Willenheig.
Williams,
6001
»MtHenheig (Io.), ein Formschneider, derunter andern zu 6artk>. psprookzr 8e 6lo^c»I:I)l3lioctrum oder 8temmstoAraykia koiiemiRkrs§. 1603 Fol. nebst Virgil. Solls (wenigstenstragen die Blatter sein Zeichen, denn Virgil starbbekanntlich eine gute Zeit eher) Formen schnitt.Seine Arbeit ist bald mit oder i6or,bald mit seinem Namen bezeichnet. Christ ver-muthet dies Zeichen auf Joach. Weenwael.
* willeporr, s. oben u. i. Lex. Willeborr.
Willer(Peter). JnCurickens historischerBeschreibung von Danzig ,68/ Fol. trifft manein in gr. Fei. radines Blatt, was einen Pro-spekt nebst Grundriß von Danzig enthalt, unddie Aufschrift trägt: in piano. Hnno
1687. /'eter e^rokiir. civ. ciel.
*willeres (Adam). So ist des willaerrsName, auf Blättern von der Magdal. de Paasnach ihm gestochen, geschrieben.
Willerr (Ludwig), ein Staffirmaler zu Dres-den, der daselbst 1798 erscheint. Dresden z.Lenntniß seiner Häuser.
Willerup (Friedrich Christian ), Schüler vonWiedewelk, geboren zu Kopenhagen 17 jS, undhier noch am Leben 1811 als Königlicher Bild-hauer (und Stuckaturer) bey der Flotte. Auf derAkademie seiner Vaterstadt erhielt er Preißmedail-len 1761 und 1763 im Zeichnen nach dem Modell,1768 im Modelliren; dann 1766 die kleinere und1767 die große goldene Preißmedaille in der Bild-hauerey Lunsthistorie i Danmarkafweinswich S- 217 u. s f. Eben dieser Schriftstellersagt ancy ganz kürzlich, daß ein Friedrich Wil-helm Willerup (ob ein Bruder des Unsern?)von gedachter Akademie 1762 einen Preiß im Bild-hauen gewany.
— — (Friedrich Wilhelm), s. vorstehndenFriedrich Christian Willerup.
* Willes oder Willis. Außer dem imLex. bemerkten Bildniß des Bischofs Seker, hatArdell noch den Großkanzler Lord Hardwicke nachihm geschabt (nicht radirt).
'^Willhelnr s. im Lex. und oben Wilhelm.
William (P.), soll zufolge eines Gantkata-logs, »ach van Dyck, den König von EnglandCarl l. gestorben haben; ein anderer solcher theiltaber dieses Blatt dem folgenden Rene W- zu.
— — (Rene), ein Stecher in der letztenHälfte des vorigen Jahrhunderts, der einen Pa-ris Montmarlel, nach der Zeichnung des I. Pel-letier gestochen haben soll. Vrgl. auch oben p.William.
— — ( ). Nach ihm soll N. Ponce, die
Einnahme von Tabago, und dann die von Se-negal gestochen haben. Msc.
Williams (E.). Von diesem uns sonst ganzunbekannten englischen Stecher nennt einzig derCatalog von Winkler ein schönes Conversations-Blatt: tu« Lountrv Vicsrs sire slrie, nach H.Wigstcad; und Basän (bill. sec.) sagt überhauptvon ihm: Daß er um >"8v nach verschiedenenMeistern in punktirter Manier gestochen habe.
* — — <Johann). Diesen Maler hinwie-
der (es sey den»? daß er mit dem Joh. Michaeloder I. Wilhelm des Ler. derselbe ist), kenntnur der Ealalog von Brandes, und führt nach
ihm zwey schön genannte Schwarzkunst-Tildnisse:Des Baumeisters Jacob Gibbs, von I. M. Ar-dell , und des John Rhodde ( M. H. Ministerok tlie Sospel) von Dickinson an.
