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Zweyter Theil [5].
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Wiedevelt.

W ieland

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stlan Schule das Monument König Christian VI.und I. G. Brandt die Beleuchtung der Facadean der Kopenhagner - Börse (1766) nach seinerAngabe.

Von dem Unsrkgen hat man auch einen Aufsatzüber den Geschmack, welcher 1762 im Druck er-schien. G. Winkelmann's Briefe, vonDaßdorf herausgegeben, H. 2^8. Noch lesenwir anderswo: „Von ihm ist auch die Bildsäuleder Treue in weißem Marmor; eine von den vie-ren, welche den Obelisk umgeben, der im 1 .1788zwischen Kopenhagen und Friedrichsberg zum An-denken der Bauernbefreyung von der Leibeigenschafterrichtet wurde. In I (6. Ecks zJordlschenBlattern (Heft I und 2.) 8°. Leipzig 80 s. findetsich eine Skizze seines Lebens, und das Verzeich-nis seiner Werke. Mrc.

wiedevelt (Just), Königl. Bildhauer amalten und neuen Holm zu Kopenhagen , hier ge-boren 1677, und gestorben 1767- Just harke gan-zer ig Jahre das Ausland bereift. Sein abge-dachter Sohn Johann fertigte ihm zu Ehren einMonument, was sich in der Petrikirche zu Ko-penhagen findet. Runsthistorie i Danmark afweinrvich S. iZ7. Wir denke», daß seinVater der vorstehende Baumeister Hans (W.)war.

W i e d mann (Georg). So heißt bey Fi 0-rillo (Deutschland 1.26g.) ganz ohne Weiteres,ein um r 58 g zu Nürnberg blühender Glasmaler.Anderwerts lesen wir noch: Derselbe verbessertedas Glasblasen, Glasbrennen und Glasschleifen.

— ( ), von Sondersdorf, im Alt-

mühlkreise gebürtig, wo sein Vater ein Müllerwar, lernte anfangs die Malerkunst beym Hof-kammerrarh und Galerie-Direktor Jak. Dörner inMünchen . Seine guten Anlagen zur Kunst bewo-gen den damaligen Churfürsten Carl Theodor ,ihn auf seine Kosten nach Düsseldorf zu icyicken,wo er sich der Kupferstecherkunst wicdmete. undhierin große Fortschritte machte; allein zu truyübereilte thu der Tod, denn er starb zu Düssel-dorf s 5 I. alt. Dporvsky.

* — — und Wiedtmann, s. Weide-

man» und widemann im Lex. und oben.

2 wiegand ( ), hieß Tbviftian Fried-

rich, Kupferstecher und Bildnißmaler zu Leipzig ,geboren daselbst 1752. Oeser war sein vorzüglich-ster Lehrer. Derselbe kopirte mehrere Oelgemäldebesonders aus der Galerie zu Dresden und demehemaligen Minklerischen Kabinet. Auch lieferteer Kupfer und Vignetten zu Büchern. In frühernZeiten verfertigte er Bildnisse in Miniatur; undjetzt (1809.) beschäftigt er sich vorzüglich mit derhistorischen Oelmalerey. Mensel lil. Einerunserer Freunde nennt diesen Wiegend bloß alsMaler, findet von ihm schon von Anfang der180 . . Jahre zu Leipzig keine Spur mehr, undführt über ihn Schul; Leipzig S. Z22. an.Dann aber nennt er eigen andern

— — ( ), Kupferstecher, der in 1797

zu Leipzig 6 Dl. Mulden-Gegenden in getuschterManier, eben so 1798 den Einsiedler und die Ein-

siedlerin, und 1799 nach A. Broutver ein BlattOui plnisir fair, plaisir attsnä gegeben habe.Leipz. gel. Tagebuch *).

wiegkink (Johann), s. oben weigkmk.

wiegleb (Johann Heinrich), geboren zuEotha, Zeichenmeister und Maler an dem König-lichen Pädagogium zu Jlefeld im Hannövrischenseit 1796, starb 65—70 I. alt 1817 in seiner Ge-burtsstadt, wohin er sich wahrend seiner letztenKrankheit hatte bringen lassen.

