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Wollmann,
Lc letztrer jedoch unter den Art. der
Maler. Einzig bemerken wir hier, als Schweizer ,von W. Parrs, um 1774 in Gouache (wie wirhoffen nach der Natur) gemalte Schweizer -Land-schaften: Grindelwald , Lauterbrunn , die Teu-felsbrücke, und zwey Gegenden in Chamouny,da solche zu den ersten (frühesten) dieser Gattung vonAusländern gehören, und uns übrigens nie zu Ge-sicht gekommen sind. Fünfe davon sollen von demUnsrigen, und Eines von E. Rvvker gestochenseyn *).
wol!mann (Christian), ein Figuren- undDildnißmaler an der Porzellainfabrik zu Meißen 1810. Auf der Dresdner -Ausstellung sah manvon ihm i8oZ ein Kind nach Albano in Pastell;1804 ein Bildniß (Kopie) in Pastell; und i 8 c >5eine Venus nach Titian in Miniatur. DieserKünstler lebte noch 1817 und sandte damals aufden Dresdner -Salon: Amor und Venus nachG. Reni, in Aquatinta; dann auf Porzellaingemalt: Einen Christus, und — Amor undPsyche, ss?-c.
— — (W.), Senator zu Bunzlau inSchlesien, wo er um «780 und 1799 als einKunstdilettant erscheint, der zugleich im Malen»nd Zeichnen Unterricht ertheilte. S <hu >nmel'sBreelauer - Almanach I. Breslau i8or. 8°.S. 5 .22. Ein von ihm 1812 gezeichnetes und vonG. Doettger sen. mittelmäßig radirtes Titelkupfec(die Figur der Religion auf einem Postamente,neben welcher ein knieendes Frauenzimmer dieHarfe schlägt) findet sich in (Scherer's) Samm-lung christlicher Lieder. Breslau und Zauer. 8°.
Wollschlaeger (Martin), s. nachfolgendenPaul (w ).
— — (Paul), lernte als Steinmetzbey seinem Bruder Derer von 1714 bis 1719und wurde darauf 1729 Meister zu Torgau .Derer hatte bey Mich. Neumann zu Torgau bis1712 gelernt; erscheint schon 1714 als Meister zuWittenberg in Sachsen und st. hier 1728. EinMartin wollschlager lernte bey obigem D«ulseit i7Zl.
— — (Peter), s. vorstchnden Paul (w.).
* wolmans ( ), welcher im alten An-
hange des Künstler-Lex. 5. v. Sptnringen er-scheint. Dieser letztere gab nämlich nach demUnsrigen 5 Bl. Pferdeköpfe. Mrc.
wolperr (Georg Peter), Dauschreiber zuHeilbronn 1799. ^c.
* W 0 lrab (Johann Jacob). Er bekleidete auchdie Stelle eines Münzeisenschmiedes zu Nürnberg ,woselbst er >690 starb. Anderwerts sagt man,er habe zu Nürnberg 6 Blätter mit verschiedenenVögeln in Kupfer gestochen; und wieder ander-werks citirt man von einem Hans Jacob wolrab«ine Medaille auf die vier vornehmsten Banquen inEuropa , welche aber schon 1624 gefertigt wäre.
Nach Liporvsky hätte unser Johann Jacob dieim Lep. bemerkten roo Soldatenfiguren, nicht bloß
Wolters.
nach der Zeichnung von Dauban , sondern fürdenselben gefertigt.
wols (Franz). So hieß ein junger Künstleraus Ober-Hungarn, der auf der K. K. Akademiezu Wien seine Studien machte, und dort 1784einen Preiß erhielt, von dem wir aber seithernichts weiter vernommen haben. Mrc.
wolschke, s. oben Welschke.
w 0 lremar ( ), vielleicht ein Ingenieur.Er soll zu Reval 1682 etwas über tue Kriegs-baukunst in 12°. haben drucken lassen, ^rc.
wolrer (Heinrich). Der Sohn eines Tage-löhners, geb. zu Güstrow ; ein nicht ungeschick-ter Maler. Er hatte diese Kunst, sowohl Land-schaft als Bildniß, zu Berlin gelernt, und st. dort1812, etwa 4 « Jahr alt. — Von ihm sah' manauf dem Berliner-Salon i 8 c >4 ein Gemälde, dasden Kurprinz Friedrich Wilhelm von Branden burg , und seinen Vetter, Prinz Heinrich vonOralsten, im Lager darstellt. (Ein irgendwo ge-fundenes Urtheil über dieses Bild hat sich durchZufall verirrt).
— — (Johann Hermann), Stadtzimmer-meister und Adjunkt des Brückenmeisters Sengelaubzu Rinteln 1764. In 1783 erscheint er als wirk-licher Drückenmeister. Mrc.
wo Ire reck (Andreas). Der Sohn des fol-genden Christoph, geb i 685 und, ohne Erben,als Münzmeister des Bischofs von Eutin , zu Kiel 170b gestorben. L. wolrereck's Cbronick vonWolfenbürrel, herausgegeben von Aolre.Helmstädt 1747. Fol.
— — (Christoph). Der Sohn eines Brauers,geb. zu Goslar ibö6; war KöniHl. Dänischer Münz-meister und Bürgermeister zu Gluckstadt . Er heira-rhere etwa um W80 die Wittwe von Andreas Hills,Münzmeisters zuScade. wolrereck l «.
— — ^Johann), erscheint unter der Reiheder Dänischen Stempelschneider und Münzmeister,in und später. Runst - Historie i D<wmarkafweinrvich. S.82. 107.
* wolters (Henriette), geb. Dee, welch«im Lep. unter diesem letztcrn Namen erscheint.Ihre Biographie bey Descamps (lV. 272 —77.s. v. Wolrers), und zumal ihre barschen Ableh-nungen der persönlichen Einladungen Peter desGroßen und Friedrich Wilhelms, an die Höfederselben, verdienen gelesen zu werden. Durchcorrecte Zeichnung, und eine Kraft die der OelrMalerei gleichkam, zeichneten sich ihre Migna-turen vor so vielen andern dieser Gattung aus,und wurden bis auf 4»o Holl. Gulden bezahlt. Inkinderloser Ehe hakte sie sich mit ihrem Manne zuHartem schon einige Jahre vor ihrem Tode zurRuhe gesetzt.
— — (Stephan). So soll ein Kunstlieb-haber beißen, dessen Bildniß, nach Kneller, manvon Verkolje in Kupfer habe. ^rc.
aus dem Kabinet Egremont» mit dem Zusammentreffen von Jacob und Laban staffirt. Dann diejenigen nachWilsvn, nach ihrer Staffirung mit Celadon und Amelia; Eeyr undAlcpone, Apollo und die Jahrszeiten,Cicero in seiner Villa, Phaervn und Niobe rubrijirt; endlich den — Spanischen Hund aus dem KabinekBradford.
") In der Kupferfiichsammlung des Grafen von Frieß zu Wien sieht man von mehrern seiner Hauptblätter dieSydrucke. welche von den dem Landschaftsfache sich widmenden Künstlern mit Recht fleißig studiert werdenVertuch t- -6z.