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Wiese.
Wiggan.
cher und nach Stichen von Dause und Wille inKupfer gearbeitet.
wiese (Peter). Ein solcher baute ums Jahr1171 die schöne Kirche zu Dobberan im Metten -bnrgischen. Man zeigt darin zwey Pfeiler, dieer ohne Loth und Winkelmaaß soll aufgeführthaben. Ebendaselbst ist auch sein Bildniß vorhan-den. Fiorillo's Deutsch !. II. S. i 48 .
— — ( ) der jüngere, vielleicht ein Sohn
des Joh. Heinrich w>. zu Leipzig . Er hak dieKupfer zu T. Bergmanns Opu5cula et
cstemica. k.ip8lse 1788 8°. und dann nachSchubert eine Titelvignette zu Reichard's Hand-buch für Reisende. Leipzig 179a 8 °. beydes schlechtgeetzt. M-c.
— — ( ), der Sohn eines Fleischers,
geboren zu Meisten, lernte um 1797 die Theater-malcrey unter Theil zu Dresden . Man berichtetuns, daß er noch 1818 als Maler bey der Por-zellainfabrik seiner Geburtsstadt bedienstet war.Blabe nennt ihn gelegentlich, aber irrig, alsweife. Il-n.
— — oder wife ( ), ein Englischer Gar-tenkünstler, der ungefähr zu Anfang des XVIII.Jahrhunderts lebte, die unnatürliche, doch regel-mäßige Manier des le Notre noch übertrieb, unddie Garten mit Riesen-Ungeheuern, Wappen undMotto's — aus Taxus und Buxbaum geschnitten— anfüllte. Bridgmann, der auf ihn folgendeModegärtner, war vernünftiger, und war derVorgänger des allbekannten Benr, der endlichdas rechte Gleiß beschritt. Hirschfeld's Theo-rie der Gartenkunst IV. E. 4.
wiesen (Franz), Miniaturmaler, Kupferste-cher und Holzschneider, wie auch Kanzlist bey derGroßherzogl. Landesdircktion zu Wirzburg, geb.daselbst 1777. Derselbe leinte unterFesel dein alterndie Zeichnungskunst drey Jahrelang, und suchte sichdie Kunst, in Miniatur zu malen, und den Grab-stichel zu führen, durch sich selbst eigen zu machen.Don ihm nennt Mensel III. (>8ug) mehrereHandzeichnungen. Dann Versuche in der Kupfer-stccherkunst, wohin verschiedene Bildnisse gehören;nämlich seines Lehrers Fesel, der Professoren Qui-storp und Schneid, des Fürstbischofs von Wirz-burg Georg Karl, des Staatsrath Seufferk, desErzherzogs Großherzogs Ferdinand u. a. m. —Plan der neuen Anlage zu Bocklet. — Die Rui-nen des alten Bergschlosses Bodenlauben. (Beydezu D. Goldwiz'ens Schrift über die Mineral-quellen zu Kiffingen und Bocklet 179b.) Men-sel III. Anderwärts lesen wir: »Derselbe giebtauch Unterricht im Zeichnen und Schönschreiben,und besitzt eine Kupferdruckerpresse;" daß er dane-ben auch Formschneider sey, wie Meusel bey-bringt, besagt wenigstens die von diesem Schrift-steller citirte Quelle keineswegs.
wissend (Conrad), ein Baumeister zu Ber-lin , lernte bey Dietrich. Er war anfangs Con-ducteur, hernach Bauinspector bey der Kammer.Wiesend baute das ehemals Grafl. SchwerinscheHaus in der Wilhelnisstraße, nebst andern Häu-sern zu Berlin . Mcolai.
wieshaupt( ), erscheint in dem Hof--und Sraarshandbuch d. Bönigreichs West-phalen i8n, als Dlsiriktsbaumeisier zu Neuhak-densleben.
