Band 
Zweyter Theil [5].
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5076
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5076 Wheatly.

aus ^li's well tlist enös well (-^ct. V. 8c. 3 .);aus dem Wintermährchen (> 4 ct. IV. 8c. rZ.);aus twslkkk blickt (Kct. IV. 8 c. iZ. ) Dieseletzte hat J.R.Smithj schön in Schwarzkunst ge-schabt. Ferner finden sich nach ihm: Die Bild-nisse von H. Grattam Esq. durch V. Green, undvom Aldermann B. Turner durch I. Walker, letz-teres besonders sehr schön geschabt; Howard derdie Kranken besucht *), ein prächtiges Blatt,von I. Hogg; die Waffenübung der Frcywilligenvon Dublin , ebenfalls sehr schon, von J.Collyer;tkc stiot in stroaä -8treet on tlie se vent olJune1780 von I. Heath, und tüe Keturn ok 8ckoo-tin^, die Figuren von Bartolozzi , die Landschaftvon S. Alken, wieder zwey herrliche Blätter;Renr^ sn6 in Aquatinta von F.Jukes ,

und Ebendasselbe gestochen von Heath. Dann nachseinen Gattungsbildern: tke Covers HnZer (Mäd-chen mit entblößter Brust, vor einem Jüngling amPult) von P. Simon dem jüngern; die Ueberra-schung von R. S-Marcuard, braun punktirt; dieUnbescheidenheit von I. M. Delatre, in gleicherManier; eben so der verliebte Bauer, und dieBäuerin die ihr Geld auf der Straße zählt, beydevon C.Knight; der wohlthätige Bauer, von Nutker,u. s. f. u. f. Einer unsrer Freunde nennt noch,als Stecher nach dem Unsrigen: A. Freschi, I.Geremia, I. Godbey, C.H. Hodges, R. Stanier,Vanzo und W. Ward **), und setzt dann hinzu:»Er selbst soll Mehreres geistreich geetzt haben;als, nach van der Myn, die Tabaksraucher(Halbfiguren); nach eigner Zeichnung, dann: DenGemüsehändler am Ufer eines schiffbaren Flusses(eine männliche und zwey weibliche Figuren),und eine ähnliche Vorstellung (zwey männliche undeine weibliche Figur), letztre beyde in Fol."

wbea r ly(Miß). So heißt bey Fi'orillo V. 8 s 3 .eine Englische Dilettantin, deren Arbeiten aufder Londner-Ausstellung von 1804 sich, nebst an-dern, ausgezeichnet hatten.

whem (Zacharias), ein Maler, wird voneiner unserer Quellen unrichtig auf wehme ver-wiesen.

wb isseI (I.). So soll ein englischer Kupfer»siecher heißen, der nach I Edmanson eine Alle-gorie auf dieGlückseligkeitEnglands in qu.realFol.punktirt habe.

H)bitaker( ), ein mittelmäßiger Kupfer-stecher, welcher zu Cooks Reisen, der Auflagein 80., arbeitete.

wbitby (Wilhelm), zu London , zeigte aufder dortigen Ausstellung der privilegirten Gesell-schaft der Künste 1791, Venus mit Cupido unddrey männliche und zwey weibliche Bildnisse, Mrc.

Wbitcombe (T.), ein Maler zu London ,von dem man auf der Ausstellung der Königl. Aka-demie 1791 einige Figurenstücke sah.

( ), ein Englischer Maler neue-

ster Zeit. Von ihm liest man bey Fiorillo V. 74z.»Derselbe lieferte ;»r Schaustellung der Akademieim Iabr > 8<)5 ein gepriesenes Seestuck, wo etlicheenglische Fregatten in der Jagd des Feindes be-griffen sind. Allein um die Schönheiten eines sol-

White.

chen Gemäldes ausfindig zu machen, muß maneinige Zeit zur See gewesen seyn; dem Landmanneist das meiste unverständlich. Wenn wir nicht ir-ren , so ist whircombe auch der Urheber einesBlatts in Aquatinta, worauf man die Verbrennungdes großen Linienschiffs, der Königin Charlotte,an der italiänischen Küste, im fürchterlichsten Mo-ment der Explosion erblickt."

whire (B-). So soll ein Englischer Knpfer-stecher heißen, der nach Peters gearbeitet habe.

