Wikcock.
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Sir Gottfried Kneller hakte seinem Ruhm gefähr-lich werden können; allein wissing kürzte sein Le-ben durch Ausschweifungen und starb in seinem3 i Jahre 1687 auf dem Landsitze des Lord Exetcrzu Burleigh *). Nach Descamps lebte er nochunter Jacob II., und wurde von ihm nach demHaag gesandt, um dort das Bkldniß des Prin-zen Wilhelm III. und seiner Braut, der Prinzes-sin Maria von England zu verfertigen, da manihn allgemein für den ersten Portraitmaler diesesZeitraums hielt. Daß er aber, wie einige engli sche Schriftsteller behaupten, von seinen Feindenvergiftet worden sey, scheint unwahr zu seyn."Gestochen und geschabt haben nach ihm Bildnissemeist von Personen des verdorbenen Hofes Carls II. , und dieses Königes an ihrer Spitze **): I,Deckeis, P. van Gunst, I. Smith, I. van derVoort, I. Verkoste, und R. Williams; letztrerund Smith die meisten. Sein eigenes Bilonißhat auch Walker gestochen.
wißmar (Johann) und Blasius Verwarterbauten von i 584 bis die Abendseite desSchlosses zu Königsberg in Preußen. Baczkoversuch einer Geschichte und BeschreibungLönigsbergs. 2te Aufl. das. 1804. 8°. S. »ob.
— — ( ) wird in dem Handbuche über
den Rönigl. preußischen Hof u. Graar,Jahrg. 1796 als Kriegs - Domainen - und Bau-rath, bey der Königlichen Kammer zu Petrikau genannt.
Wissowecz (Wenzel), ein Baumeister zuPrag , wird in der Taufmatrickel der Pfarrkirchezu St. Valentin daselbst beym I 1724. (2Z Aug.)als Taufzeuge angeführt. DIabacz.
Wi-rbofer, auch wisthof, wüsthofund wüftboffer (Johann), wie er sich ver-schiedentlich schreibt; ein geringer Kupferstecher(etwa auch Goldschmied) zu Halle im Mägde-burgischen. Er arbeitete zu des G- Oleari Ha-lygraphia. Leipz. 1667 4°. eine Ansicht von Hallein Fol., nach F. D. Dretschneider, davon diePlatte auch nachgehends Dreyhaupt in seiner Be-schreibung des Saalkreises, ir Tbi. Halle 176bFol. abdrucke» ließ; ferner Titelkupfer zu JacobRltter's I^ucubrstiones keuclsles. 8ax.
,667 12°; zu: Segensschatz, welchen dem HerrnJoh. Adolphen Herzogen zu Sachsen , an IhrFürstl. Durch!. Geburtstage, 2 Novembr. ikir--gezeiget Joh. Olearius s. ». et l. Fol. (Halle 1672);zn des Joh. Sinapius Chursächsische GüldeneGlaubens,Kette, 8° (1677); i» G. Schimmer'sGeistliche Erquickstunden, 8°, u. s. f. Mrc.
wiszani (C.) So findet man auf Kupfernauch den Namen witzani (s. unten) geschrieben.
Wir (Andreas). So heißt irgendwo, ohneWeiteres, ein Maler, welcher vornämlich nachZeichnungen von G- Hoet gearbeitet habe. (KKc.
^ — (B.V Nach einem solchen soll I Wat«son das Bildniß des Rob- Monkton, Gouverneursvon Bengalen in Kupfer gebracht haben. ^c.