Wiesner (Christian), ein Goldschmied z»Karitz (zwischen Frankfurt an der Oder und Stettin )welcher, als Banner diese Stadt verwüsten ließ,in 1640 sich mit Weib und Kind zu seinen Anver-wandten in der Lausitz wandte; wie wir irgendw»lesen. Il^c.
— — (Christoph), ordinairer Bauaufseher bei-den, Kaiser!. Hofbauamte zu Wien 1798. Hof-und Sraars-Schemarisinus von Wien .
— — (Levin), ein Kunstmaler zu Wittenberg in Sachsen , wo er 1687 heirathete, und ,894 st.Eben hier verheirathete sich ,579 ein Martin w.Goldschmied von Leywis (Lebus ?) an der Oder.
— — (Martin), s.vorstehndenL.wiesner.
* Wie stner (Lucas). Nach ihm hat P. Ki-lian (-686) das Bildniß des Abtes zu MariaEinsiedeln, Augustin II. gestochen-
* wiet (Thomas van der), ein verdorbenerName für Thomas van der Wilr.
* wierfch. So findet man den NamenWeirsch z. B. auf einem von Laurin gefertigtenBlättchen verstochen. H55c.
wietzell (Gabriel). Derselbe ward 1640 znKönigsberg von Churfürst Georg Wilhelm zumMalergesellen, und dahin bestallt: „Daß er Alles,was ihm Matthias Czwiezeck an allerhand Kunst-stücken, Historien, Contrafaiten, Perspektiven,Landschaften u. s. f. aufgeben würde, dann auchdas Staffsten und Vergolden verrichten sollte."Ein säuberlicher Auftrag! Alvdann ward er i6j».vollends zum Hofmaler erkiest, dieß nun mit demGedinge: »Sich stets wesentlich bey unserer Hof-haltung, Wir führten dieselbe in Preußen, oderin der Churmark Brandenburg, aufzuhalten." —Desgleichen »auch die Arbeit, die er neben seinenGesellen vor sich auf den Kauf verfertigen undmachen wird, jedesmal zuerst Uns, ob Wir dazuBelieben trügen, unterkhänigst zu präsentsten, undum billige Zahlung zu überlassen." Er arbeitetealsdann neben Czwiezeck, nebst verschiedenen Ge-hülfen. ksticolai IV. Anh. G. 23.
* wif oder Wir ( ), hieß richtiger Gluf
wiff, und war Münzeisenschneider zu Dresden .I. T.T- des neuerscheinenden Postillions ersteGranon. Dresden 8°. viertes Felleisen 1721.S. 5 /- und sechszehnres Felleisen S. 256 .Seine bey Böhler abgebildeten sieben Planeten-Mevaillcn von 1719 sind selten. Daß er schonum ,720 Dresden verlassen habe, wie einige glau-ben, scheint mir nicht wahrscheinlich, da ich inden Büchern der Dresdner -Goldschmiedsinmingfinde, daß sein ihm zu Dresden geborner SohnTarl Gotthelf W. dem dortigen GoldschmiedGottfr. Winkler erst 1704 auf sechs Jahr in dieLehre gegeben wurde, bey diesem aber nicht aus-lernt«, sondern (doch wohl nur mit seinem Vater)nach Norwegen ging.
wieser (Johann Wilhelm), der Sohn einesPfarrers zu Mark - Lenkersheim, fetzte sich alsGoldschmied zu Rothcnburg an der Tauber, ver-hestathete sich 1668, und lebte dort noch ,678.S. die Leichenpredigt seiner Frau, durch Joh.Ludovicus 1678. 4°.
2 wigand, f. im Lex. und oben wiegand.
wiggan (Eleazar), ein berühmter Schreib-meisier in England, in der letzten Hälfte des X VII.Jahrhunderts. -eco«-i /Ä- t 0/
IVsttrrrai M 4 ii«§. Honäon (17,4) gu. gr. Fol.
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