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Woltersdorf.
woleersdorf (Johann). Ein Maler zuLeipzig , um die Mitte und letzte Hälfte desXVII. Jahrhunderts. Nach ihm haben gestochenJoh.Durr (den Gottesgelehrten A.Teller); Barth.Kilian (den Casp. Ziegler); I. B. Paravicinus (denKaufmann Franz Bex); C. Ramstet (den Gottesge-lehrten Sam. Lange, denJsaacOelhafenrc.).
woirmann (Reinhard), wird 1790 als derStadt Hamburg Direktor der Ufer- und Wasser-bauwerke im Amte Ritzebüttel, an der Mündungder Elbe, genannt. In iöo6 setzt man seinenAufenthalt nach Cuxhafen . Mn.
Woltmar ( ). So nennt des Bruun-
Aeergard: Dolonrieu's letzte Reise durchdie Schweiz 1801. Hamburg und Mainz 1802. 8°. S. 92. einen damaligen geschickten Land-schaftsmaler in Gouache zu Bern . Sonder Zwei-fel (gewiß) ist hierunter aber der oben an seinemOrt angeführte G volmar zu verstehen. Mrc.
w 0 ltreck, s. oben woleereck.
w 0 lv s n10. So hieß ein Bildhauer, der umdas I. C.' 83 a zu Mailand arbeitete. Latr-aciaIV. 28Z.
w 0 lz 0 gen ( von). So heißt bey MenselIII (1809.), ein Architekt, Würtembergischer Lieu-tenant, und Assessor der Residenz-Baudeputationzu Stuttgart , welcher in der dortigen HohenCarlsschule gebildet wurde, und sich eine geraumeZeit in Paris aufgehalten hatte.
Won, Glockengießer, s. Gerard Ivo deRempis im Supplem. u. in künftigen Nachtragen.
Wonne (Franz), war 1706 als Tapeziererbey der Baumeisterei zu Königsberg in Preußenangestellt. Mrc.
Wood (Jacob). Einen solchen nennt Fiorrllo V.669. ganz kurz «inen 1764 verstorbenen mittelmäßi-gen Maler (ohne zu bemerken in welcher Gattung),der zugleich Kupferstecher gewesen sey, und ver-mischt ihn, in dieser letztem Beziehung, wie wirdenken, mit dem nachfolgenden
— — (Johann), Kupferetzer und Stecher,geb. zu London um 1720 und blühend daselbst um1746. Er bearbeitete die Landschaft in dem großenStyle der geschickten Meister seiner Zeit. Derselbehat für Boydell gearbeitet, und man findet mehrereStücke von ihm in der Sammlung der 44 -Land-schaften, die dieser Verleger 1747 zu London her-ausgegeben. Rost IX. 187 — 188. Dort werden na-mentlich von ihm angeführt: Bergigte Landschaf-ten nach S. Rosa, C Ponssin und Cl-Gelee 1746;dann nach diesem letzter» ein Sturm; nach Rem-brandt eine Landschaft mit einer Hirten-Familie,die sich zu Nacht um ein Feuer gelagert hak,von schöner Wirkung 1774; nach R. Wilfon denSee von Neun (dpeculum Dianas); nach Tille-mont eine Ansicht von London , auf einer Anhöheim Park von Greenwich aufgenommen; eine An-sicht der Gegend von Utrecht nach A. van der Neer.Anderwerls werden noch, ohne Zweifel von kei-nem andern als von dem Unsrigen, doch unterdem irrigen Namen von Isaak Whood (welcheroben und im Lexikon *) als Bildnißmaler erscheint).Blätter zu Tasso's befreytem Jerusalem nach Col-lius, und 46 Dl. zu dem Werke: Uuines okKalbes angeführt. (Diese letzter» gehören wahr-scheinlich dem nachfolgenden Baumeister Wood zu).Einer unsrer Freunde nennt unsern Johann auch
Woodford e.
Zeichner, und führt dann von ihm, als nach eige-ner Zeichnung gestochen, die Köpfe von Homer und Julius Caesar , in zwey großen Medaillonsan. Nach dem Datum des oben erwähnten Blattesnach Rembrandt muß Johann noch 1774 gelebthaben.
Wood (T.). Wir kennen ein von M. Burgherszu Oxford nach eigner Zeichnung und für eignenVerlag gut gestochenes Blatt in gr. Fol., wasdas Fronkispice eines Prachtgebäudes zeigt, mitde Ueberschrift: IVlusasi^skmolsani pars orien-Iall 8 . Da man auf diesem Kupfer noch dieBezeichnung Hrskit. findet, so muß er derErbauer obigen Gebäudes gewesen seyn. ^c.
— — (W). Von ihm fanden sich 1791, aufder Ausstellung der Königl. Akademie zu London ,einige Bildnisse in Miniatur,
— — ( )- Ein solcher heißt irgendwoeiner der vorzüglichsten Englischen Baumeister desXVIIl. Jahrhunderts, der die StadtBarh mit sei-ner Kunst verschönerte. Dieser war es ohne Zwei-fel, der die Ruinen von Balbec auf 46 Bl. ausLicht stellte; und ist übrigens wahrscheinlich keinAnderer, als der schon oben angeführte L.Wood.
— — f. auch oben Whood.
Woodburne (M- S.). Ein Künstler diesesNamens war in 1807 beschäftigt, 200 Ansichtender in der Nähe von London befindlichen Kirchenans Licht zu stellen.
woodcock oder woodkook (Robert).Dieser wackere Künstler stammte aus einer edlenFamilie und hatte eine Stelle bey der Regierung,legte sie aber nieder, um sich ganz der Malereywidmen zu können. Er wußte Seegegenden treff-lich zu behandeln und malte herrliche Wellen undSchiffe; er studierte sogar die Schiffbaukunst undkannte alle Theile des Holz- und LauwerkS sogenau, daß er mit Leichtigkeit selbst ein Schiffhätte erbauen können. Im Jahr 172z fing er ansich in der Oelmalerey zu üben, und kopierte in-nerhalb zwey Jahren vierzig Stücke von van deVelde, die ihm so gut gelangen, daß er selbstSeestücke erfand, von denen ihm eines der Her,zog von Chandos mit 3 o Guineen bezahlte. Erhatte auch ein großes Talent für Musik, undspielte die Hoboe meisterhaft, starb aber in seinerBlüthe, Z7 Jahre alt, 1728. /,'ori'llo V. 557 .Ein Bild von ihm führt tJochnagel N°. 4 ? 5 .an.
Woods selbe (Carl), ein geschickter Zöglingvon Jsaak Füller, dessen Unterricht er zu Oxford sieben Jahre lang genoß. Derselbe malte Land-schaften, Ansichten, Gebäude und Antiquitäten,war aber so ausschweifend wie der jüngere Füller,und befand sich oft in der äußersten Dürftigkeit.Cr starb 75 Jahre alt 1724. Fl'orillo V. 4 * 2 .
woodforde (Samuel), geb. 1764 aufCastle«Cary in der Englischen Grafschaft Somerset , vonachtbarer Familie, genoß einer guten Erziehung,und zeigte früh einen leidenschaftlichen Hang zumZeichnen. Ein angesehener Dilettante, Henry yoare,zu Stourhead, und die Künstler Bampihlde undW- Hoare erstaunten über seine ersten glücklichenVersuche. Ohne einen frühern förmlichen Unter-richt begab er sich nunmehr nach London , alsSchüler der Akademie, in welcher Eigenschaft er,auf Probezeichnungen nach Gypsabgüßen hin, in
") Hier freylich irrig auch als Stecher.
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