wovon ich in ( ), ein Architekt der den
Titel als Kaiser!. Russischer Hofratb trug, undein Zögling der Petersburger-Akademie war. Ererbaule'dort, nach eigne» Entwürfen, die pracht-volle neue Cathedralkirche zur Kasanischen MutterGottes; in 1801 wurde der Grund gelegt, undin 7 Jahren sollte sie beendet seyn. Eine Beschrei-bung dieses großen Werkes, was man als eingemischtes oder eine Zusammensetzung des Pan-theons und der Kolonnade bey der Peterskirche be-trachtete, so wie die mit Basreliefs reich verzier-ten aus Bronze gegossenen Kirchthüren eine Kopiedes berühmten Thüren (des Ghiberti) zu Floren;seyn sollen, giebt (Reim er's) Sr. Peters-burg II. 247. ss; dann: Rußland unterAlexander!. Lieferung 9. S. 388 —390. Hierfindet sich auch zu Ende der Liefen 8. eine Ansichtdieser Kirche. Andre uns so eben gewordene Nach-richten nennen ihn einen in Klei'nrußland gebohr-nen Leibeigenen des Grafen Stroganow, undsagen, er sey der trefflichste cingebohrne Architektgewesen, den die Russen je gehabt hatten. Erstarb 1814, etwa einige 4 o Jahr alt, als Staats-rath zu St. Petersburg .
wororvetz (Stephan) von Altsattel , einemauf der Herrschaft Bernatic; befindlichen Dorfe.1 . 1 .1693 kam er zu dem braven Johann Brokof(Prokoff) nach Prag in die Lehre, wo er fünfJahre die Bildhauerkunst erlernte, und 1699 vongedachtem seinem Lehrberrn rühmlich losgesprochenwurde. Die dieüfällige Urkunde lese — wer Lusthat, bey Dlabacz.
worschler (Johann Georg), ein Münz-meister, s. oben Woerschlev.
worsda!e (Jakob). So heißt bey Fiorillo V.56 /. ohne Weiteres ein in 1767 verstorbener Eng lischer Bildnißmalcr, der dort unter die mehr undminder sklavischen Nachahmer von Kncllec undRichardson gezahlt wird. Grob mann Biogr.Lex. führt denselben zugleich als dramatischenSchriftsteller an. Nach ihm sollen Bildnisse ge-stochen haben: D. Broocks des W. Eavendifh;Faber (r/äo.) des T. Pengclly; G. van derGunst des R. Warron, und C. Grignion desH. Carcy.
— — (Johann). Ein solcher gab ein gestoche,»es Blatt zu einem in 1807 erschienenen Pamphlet:
tho Xativit^ c>k XapolLou klonoyarte Lmye-
ror Lo. (Pr. 6Sch.).
worsley (Richard), ein Englischer Kunst-liebhaber, der seit 1790 ein Prachtwerk über dieRuinen von Griechenland , die er auf seiner Reisein Augenschein genommen, veranstaltete, undauch die geschnittnen Steine des Ritter Hamiltonfür shooPf St. gekauft hatte. Derselbe st. aufder Insel Wight r 8 o 5 . Fiorillo V. 864.
* Morst (Hans). Ungeachtet dieser Künstlersehr viel, zumal in Landschaftszeichnungen gear-beitet halte, sind solche dennoch selten, und wer-den theuer bezahlt. II. 378.