(Carl). So hieß ein zu Cheliea 1780^verstorbener Blumenmaler. Fiorillo V. 60g.

Und eben so, um 1776 und ff.

Jahren ein Englischer Stecher in schwarzer undrother Punktirmanier, von welchem man, in letz-terer ein Blatt: Junge Dame in Federhut, Haib-figur, rund Quarto, ohne wettern Namen alsden innigen, mit exc. 1781 und der

Unterschrift: bowe (a. K. bcruwe), dann Ande-res nach R. Adam, Bildnisse der Lady Lincoln, Lh.Stothard,^,. s. f. kenne. S. auch den gleich ff. Art.

(Carl W). Von einem solchen (ob vondem gleich vorsiehnden verschieden?) nennt derCatalog von Brandes, als zwey schöne Blätter,ohne Namen des Malers: Das Bildniß der Her-zogin Mari Jsabella von Rutland, (a. K- vonRatlau) nach W.Pethers (kl.Oval), und Palemonund Lavinia, nach Thomsons Herbste, letzkreswenigstens in Punktier-Manier, die Gesichter rothaufgehöht (und doch schön?) Irgendwo wird seineManier ausdrücklich als »sonderbar," nämlich dieGesichter eben roth, und das übrige schwarz,genannt, und, nach dieser letztem Kunde, noch vonihm angeführt, nach Bunbury: Charlotte undWerther (welche die Engländer so sehr ergriffenhatten) und Patry (junges Bauermädchen); undnach Joh. Nußel: Lolche ekilstem. Noch einanderes Blatt von einem Carlwdire: Kindheitund Treue (bcmü. 1786 ) nennt Basan L<l. sc.S- auch oben Joh. Philipp Thelor, und unrenden Schluß des Art. von Robert whire. M-c.

* (Georg), welcher im Lex. unter demArt. seines nachfolgenden Vaters Robert erscheint,Zeichner und Stecher mit dem Grabstichel und inSchwarzkunst, geb. zu London um 1670 und gest.daselbst um 1704. »Die Anfangsgründe der Zei,chenkunsi, so wie das Bildnißstechen mit demGrabstichel" (heißt bey Rost IX. 7z74.)»lernte er bey seinem Vater. Man sagt auch,daß er in Oel und Miniatur gemalt habe. Nachdem Tode des Vaters beendigte er die Platten,die dieser unvollendet gelassen hatte, und stachauch für sich verschiedene Köpfe in dem nämlichenGeschmacke, aber von besserer Ausführung alsdie des erster». Doch beschäftigte er sich am mei-sten mit der Schwarzkunst, in der er so im Rufestand, daß eine Platte von mittelmäßiger Größeihm mit 20 Pfund Sterlings bezahlt ward. Beyder Ausführung seiner Blätter bediente er sich einesneuen Verfahrens, indem er oft mit der Schwarz-kunst die Radiernadel verband, mit der er die Umrisseandeutete. Das bestimmte Jahr seines Todes ist unsunbekannt. Sein letztes Bildniß, mit der Jahr-zahl 17Z1, ist das des Bischofs Weston. Rost nennt seine beßten Blätter in Schwarzkunst, nach

») Mit patriotischem Hochgefühl hatte der Künstler solches für die Akademische Schauausstellung gemalt;Förster in Archenholz Ann. M- 158.

«-!') Einige der in diesem Art. genannten Englischen Stecher beweisen die Unvvllständigkeit der diesfälligeuNotirieu bey Huber, wo r.B. die schonen Blätter pon Alken, Heath und Hogg mangeln.