Band 
Zweyter Theil [5].
Seite
6026
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* witdock, witdouck und withsucks. unken und im Lex. Wirrorvek.

* wird reck. Auch so findet man bisweilenden Namen Wtcrorvek verschrieben.

* wieel (van), s. oben und im Lex. Casparvan vireUi.

»Wirenbrock, s. oben und im Lex. vy-tenbroeck.

wich (Johann), ein englischer Maler, derdem Richard Greenville beygegeben wurde, alsdieser i 585 , auf Kosten Walcher Raleighs, eineReise nach Virginien unternahm. Theod. de Drybrachte darauf seine Zeichnungen von den Sitten,Gebrauchen rc. der dortigen Wilden, zu London an sich und benutzte solche zu seinem Buche: Er-klärung von der Gelegenheit und Sitten der Wil-den in Virginia . Franks, a. M. ibga Fol. DieKupfer dieses Werkes (so wie zu dessen Anhange,welcher Abbildungen der alten Picten in England,eben auch nach unserm Maler enthalt) sind vonTheodor, seinen Söhnen und dem G. Been ge-fertigt. In Bern . Picarc's Ooutumes er Lers-rnoniss cle tnus le; peuples <ln rnoncls. Arn-stercl. 1722 Fol. und andern Orts mehr, trifftman Nachstiche der gedachten Kupfer.

withe (Jacob). In dem Hnnuairelle l'ln-äustrie kran^sise p. Ptziebsut <is 6erneau6^nnee 1812 Paris 8° p. 33 g. sagt man, derselbehabe eine treffliche (hier naher beschriebene) Presseerfunden, die zugleich für Kupfer- und Buchdru-cker dienlich sey, seinem Genie viel Ehre mache,und ganz des ihm schon gewordenen Rufes wür-dig wäre. S. auch den gleich ff. Art.

(I). Ein solcher (ob mit ObigemEine Person?) etzte le kepos cio la VillgAeoisenach Berghem. ^c.

* s. lm Lex. und oben whiee.

witheska (Johann Georg), s. obenw-eger.

* wl'thoos (Franz). Derselbe war derjüngste von des nachfolgenden MatthiasSöhnen.Ob er" (heißt es bey DescampsIII. 37578.)so wie er's beabsichtigte, in In­ dien sein Glück gemacht, weiß man nicht, wohlaber, daß er dort in der Kunst abgenommen habe;"was sich indessen ganz gut mit einander ver-tragen mag.

* (Johann), ein älterer Sohn desMatthias.Seine Bilder" (sagt DescampsIII. 3 n 3 .)sind alle entweder wirkliche Ansichtenaus Italien , oder Zusammensetzungen, welchedas Gepräge seines dortigen Aufenthalts tragen."Von ihm nennt der Catalog der SchmidtischenGalerie zu Riel eine meisterhafte gebirgigte Land-schaft bey Aufgang der Sonne.

* (Matthias). Derselbe war zum Ma-ler geboren, und noch ohne Meister sah man ihnsehr verständig zeichnen. Von seiner Geschichteund seinem Kunstcharakter erzählt schon das Lex-nach Descamps alles Erforderliche; noch rühmtdann letzterer (ll. Z8g.) ihn als trefflichen Haus-halter, der große Gesellschaften vermied und amLiebsten im engern Kreise der Seinigen und be-währter Freunde lebte. In den letzten Jahrenseines Lebens litt er so peinlich an der Gicht,daß er oft Mouathe lang nicht arbeiten konnte,und zuletzt vollends den Gebrauch der Hände ver-lor. Don seinen beßten Arbeiten sah man in der

Mitte des XVIU. Jahrhunderts bey den Erbendes Bürgermeisters von Moor zu Hoore. VonBlättern nach ihm und seinen Söhnen haben wirkeine Spur gefunden. Es war der neuern Ste-cherkunst (sollen wir sagen, das große oder kleineVerdienst?) aufbehalten, selbst Blumen, Früchtenund aller Gattung Stillleben den Glanz der Na-tur zu geben. In seinem Art. im Lex. Z. 6. l.Graurv für Graau.

*withouck, s. oben und im Lex. vychoeck.

Witte; (Johann) Bischof von Waradein. undAdministrator des Bisthums Ollmütz, nachdem erdie Bischöfliche Würde abgelegt, und den Fran-ziskaner-Orden angenommen. Er war ein vor-treflicher Schönschreiber; wie z. B> aus den fürseine Ordensbruder zu Bechyn in Böhmen sehrsauber und mit Verzierungen geschriebenen Or-densregeln , und den letzten Ermahnungen vonSt. Franziscus erhellet, die das Datum 1^92tragen. Dlabacz.

wittg s. unten Witttg.

wirben (Cornelius), s. seinen folgendenSohn Aiclaus.

(Niclaus), ein Rechtsgelehrter und Se-

nator (später auch Bürgermeister) zu Amsterdam 1671. Dieser gelehrte Mann gab, mit Kupfern,nach seiner eignen Zeichnung, in Druck: Helouösen 8cbeeps- bouwen bestier.

t'Hmstercl. 1671. Fol. In der Borrede sagt er,daß die vornehmsten Grundlagen solchen Buchesdie Papiere und die Zeichnungen seines sel. Va-ters Cornelts wirsen gewesen wären. Kennernennen dasselbe ein vorzügliches Werk, in B treffdes Holländischen Schiffsbaues, des Galeeren-baues, und (vorzüglich) des Schiffsbaues derAlten.

* Wir mann, s. oben und ,'m Lex. W»de-niann.

witmeier ( ). So hießen zwey Bau-

meister, welche iää7 mit dem Ban der PfarrkircheSt. Aegidius zu Hannover den Anfang gemachthatten. Liortllo's Deutschland ll. bg. undNote e.

wirr (Cornelius) ein Holländischer Ingenieuroder Baumeister, mit dem man 1607 zu Roinwegen der Auskrocknung der Pontinischen Sümpfeakkordirte. Cornelius starb jedoch, bevor er ausWerk gieng. Lobenfteiner - Jntelligenzbl.Jahrg. 1786. S. i 35 .

auch widt und wir (Friedrich de),kandkartenzeichner, Kunst - und Landkartenverle-ger, und auch, wie unsre Quellen besagen, Ku-pferstecher zu Amsterdam , drey an der Zahl glei-chen Namens, Vater, Sohn und Enkel. DesGcegorius Curieuse Gedanken V. Land-karten. Franks, und Leip,. 1710 8 ° S. 75 81.thut ihrer, dem hier beachteten speziellen Zweckegemäß, Erwähnung wie folgt:Der Vater hieltseit 1648 eine eigene Officin zu Amsterdam , kamaber erst um 1687 in Ruf und Aufnahme. Da-mals fieng er an, die Landkarten auf eine ganz beson-dere Art nach den Regeln der Geographie ordent-lich und reinlich (meist mit Beyfügung der heral-disch entworfenen Wappen der Länder'» zu zeich-nen, und die Kupferplatten auf schön Papier ab-drucken zu lassen; seine Karten waren auch un-gleich besser, alö die so in dem Verlage derDankerte erschienen. Er stand seiner Officin bisi6g8vor, wo er (Alters halber) Alles seinem ge-schickten gleichnamigen Sohne übergab. Der letz-