* worrinann (C. A-), hieß ChristianAlbert oder Albrecht, Kupferstecher, geb. inPommern um 1880 a. b. wohl irrig um 1898.Er gieng in seiner Jugend nach Berlin , wo erunter Wolfgang seine Kunst lernte; dann ward er,25 I. alt, als Hofkupferstecher zu Casscl angestellt,wo er verschiedene Bildnisse fertigte. Um 1717arbeitete er zu Berlin , und war dort zehn Jahrespater (1727.) von Czaar Peter I. mit einemJahrsgehalt von 1000 Rubeln nach Petersburg berufen *). Gestochen hak derselbe fast lauterBildnisse, theils gekrönter, theils dunkeler Män-ner nach C.Caravaque**), Janna»er, I. Landden,D. Luders, J.D. Quitter und I. A. Rüdiger ***).Nach Caravaque z. B. die Kaiserin Anna, ein großes(elendes) Blatt 1781 (a. ü. 1740), und ein ande-res der Benigna Gottlieb (wahrscheinlich einerMaitreffe) ohne Namen der Künstler; aber mitder beygefügten schriftlichen Nokizz: Pros rare.Il n'eu existent gue äeux exemplsires; laylancbe, pas encore kirne, kut »Neuritis lors-gue In Ouc Liron Cut eulbute au mors 6e Xo-vembre 1741 'j'). Nach Jannauer PeterI. NachLuders Peter ll. und Alexis Petrowiz, SohnPeter I. Nach Quitter König Friedrich von Schwe den , und Landgraf Carl von Hessen. Der PredigerH-J- Hahn zu Dresden (dort ermordet 1726.) ohneNamen des Malers, u. s f. Rostll.42— 45 . Mrc.Uebcrhaupt nennt einer unsrer Kunstfreunde alleseine Bildnisse theils schlecht, theils mittelmäßig;nur wenige erträglich. Noch zu seinem Besserngehöre das des Königes von Hohlen , FriedrichAugusts, nach Silvesire. Irgendwo heißt er, daßer von St. Petersburg neuerdings als Hofkupfer-stecher nach Cassel zurückkehrte, und einige Zeitauch zu Dresden gearbeitet hatte, wie solchesdas dort gestochene Bildniß des Theologen H. I.Hahn ausweise.
— — (F. G-), ein Maler zu Moscau,
zu Anfange des XVHk. Jahrhunderts DenCosaken-Feldherrn Daniel Apostel hat G,P. Buschzu Berlin 4 °. nach ihm gestochen. Tl^c.
worzissack (Matthäus), ein Glockengießer,und nachher auch Rath in der Stadt Raudnitz an der Elbe in Böhmen . Im I. 1819 ließ erauf seine und seiner Gemahlin Kosten eine kleinereGlocke für den Stadtthurm von Thomas Frytcz(Futsch) daselbst gießen. Dlabacz. Und dieBöhmische Aufschrift derselben ib. s. v. Frirsch.
wossinick, s. oben Vossenick.
Most (Tobias). Dieser treffliche Künstler,hat fast auf alle in Sachsen zu seiner Zeit (d. h.um i 5 ; 5 ) in Ansetzn stehude Staatsmänner, Ge-lehrte, Künstler rc. Schaumünzen mit deren Bild-nissen gefertigt. Auch auf sich selbst schnitt er einesolche (ssr. 29.).
»Worson, s. Warsön im Lex. und oben.
Wort (O.)- Von diesem trefflichen, obwohlunbekannten Maler besitzt der Fürst von Rudol-
stadt ein kleines Bild auf Holz. Es zeigt ernen
>-<) Ganz verkehrt heißt es bey Rost, daß er sich bey C. F. BoetlUs (gerade seinem Schüler) ganz aus-gebildet habe.
n») >. K. Laravacca. Irrig im Lcr. Laravage und bey Rost Laravac genannt.
Andre nennen nocb I-G-Auerbach, L. G-Dornick, G Lisieuwski, J.P. Luddcn , (wohl der, welcher im TerteI.ssanddeu heißt) Lünerfchloß (?in Titelkupfer-, Manyocki, J.B. Müller, L. Silvestre, Tannaucr(Danhauer).Ueberbaupt muß er um diese Zeit noch zu St. Petersburg gearbeitet haben, da einige Blätter von ihm ittdem dort -741 erschienenen Werke: Gebäude d. Kaiser!. Akademie d. Wissenschaften, sich besinden.
4 ) zwrillo K. S. II.