Wickmann.'
(dieser schön) schon von 1781 auf den GrafJwanowitsch Panin (S. i88.)rc. Hier findet manauch (S. 39 -) eine schöne Schaumünze angezeigt,welche die Brandassekuranz-Societät in Stockholm zu Ehren des Ritterö Toltje schlagen ließ und,vielleicht durch Druckfehler, anstatt dem vorigen,einem C. G Wickmann beygelegt ist. S. auchunten den wickmann ohne Tausnamen.
wickmann (C-G.), s- vorstehnden LarkI.wickmann.
— — oder wieckmann (Henning), einIubelier zu Wolfenbüktel um 182«. woll er eckChronik von Wolfenbüktel S. 348.
— — (Johann Gabriel), Hofmedailleur zuStockholm , s. oben Carl I. wickmann.
— — (Peter) von Magdeburg . In der alten,
einst so mächtigen Hanse -Stadt Notvogorod befin-det sich eine, vor8uoJ. erbaute Kirche, ^und inderselben ein Paar Thürflügel von Bronze, mirerhobenen Figuren (Basreliefs), der Jnnschristzufolge von einem Künstler dieses Namenv verfer-tigt. Fiorillo's Deutschland !. 166. /
— — ( ). So nennt Bernouillill. 69.
einen Schwedischen Medailleur und Wappen-schneider , der um 1778 zu Berlin gearbeitet habe,und wohl einer der oben angeführter Carl I. oderJohann Gabriel wickmann seyn wird.
*wickran oder wickrain, s. oben undim kex.wickgrain.
wrckstead (Jacob). Don einem Stecher die-ses Namens (und ohne andern als den (einigen)kannte man ungefähr um 178» in punktirtcr Tusch-manier, unv mit Rorh aufgehöht, vier Blätter,mit den sonderbaren Aufschriften: Miß-Fortune,Miß-Stacke (-,. 8. Täte), Miß-Conduct, undMiss-Chauge (s.8. Chance). C. (s.8. C.) Whicewar der Verleger dieser Blätter, nicht (wie esirgendwo heißt) der Stecher derselben.
— — s. unten auch w-'gstead.
Widder (David), Zierrathschneider und Con-trolleur der Spiegel- und Glasscheiben-FaktoreyzuCassel i/stg. Hessen -Lasselscher Sraars-Lalender.
*wide (Ä.) auf Schaumünzen, ist eine Ab-kürzung des unten folgenden Anton widemann.il/üc.
W id eh ro d t(Thielmann). So findet man auchden obigen General - Münzwardein wickherodtgeschrieben, Mrc.
wideina n n , eigentlich widtmann(Andreas), der Sohn eines Handelsmannes,geb. zu Kiesleck bey Wangen in Schwaben 1781.Derselbe lernte als Stuckaturer und Marmorireranfänglich drey Jahre lang bey Schwarzmann,(während derselbe im Kloster Weingarten und inWarthausen bey Bibrach arbeitete), später aberbey Andreas Henckel. Da der letztere von Mainz nach Fulda verschrieben wurde, so begleitete ibnder Unsere um 1772 dorthin, und ließ auch dortsich förmlich nieder. Dieser in Zierrathen (die Fi-gur versteht er nicht) geschickte Mann, lebte noch18,8 in gedachter Stadt. Arbeiten von ihmtrift man in der Pfarrkirche daselbst und an vie-len auswärtigen Orten (z. B. in dem Schlosse zuHeiligenstadt ) wohin er verschrieben worden. Vor-züglich zu Caffel hat er Vieles auf dem Schlosse,
Widemann. 5081
in der Bibliothek, auf der Wilhelmshöhe rc.gefertigt.
widemann oder widemann (Andreas),Hofzimmermeister des Bischofs von Augsburg 1800.
— Widenmann nnd Widmann(A.). Derselbe hieß Anton. Geb. 1724 zu Duchs,einer Gräflich - Wallensteinischen Herrschaft, lernteanfangs die Büchscmnacherey, die er einige Zeittrieb, und kam dann 1749 nach Wien , wo er daSSiegelschneiden bey Barth.Schega (nicht Tsega,wie es bey der unken angeführten Quelle heißt)studirte, und es darin so weit brachte, daß er1788 zum Kais. Königi. Hofmedaillen - Stock-schneiders?) angenommen wurde. Samml. derMedailleurs N°. 278. Von ihm kennt manz-B- die Schaumünzen des Leibarztes Baron vanSwieten (1786), der K-K. Maria Theresia (1787),und des Herzogen Carl von Lothringen 1.1778).
— — (Anton), Hofgoldsticker des Kurfürstenvon Mainz 1711.
— — oder vielmehr widmann (A. L-),ein Maler der 1807 zu Hamburg lebte. Nach ihmhat F.Stadler zu Dresden , Prospekte der Gegendvon Hamburg in qu. Foi. radirt und kolorirt.Schlechte Arbeit! Tl/tc.
* — — (Carl Aemil), verdorbner Name fürweidemann im Lcx. und hier.
— — (Christian Friedrich). Ein solcher wurde1782 Königlicher Hofseidenstiücr zn Dresden . Hof-Ralender.
— — oder Wid mann (Christovb). EinGoldschmied zu Nürnberg 1622. jJorischer Chri-sten Freydhöfe-Gedächtnis. S.<)8>
* —- — eigentlich widmann (Daniel),radirte zu Christoph Scheiner's stoss-Orsin-,.Lrscl'lani 1629 fol. Mehreres, aus dem manersieht, daß er zwar die Nadel ziemlich gut (unge-fähr in Hollac's Manier) zu behandeln verstand,dagegen in der Zcichenkunst nicht wohl beschlagenwar. Ob der David (W-) im Lep. etwa derunsere wäre? Nämlich, daß der Name Davidder falsche sey.
— (David), vergleiche vorstehnden Da--nie! (w.).
— — (Edmund). So soll ein Hofmaler desAbts von Elwangen heißen, nach dem Klauberdas Bildniß eines dortigen Abtes Auto» Ignatz in4°. gestochen habe. Mn.
* — — (Elias). DIabacz nennt ihn einenKupferstecher zu Olmütz in Mahren , der dortum 1641 lebte und arbeitete. Am sichersten ist,daß er ein sehr mittelmäßiger Künstler war, dersich vorzüglich auf das Bildniß legte. Wir rech-nen z. B- dahin den Grafen Joh. DraskovithFo>. 1647; den Grafen Joh. Christoph vonPuchaim Fol. 1648 (ein anderes Bildniß desselbenGrafen Fol . 1647 gerieth ihm besser) rc.z an die-sen Blattern sind die figurirten Beywerke gut undungleich artiger gerathen, als die Bildnisse selbst.Dann gab er zwey (mittelmäßige) Bildnißsammriungcn in kl. Fol. zu Wien heraus, davou jedeicm BIalt enthält nnd die dem Grafen Joh. Christ,von Puchaim zugeeignet sind. Die erstere, von1649, zeigt gleichzeitig lebende vom östreichischenHofe bcdicnstete Personen. Es arbeiteten daran:F.Henricus, S-Jcnct, Barth. Kilian, Mor.Lang,D.Manaffer, und Eiiae selbst. Das Tittlkttpftr
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