Band 
Zweyter Theil [5].
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Weygand.

Wheally

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nikus G. F- Drander geschabt, und D. Bergerden geh. Kriegsrath und Stadtpräsidenten F. P.Eisenberg zu Berlin (pinx. 1792.) in 8°. geetzt.Das artig geetzte Bildniß eines unserer Kunst-freunde (des Freyherrn vonBerlepsch), der unsso vielfäitig mit seinen Beyträgen beehret, liegtvor uns *).

weygand oder weygandt ( ). So

heißt irgendwo, ohne Weiteres, ein Kupferstecher,der um 173 s schlechte Titelblätter, u. a. gelieferthabe, und aber vielleicht kein Anderer, als deroben angeführte Georg Friedrich W. ist.

weygandt ( ), ein Baudirektor, von

dem wir einzig wissen, daß er sich, gelegentlichder Kaiserkrönnng zu Frankfurt a. M. 1790, dortanwesend fand. Mrc.

* weygeI, s. im Lex. und oben Wetgel.

Weyhe (Joseph), des Churfürsten von CöllnHoflustgärtner zu Augustusburg 1788. Mrc.

*weyhenmeyer (Georg Gottfried), derSohn eines Pfarrherrn zu Ulm ; kam 1690 nachBerlin , wurde dort 1708 Hofbildhauer und späterzugleich Direktor der Königl. Akademie der mecha-nischen Künste. Man hat eine auf ihn gedruckteStandrede, die nach seinem Absterben 1712 gehal-tenwurde Marperger S- 45 l. schreibt die-sen Künstler Weyhmeyer, und Heinecke (Nachr. I.32.) weimeyer.

(Hans), ein Goldschmied zu Augs­ burg ikiti. Dom. Lpirspkiu ^ususrans,

II. 62.

(Johann Heinrich), geb. zu Ulm 1702, studirte hier von 1719 bis 1722, kamsodann nach Berlin und arbeitete dort als Bild-hauer viele Jahre laug. weyermami's Aachv.v. Gelehrten u. Rünstlern aus Ulm . G. 5 )i.Wir bemerken noch, daß ihn unsere Quelle alseinen Bruder des Georg Gottfr. (W.) benennt;was aber nicht sey» kann, da ihre Blüthezeit zuentfernt von einander liegt.

* Weyher , s. oben und im Lex. Meyer.

weyhing (Johann Friedrich), Bauinspek,tor zu Stuttgard 1722. I. F. Scholl Adreß-kal. des Schwäbischen Breises 1752. 8 °.

WeyIand, s. oben Weiland.

weyler, s. oben Weiler.

* Weyner oder weyners (Hans oder Jo-hann), s. oben und im Lexikon I. Werner.

Weyngand. So trifft man auch den obigenSebast. Weygand in falscher Schreibart.

Weyrauch, s. oben weirauch.

*weyrer, s. oben und im Lex. weyer.

*Weyrotter, s. im Lex. u. oben weirotter.

*Weyse, s. oben und im Lex. Weiß und

Weiße.

*) In obigem Art. abermals ein Beyspiel, mit wieDeutscher Nation nach Brodt gehen muß!

w eyse r (Anton D-, gewöhnlich Anton), geb.zu Dresden , der Sohn eines Kammerdieners beyeinem Sächsischen Prinzen. Er lernte als Graveurbey Carl Aug. Behr, und etablirte sich sodann inseiner Geburtsstadt. Auf der dortigen Ausstellung1810 zeigte er das Bildniß eines Mannes nachder Natur in Wachs poussirt. Damals hieß esvon diesem jungen Manne, er wolle dasGravi-ren fahren lassen und sich auf die Bildhauerey le-gen. In dem Dredsnerr Adreßkalender auf1810, erscheint er noch unter den Graveurs, fehltdagegen ganz in dem auf 1812. Das schlechteTitelkupfer, was zu mehrern Jahrgängen desDresdner - Residenzkalendcrs 12"., z. B. 1807.1308 ff. gebraucht wurde, ist von ihm gestochen.Mrc.

(CarlGottlob),! Bildhauer zu Weimar ,s. oben weisser.

(Franz), war um der Mitte des vori-gen Jahrhunderts Hofgoldschmied zu Dresden ; sowie ferner: Carl Friedrich Ficker, war aus Bockau im sächsischen Erzgebirge gebürtig (Lävner'sBockauische Cbronick. Schneeberg 1763. 8°.S. 877.),' trat 1721 in die Dresdner -Goldschmieds-innung und war eigentlich Hofjubelier; JgnazHibel; Christian Heinrich Ingermann; LmanuelLaurenzRoch; Andreas Roberrvem (kommt 1756abhanden); Franz Anton Weyser (Hosgoldschmiedder Königin - Churfürstin); und Simon CarlWl'tzenhauser. Mrc.

(Franz Anton), Hofgoldschmied zuDresden , s. vorstehnden Artickel.

* weyß, s. im Lex. und oben weiß.

Weyssenrieder, s. oben weissenrieder,

Weysung( ). Von einem uns sonstganz unbekannten Stecher dieses Namens wirdirgendwo, ohne andere Namen als den (eini-gen, ein Bildniß des Präsidenten I. A. de Thonangeführt.

*whaee!y( ). Dieser Kunstgärtner hießThomas.

whearerost ( ). Nach einem solchen

Schönschreiber zu London hat Avignon zu Paris (1809.) Englische Schriften gestochen. 7 k 7 §c.

*wbearly (Franz). Maler und Zeichner,Mitglied der Königl. Akademie zu London , blühet«dort um 1770 und lebte und arbeitete noch daselbst1791. «Nach den vor uns liegenden Blättern z»urtheilen" (heißt es bey Fiorillo V. 797.) »be-fleißigt er sich einer edcln Einfalt; doch sind seineiguren etwas mager und theatralisch **). SeineHais mit der Fackel, und das Nebenstück:Sigismunda, die das Herz ihres Liebhabers ineiner Schaale trägt, beyde nach ihm von Th.Watson schön geschabt, und eben so seine baden-den Nymphen, von R. Pol. Pollard, gleichfallsschon in Aquatinta-Manier punktirt, erinnernalle drey an Angelika Kaufmann ." ^ Nach seinenneuesten Werken kennen wir eine ländliche Ruhevon Schiavonetti (1804.). Für die ShakespearesGallerie malte er: Aus Fempest (Hat. V. 80.1.);aus UraminL ok tke -rlireen (^ct. II. 80. 2.);

viel saurer Arbeit die Kunst in dem vielköpfig«» Reiche

22) Was freylich einer edel» Einfalt widerspricht.