. " — — (Jacob de). Bey wareler heißt er>rrig Johann. Dort wird von ihm bemerkt:
»Um sich für die Hindernisse schadlos zu halten,welche ihm nicht erlaubten, Italien zu besuchen,brachte er eine reiche Sammlung von Zeichnungenund Kupferstichen der beßten italienischen Meister,so wie auch Basreliefs und Figuren in rund ge-hobener Arbeit zusammen, und zog dabey immerdie Narur zu Rache Sein Pinselstrlch war leicht,die Toccirung glänzend, die Zusammensetzung reich,aber die Zeichnung schwach. Man sagt, seineNebenbuhler hatten ihn gefürchtet, sich aber dochnicht enthalte» können, seine Person zn lieben."Fiorillo's Deutschland II. 278, nennt ihnals einen der wenigen Holländer, welche insGroße gemalt. Zusammen macht der von ihmangefangene, und nachiverts von I. Punt, nachden Zeichnungen des Unsrigen, vollendete Ruben-sische Plafond der Jesuitenkirche zu Antwerpen 38 Blatter aus; zehne derselben sind de wir'sArbeit- Dann kennt man von ihm, ohne andernNamen als den seinigen, eine Madonna mit demKinde; Genien mit den Attributen der Künste undWissenschaften; die vier Jahrszeitcn Rost VI.3 10. Hinwieder hat A. Martinet nach
ihm gestochen: Die Eitelkeit der Welt, durch zweyKinder dargestellt, wovon das Eine Seifenblasenmacht, und das andere sich daran belustigt.
Obigen Notizzen fügt einer unserer Freundenoch bey: „Seine in dem Lex. erwähnten Zeich-nungen nach den Kirchengemalden des Rubens,von Jacob sehr schön in Wasserfarben ausge-führt, fanden sich 1777 in der Sammlung desGrafen Moltke zu Kopenhagen . Handers Be-schreibung v. Ropenhagen, ste Aufl. daselbst1777 8° S. 127. Dcr Unsere beschäftigte sich auchmit Untersuchungen des menschlichen Körpers;folgendes Werk in französischer und holländischerSprache war die Frucht davon: pro portions äncorps kumain inventees et stessiooes p. Arc-HAez ste /^rt, grsvees p. Zean punt. Hmsters.1747 gr- Fol. Nach ihm sollen gearbeitet haben:Sa§an exc. zwey Blatter mit Genien; PrasserKinder die sich mit Guirlanden amüsieren, nacheiner lavinen Zeichnung (anonym) 4 °; P. F. Char,pentier die Ruhe auf der Jagd und ein Bachanal,zwey kleine lavirte Blätter; I. Cotwyck drey Kin-der mit der Devise: pelicits? publioa in Roth-kreidemanier; A. Delfo's zwey Kinder eben auchmit voriger Devise in Med.; Ploos van AmstelinZeichnungsmanier drey Kinderbachanale, schwarzeTuschmanier (eines auch weiß gehöht) in kl. Fol.gr. 4° u. 4"; ein Deckenstück mit Kindern, gleicheManier kl. qu. Fol.; ein Kinderkopf in schwarzerKreide 8°; Punt, von dem theils oben, theils imLex. schon gesprochen ist.
wir (Jacob de). Ein neuerer Gcschichtsmalergleichen Namens zu Amsterdam , von dem es ir-gendwo heißt, daß Herr B- de Bosch in derdortigen Staats r ZeichnungS - Akademie eine Ge-dächtnißrede auf ihn gehalten habe.
* — — s. auch unten und im Lex. die Art.wirr und wirre.
witcock (Damian) ein Goldschmied zu Ber-gen in Hennegau , wo er rhhh der Religion we-gen hingerichtet wurde. Paul Lrozius Groß-Marryrbuch, neue Auflage. Hanau -817. Fol.S. 602.
") Ein schönes Bildniß von ihm in schwarzer Kunst von I. Smidt hat folgende Unterschrift: er«-/--7m»,
7^/-,- ,-^,,, ----- -5----»7/ , »»77/ .r---,»,7»V, ---//- »»» -2»'^--»-» -7e-
— /m»-o-7/-7r ^--7,/, -r, Prior schrieb ein Gedicht aus seine letzte Male-
ren. Unter seinen Bildern, die in Kupfer gestochen sind, zeichnet sich ein Portrait der Königin Sacharin«mit einem Hunde aus. //'--/^o/- ». z,z.
*») Daher dielten auch die Englischen Großen dieser schändlichen Zeit sehr Vieles auf dem Unsrigen, und »er,darben ihn vollends an Leib und Seele.