*Wil l iam s(Joh. Michael). Nach ihm sollengeliefert haben: Ardell, den Architekt Jac. Gibbs(A- pmx.); den Componisten und Or-
ganisten Pomley (A/^iaMs pinx.); u. d. Jahres-zeiten in weiblichen Bildnissen, Halbfiguren. DannC. Corbutt den Jac. tzerwey, welches Bildnißauch I. Faber 17hl in Kupfer gebracht hatte.Dieser Faber hat überhaupt mehrere Blätter nachihm geschabt.
* — — (I- Wilhelm). Anderwärts datirt
man seine Oxforrer-Aussichten mit 1707. Mannennt als nach ihm, von W. Dickinson, denGotteSgelehrten John Rhodde, Fol.; dann vonVal. Grecn und Juckes zwey Landschaften: Trin-coio und Caliban aus dem Shakeospeare, undCelado» und Amelia aus Thomson. S. auch un-ten Wilhelm W.
— — oder William (Renat). Ein sol-cher soll, uns unbekannte, Bildnisse nach Pelletieru. s. s. gestochen haben.
* — — (Richard, Robert oder Rogcr),
Zeichner und Schwarzkunststecher, geboren in Wa-les um 1700, und wohnhaft in London um 17-0.Man kennt von ihm eine betracht liehe Zahlgut geschabter Bildnisse, worunter das von Ri-chard (a. ii. Carl) Blackmore (nach wem?)besonders geschätzt wird. Eine unglückliche Ver-letzung machte, daß ihm der Fuß abgelöst werdenmußte, welchen Unfall er nur wenige Jahre über-lebte. Rost IX. 189, Die Meister, nach welchen ergearbeitet hat, sind: S. dc Dois, M. Dahl,Drost, A van Dyck, G. Kneller, P. kely, E.Luttercl, T- Murrey, Williams und W. Wissing.Rost nennt ein Zehnd seiner beßten Blätter; ei»Verzeichniß meines sei. Vaters an die Zo. Eines(des Herzogs und der Herzogin von Lauderdale)nach Lely soll selten seyn. Die meisten übrigenstellen dunkle Englische Große beyderley Geschlechtsvor; etwa den König Carl II. nach Kneller,Jakob ll. und die Königin, Herzogin von Dork(letztere nach Wissing) ausgenommen. Irgendwowird auch von ihm das Bildniß eines liegenden— Wachtelhunds, nach Lely genannt. — Nochbemerkt uns einer unserer Freunde: »Dieser Art.(so wie er im Lex. enthalte» ist) scheint noch ei-niger Berichtigung zu bedürfen; die ich aber nichtzu geben im Stande bin. Doch fand ich irgendwoeinen Richard W. Schüler von Smith, gleich-lautend mit dem Lex. angegeben, und dann einenMaler zu London Robert W. als einen Schülerdes 1680 verstorbenen P. Lely cubricirt, der auchin Kupfer gearbeitet habe. Mit: ert
seoit bezeichnet kenne ich die Halbfigur eines lä-chelnden Jünglings, nach Drost in 4 ". geschabt."
— — (S.), ein Künstler zu London , der
auf dortiger Ausstellung der Akademie 1791 einmännliches und ein weibliches Bstdniß zeigte, (l^c.
— — (Thomas), ein Priester a. d. Gesell-schaft Jesu , von Geburt ein Engländer. Er lebtein dem Collegium zu Ollmütz, wo er, auf Befehldes dortigen Rektors, bey d-er Ankunft K. Ru-dolf II. eine prächtige Tnumvhpforke bey demneuen Thurm nahe am besagten Collegium errich-tet bat, womit er sich, so wie überhaupt mit sei-ner Eisahrung in der Baukunst vielen Ruhm er-worben. Diabacz.
* — — (Wilhelm). Einen solchen (ob denI. Wilhelm W. des Lex ist noch ungewiß) nenntder Catalog von Brandes als Maler, nach wel-chem V. Green und Jnkes gemeinschaftlich zwey