White.
Wibber.
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W. Dopson, T. Gi'bson, T. Hill, Kneller, I.Thornhill, und I. van der Bank; nach Kneller,z.B. die Bildnisse von Dryden und Pope; dannmit dem Grabstichel: Carl HI. von Spanien ,den Herzog von Ormand, Lord Clarendon, undden Bischof von Lincoln, I. Gardiner, welche seinVater angefangen, und er gut ausgeführt, alleviere ohne weitere Namen als dieser Stecher.Basan (L6. sec.) heißt überhaupt die Bildnissedes Unsrigen sehr schön. GandeUmi setzt dieBlüthezeit dieses Künstlers, den er Johann oderGeorg nennt, ganz irrig, ungefähr in 1760.Noch werden irgendwo von ihm ein ungenanntesBildniß nach F.Scheffer, und ein Violinspielernach Franz Hals angeführt. S. auch unten denSchluß des Art. von Robert W-
* white (Johann), s. den gleich vorhergeht»-den Art. nahe am Schluße.
— — (J>). So heißt irgendwo ein Kupfer-stecher, welcher: Die Ruhe der Bauersfrau,nach N. Berghem, gefertigt, und
— — (L.), ein Anderer solcher, der, nachBunbury und Jac. Wickstead, uns Unbekanntesgefertigt habe.
* -- — (Robert), Vater von obigem Georg,Zeichner und Stecher mit dem Grabstichel und inSchwarzkunst, geb. zu London 16 j 5 und gest. da-selbst 1704. Von ihm lese» wir bey Rost l X. 72—7Z.Er war ein Schule von CuoidLoggan, für dener einige mir Architektur gezierte A nichte» zeich-nete und stach. Von ihm lernte er Bildnisse mitBleymine auf Pergament zeichnen; und da ersehr glücklich im Treffen war, so stand er langeim Rufe. In der That werden auch seine Zeich-nungen mehr geschätzt als seine Kupferstiche, welchemeistens oou trockner und wenig angenehmer Be-handlung sind. Er war sehr arbeitsam und brachtein einem Zeitraume von vierzig Jahren ein Ver-mögen von 4 — 6000 Plund Sterling zusammen;aber durch Unglücksfälle und Thorheiten ward die-ses Vermögen zerstreut, und er starb in Armuth.Außer seinen Bildnissen mit dem Grabstichel hater noch eine große Menge Titelblätter und Bücher-verzierungen, auch einige Bildnisse in Schwarz-kunst gestochen; diese sind aber schlechter alsseine übrigen Arbeiten. Ueberhaupt aber sindseine Bildnisse unter seinen zahlreichen Weckendas Beßte.
Außer seinen Arbeiten für die Buchhändler,belaufen sich allein seine Bildnisse, nach dem Ca-talog von Walpole auf 2Ö0. Rost nennt derenan die so. nach Clostermann, Holbein (Thon,.Morus), C.Johnson, Kneller, Lely, Riley, undWißing; dann andere ohne weitere Namen alsden seinigen, eines (des Bischofes von Cly, SimonPatrick) ausdrücklich mit: ??. ste/LTstte clel. st so.1680 bezeichnet. Noch weit mehrere, und vielAnderes von ihm und seinem Sohn, und, ver-mischt damit, Manches von dem obigen (neuern)Carl w. Wbire (an die 100. N".) nennt einVerzeichniß meines sel. Vaters, was aber anzu-führen, eben wegen jener Vermischung, nur zuIrrthümern leiten könnte. Als nach ihm, vonseinem Sohn Georg gestochen, führt einer unse-rer Freunde das Bildniß des Johann Harris,von Joh. Simon dasjenige Milkons, und vonC.Grignion das von J. Blowin an.