— — (Johann Jacob), wurde um 1772zum Hofschreiner des Herzogs von Gotha ernannt,und lebte dort noch als solcher i8or. vUrc.

— — ( ), der einzige Sohn des bekann-

ten Chemikers zu Langensalza in Thüringen , lerntedie Malerey bey einem Hofmaler zu Gotha , undwurde darin ziemlich geschickt. Nachgchends legteer sich in seiner Geburtsstadt auf das Seidenwirken, und arbeitete zugleich mit Beyfall als Tape-zierer. Er (der ein Taubstummer war) starb inseiner Jugend, und blühte zu Langensalza 1797.Beust Sächsische Drovinzialblarrer, Jayrg.1797 I. 462 . ff.

* wiehl (Peter), ein irriger Name für viehl,oder viel!.

wieilh (R. A. R.) So heißt bey dem lei-digen Basan (Lcl. seo.) um 1789 ein jungerKünstler, der allerley kleine Landschaften mit ei-nem angenehmen Gekritzel (xri^note») nach ver-schiedenen Meistern (wie B. nach I. Miel undLoulherburg) geetzt habe, die sich in einem Bandeder Sammlung von Choiseuil befinden, der aberwieder kein Anderer, als der an seinem Ort an-geführte Derer viehl ist.

wieland (I. Jacob), s. Wilam im Lex.und unten.

— — (Johann Wolfgang), ein Kaisers.

Jngenieurlieutenant in der ersten Hälfte des vori-gen Jahrhunderts. Die von ihm 1726 ins Kleinegezeichnete, durch Joh. Christoph Müller vordementworfene große Karte von Böhmen , ließ wie-land durch Mich. Kauffer in Augsburg stechen.(r>«egger's) Materialien znr Sraristik vonBöhmen Heft I. S. 6g. ff. Er wurde daraufHauptmann, und mußte auf Befehl Kaiser CarlVI. und auf Kosten der schlesischen Stände, ge-meinschaftlich mit Schubert (vergl. auch obendessen Art.) Schlesien aufnehmen. Der GeographeFranz stellte ihre Arbeiten 1761 auf 20 Blakt inder Hermannschen Offizin aus Licht. Hainbur-gisches Magazin IX. 17Z2. 8°. S. 200. ff.Vergl. noch oben Jerem. Mering .

— — (Meister), führte, laut Urkunde iZZägegen eine Bezahlung von - 5 o Mark die St. Pe-ter - und Paulskirche zu Licgnitz, nebst Thurm,bis aus Dach auf. Meister Tonrad der Mäu-rer, scheint sie geendet zu haben. Tbebe'sLiegnitzische Jahrbücher, Th. l> S> 18.

— — (Wilhelm) aus Stralsund , Schülerder bey der Akademie zu Dresden befindlichen

*) Seither glaubt unser Kunstfreund, daß diese beyde» LVicganö zusammt demjenigen im Ler. Eine Personseyen, und nennt ihn als Kupferstecher einen emsigen, aber sehr mittelmäßigen Künstler, von dem er noch,neben dem Obigen anfuhrt: Einen bärtigen Kopf, mittelmäßig geetzt, und weiß gehöht (-770.). wahrschein-lich zu seinen Erstlingen gehörig; dann drey Bildnisse nach eigner Zeichnung, in einer Art punktnter Ma-nier; eine V. W. geb. B. K. ; Zemire; Mariane von Schleife; das Portal des Gottesackers zu Dessau ,in kl. qu. Fol. gestochen. Noch wird bey Anlaß dieser neuern Ndti'iien ein Druckfehler bey Mcnskl(Wenklerischen für Minklerischen Cabinet) bemerlt.