Band 
Zweyter Theil [5].
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6014
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so 14

Winkelmann.

Winkler.

winkeImann (Johann Ludwig von) , s. baldunten Ludwig w.

(Johann Michael), ein Gold-schmied zu Dreöden, wo ec ivgo Meister wurde,und 170s oder 1735 starb.

(I- I). Nach einem solchen hatI. P. Ganz das Sildniß des Oberhof -Roß-arztes (!) Kersting zu Hannover 1784. 4 °> gesto-chen, wie es irgendwo heißt. Wir vermuthenjedoch, baß die Vornamen I. I. unsrer Quelleeinen Druckfehler ausmachen und vielleicht derobige Gorrhelf Friedrich (w.) darunter zu ver-siehe» wäre.

(Ludw., oder Joh. Lndw. von),Maler und Kunsthändler zu Dresden , und fpä-therhin Deputirler der ehemaligen ReichsstädteKöU», Aachen und Rothweii, oey dem Reichs-tage zu Regenspurg, Verfasser mehrerer artisti-scher Schriften, und zumal eines kurzgefaßten(dürftigen) Maler-Lexikons, welches zuerst -77gzu Regensburg , und denn (wahrscheinlich ebenseiner Dürftigkeit wegen, zum zweylenmai erschie-nen war. Dorr st. er, 68 I. all, 1804. Ob der-selbe Eine Person mit dem Hofagenl Winkelniannin Hannover sey, welcher in -780 oder 81 vonderMaler- und Bildhauer-Akademie zuCayel zumEhrenmitglied angenommen worden (s. Lileu-sei's Misc. Vll. 61.) ist uns unbekannt. Dochzwesteln wir daran.

(PaulChristian), einChursächsischerConducteur, s. oben Haus S. Ulrici.

Winkelmeyer (Michael), Hoftapezicr-Gehülfe zu W>.en 1792.

winken (Heinrich und Johann), Münz-Meister, s. unken wynrgis.

winkheim (David), ein Goldschmied, s.oben wenckheim.

wink!er (Adam), ein Maurermeister zuWittenberg in Sachsen um 1676. Er st. etwa1587. 7 l/§c.

(Andreas). Ein solcher erscheinti ?85 als Hof- Bauamts-Uebergeher (?) zu Wien .

(August F.gewöhnlich August), geb.1770, Faktor auf dem Königl. Sächsischen Blau-farbenwerke Zschopenthal im Erzgebirge , woselbster um r8>0 (a. h. genau >807) auch gestorben ist.Winkler beschäftigte sich zu seinem Vergnügenmit der Kunst, und war ein meisterhafter Zeich-ner von Pferden und Bataillen. Einige geistreichvon ihm radirte Blatter *), verkauft die Rost'i-sche Kunsthandlung zu Leipzig Nach ihm ken-nen wir zwey Blätter, welche Rosmaesler inqu. 4°. radirt hat. Das eine (oben mit Taf. i 5 .nummerirt) trägt die Unterschrift: Darstellungeines schlechten Reiters, und stellt einen Dorf-pastor vor, der nach seinem Filiale zielt; dasandere (von winkler 1799 gezeichnet und vonRosmaesler 1801 radirt) (oben mit Taf. r6.)stellt einen mit einem Holsteiner Pferde berittenenChursächsischen Kürassier vom Leibregimente dar.Beyde diese artige Blätter gehören, wenn wirnicht irren, zu einem von Tennecker herausge-gebenen Werke über die Pferde oder über dasReiten, ^c.

Winkler (Bastian) von Rossen, ein Mäusrermeister zu Wittenberg , wo er 1671 und i 584erscheint. In r 5 g 6 trat seine Wittwe wiederumin den Ehestand. Ein Caspar (W) kommt 1612als Mäurermeister zu Wittenberg vor- Mrc.

* (Benedict). Dieser mittelmäßige

Kupferstecher hat nicht ein, sondern vier Blatternach Poussin (auf dreyen derselben Lnnr'rr ge-schrieben) gefertigt: Ein betendes Frauenzimmer,eine betende Mannsperson, einen Dänischen Kriegs-niann mit einem Oelzweig, und einen Christus.Irgendwo werden auch von ihm die vier Lags-zeiten nach Leniers genannt.

(Carl Georg). So nennt Basan(L6. 8sc.) wohl apokryphlsch einen Kupferstecher,geb. zu Dublin -727, welcher verschiedene Gegen-stände aus der heiligen Naturgeschichte l?), unddann das Bildniß des Kunstdilettanten Brancampvon Amsterdam geliefert habe.

(Caspar), ein Mäurermeister, s. obenBastian winkler.

* (Christian). So hieß der im Lex.

unter Georg Gorrfr. winkler erwähnte geringeKupferstecher C. Winkler. Aus einem seinerschlechten Bildnisse, (des Herzogs Carl Friedrichvon Würtenberg - Oels 8°.) crzehen wir, daß ervon Oels in Schlesien gebürtig war; so wie aucheine Karte dieses Fürstenthums (von den PfarrernD. Sinapius und L> D. Hermann entworfen)bezeichnet seyn soll: V/rüti -stsvise impensis<7/rri5tMM Mnc/c»-r Ols. 8ilo8. 8euiptori8 1712.Zu Breslau arbeitete er von Anfang des vorigenJahrhunderts bis um 1780, wo er gestorben zuseyn scheint. Er radirte die Münzen zu G.Dewerdeck's 8ils8ia numismatioa. 1711. 40z dieRisse zu Joh. Geo. Wagner'S Probe der sechstenSäulenordnung. Breslau und Leipzig «728. 4°.Dann, nach I. H. Henze, die Wappen der ver-schiedenen Bischöfe von Breslau in einen Stamm-baum gebracht Fol.; nach Christian G-Hertel, dieRitterakademie zu Liegnitz qu.Fol.; nach I. H.Lindemann, den sich für einen amerikanischen Prin-zen ausgebenden Betrüger Melech Aug. Hultazob4 °. Uebrigens kennt man noch viele andre Bild-nisse, Convcrsationen, Prospekte und Kupfer zuBücher» von seiner Hand. Von Bildnissen z.B-diejenigen zweyer Aerzte, I. C. a Kraftheimund L- Heister's, ohne weiter» Namen als denseinigen, und Fabeln, vollends mit seinem:inv. et 8o. bezeichnet. S. auch den ff.Art.

(C. W.). Mit dem Namen einessolchen, vielleicht des Obigen bezeichnet kennenwir ebenfalls die Bildnisse eines I. C. Welscr'snach Hirschmann, und eines Arztes G. Wirlh's,ohne andern Namen als den seinigen. Diesesletztre nennt Moehsen; allein einer unsrer Freun-de behauptet, daß solches dem obigen Christiangehöre.

(David), lernte die Goldschmied-kunst bey Zacharias Schlosser zu Dresden vonib 35 bis 16)0 und setzte sich später als Mei-ster zu Freiberg in Sachsen , seiner Geburts-stadt. Ein gleichnamiger lernte eben dort dieseKunst bey Christian Reinhard von -669 bis 1676.

(Ferdinand). So heißt ein Malerzu Dresden 1819 in dem dortigen Adreßkalen-der dieses Jahrs.

s) cook. Isurnal V. Lux. u. -. Msbe ,8->s. v. §49. das deren ellfr zählt.