* — — (Robert). Von eiuem andern RobertWhire (oder dann müßte sich Rost in der Angabevom Todesjahre des obigen irren, nennt Gandelliniein Bildniß von Robert Morrison , an der Spitzeseiner in 1712 zu Oxford erschienenen Pflanzen-geschichte.
white (Thomas), wohlderSoh ^esobstehnsden Kupferstechers Carls oder Carls w. wbire.Von ihm nach eigner Zeichnung in 8°. schlecht punl-tirt, kennen wir eine Mißgeburt von zwey zusam-mengewachsenen Kindern. Man liest auf diesemStiche: st'kis plats is clrsxvn arrä enZravest
^ürte N. O. krom a prepsration now lnbis -gnatomical Lollention an inscrib sä >vitkall Mal gjkection tc> Oüar/er girrte Lag''. st. 8.^u§k. — In: l'ke Works in ^rctntscture
okstoborr anst.james Astam, was in sehr gr. Fol.zu London 177Z bis 1778 erschien, und vortrefrliehe Kupfer meist nach R. Adams Zeichnung ent-hält, finden sich unter den Kupferstechern einC-(arl) whire, und ein T. (ob unser Thomas?)whire.
— — (Miß). In Vernsuilli's Arch.VII. 1787. S. ng. heißt es, daß 17Hzwhire, Gouverneur im Findling-Hospital zuLondon , eine große Sammlung überaus schönnach dem Leben gemalter Vögel und Pflanzen be-sessen habe; und daß sich unter den letzter» meh-rere sehr gut gemalte Blatter von Miß whire,einer Schülerin des berühmten Ehret, fänden.
whitehand (Robert), ein Kupferstecher um1696, etzte mehrere sehr mittelmäßige Prospektetheils nach eigner Zeichnung, theils na» I. vanCroes, theils ohne Angabe eines Zeichners zu desJac. le Roy: Lastslla 6t präcoria nobliiuknstrabantias. Bntvverp. 1696 kol. Später zogman solche Platten (mit einiger Zuthat) in desle Roy Wecke: l.e 'büsatre profane sts
Lrabant. -V la k 4 a/s 1700 kol. von Neuem ab.
* who od(Jsaac). Derselbe war ein geschickterDildnißmaler, der aber vorzüglich Profile mitschwarzer Kreide zu zeichnen liebte. Seine beßrenArbeiten findet man auf dem Landsitze seines Gön-ners, des Herzogs von Bedford, in Woburn-Abtey Er st. HZ I. alt 17)2. FioriUo V.Gestochen nach ihm haben Baron , I. Faber,(Homer ), A. Haaken u. s. f. Daß er auch Ste-cher gewesen, ist ein Irrthum des Lex. derihn diesfalls mit dem unten ff. Johann Woodverwechselt.
— — s. unten Wood.
*Wiard, s. oben und im Lex. Wexand,den es vorstellen soll.
Wibber oder Wirerver (Johann Georg),Maler in Oel und Fresco zu Jmst im Ober-Jnnthal, geb- daselbst. Derselbe erscheint zuerstin Meusel's tJ.Miscell. St.H. S.2Z1 —zs.(1796). Dort heißt es von ihm: „Der Sohn einesVogelhändlers, Namens Jeremias ; daher er inseinem Orte nur der Mieß oder Maler-Mießgenannt wurde. Ob er nun gleich seine Lehrzeitunter einem geringen Lehrer, und hernach in Unter-bayern, vornämlich in Straubingen mit Conditio-niren, als auch nach seiner Rückkehr daheim ebenso zubrachte, gelang es ihm doch zuletzt, daß erein guter Maler in Oel - und Freskofarven wurde.Größtenrheils sich selbst überlassen, war er seineigner Lehrer und Anführer in der Kunst. Zwar,welches unmöglich sey» kann, nicht in allen Thei-len gründlich, besonders in Absicht auf die Zeich-nung, weil er nie in der Anatomie unterrichtetworden, noch einige Gelegenheit auf einer Aka-demie zu studiren gehabt, da ihm seine Elrernnicht nur nicht aufhalfen, sondern er noch genö-thigt war, dieselben zu unterstützen; welche kind-liche Pflicht er lange Jadre werkrhätig erfüllte,und man ihm also den Mangel an Vollkommen-heit der Kunst wohl übersehen kann, da er es