg heißt). Danneben hier ein R. E- West den Satanas nachseinem Falle wie ihn Milton beschreibt, und eineZeichnung von einem alten Baume. Vermuthlichsind beyde diele Künstler aus der Familie desBenjamin West , da sie in seiner Behausungwohnten. Mn.

(Carl), Stecher mit der Nadel, demGrabstichel und in Punktirmanier, geboren in Eng«land um 1760, und blühend zu London um 1780.Von ihm kennt man z. B. Diana, einem Hundeschmeichelnd, Halbfigur nach Rosalba Carricra,aus der Gallerie Houston ; dann die silberne Zeitnach H. Walton (1787), und die Cbaldaische undCircassische Frau, ohne Namen des Malers; diesedreye wenigstens in Punktirmanier. Rost IX.076. Noch nennt Basan (L6. 8ec.) von ihm,ohne andern Namen als den seinigen, Ansicht dereisernen Brücke, in der Nähe von London (1782.)

(Raphael). ^i'orillo V. 799 - meint:Vielleicht ein Sohn von Benjamin, mit demHinzuthun: Derselbe ist uns nur durch ein Blatt(wahrscheinlich Bild) in der Shakespeare-Galleriebekannt. Der Inhalt desselben ist aus dem Stücke:

ztou like ir (^ct. IV. 8c. 3 .) entnommen.Die Hauptfigur däucht uns ganz nach SalvatocRosa kopirt zu seyn.

(R. L ), f. obigen B- West den jün-ger». Dieser R L. ist wohl offenbar mit demobigen Raphael w. Eine Person.

( ), Englischer Consul in Dänemark ,

gab in 1807 einen rasonnirenden Katalog seiner