Band 
Zweyter Theil [5].
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Wunder,

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Wuest.

gab er I. N°. 33 . die Marter von St. Bartholomanach M- Preti; überdies nach G. Reni einenBacchus; nach C. Vanloo eine Anbetung derHirten, was bey wmkler sein Kapitalblatt heißt,und nach A.Wateau, aus der Galerie Brühl eineH. Familie. Er soll auch (wahrscheinlich in seinerJugend) in Kopenhagen gearbeitet haben, wo ervielleicht eben der Schüler eines der Prcißler war.

wuest (Caspar), Landschafts- und Blumen-ma!er zu Frankfurt am Mayn, geb. daselbst i? 5 ..ein Schüler von Nothnagel, malte seine Blumen-stücke nach der Natur, in Wasserfarben nachDietsch'ischer Manier. Meusel lll. (1809.) zahltihn noch unter die Lebenden. Nach Hüsgen(N. A. 45 a.) dürfte seine Geburt ungefehr in1760 zu setzen sey^, und wird ihm dort dasnaive Zeugniß ertheilt: »Er führt seinen Pinselleicht, ordinirt seine Gegenstände gut, und er-weckt Heiterkeit des Gemüths, wenn man solche,beym Eintritt in ein Zimmer an dessen Wanden sowohl behandelt sieht."

(Franz). Ein geborner Petersburger;lernte die Baukunst in Italien , und ward hernachSenats - Baumeister. Er baute um »780 diegroße Jlak-Kirche nach Rinaldi Riß und Modell.Merisel Misc. HeftX. S.274. S. auch un-ten den Art. wuest odcr wühst.

(Heinrich und Hans Ulrich), Gebrüder,beyde stumm und gehörlos, von Zürich in derSchweiz gebürtig, lebten nach der Mitte desXVII. Jahrhunderts. Der erste war ein kunst-reicher Maler, der andere ein guter Zimmermann,auch in dem Drechseln, Bildschnitzen und L-chiff-machen wohl erfahren. Leu.

*- (Johann Heinrich). Dieser Veterander Schweizerischen Landschaftsmaler lebte nochin seiner Vaterstadt Zürch in edler Muße 182».Noch bey der Kunstausstellung zu Bern 180) sahman von ihm zwey Ansichten von Zürch , wovones in Meusel's Archive I. (j.) 5 o. heißt:Das wahrste und anmuthigste Detail charakteri-sier auch hier, wie immer, die Vorgründe sei-ner Gcmatdc." Von ihm selbst gectzt kennt derwinkiersche Ganikatalog eine artige Landschaftmit Figuren im Vorgrund, die das Datum von1768 trägt.

(Johann Leonhard). Ein sehr mittel-

mäßiger Kupferstecher und Zeichner zu Augsburg in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts.Aus dem Verlage des Jer. Wolf kennen wir vonkhm einige Folgen architektonischer Sachen, Trink-geschirre rc. in dem veraltetem Geschmacke seinerZeit gezeichnet. Mrc. n

oder wühst( ). Wohl der obigeFranz W- An dem wichtigen Baue der marmornenJsaacs-Kirche zu Petersburg , arbeiteten seit ,768(wo der Grund gelegt wurde) nach und nach die Bau-meister Rmaldl (einJtaliäner)wühst u. Stengel(zwey Teutsche) und seit 1799 der HofarchitektBrennn, der sie auch mit vieler Geschwin-digkeit beendete. (Reimers) St. Peters-burg l. 296.

Wuesthoffer, s. oben wl'sthofer.

Wuestling (Johann Friedrich). Der Sohneines Schusters, geb. zu Meißen 1782; lerntedie Zeichenkunst auf der Dresdner-Akademie beydem Unterlehcek Lindner von 1800 an; ging einPaar Jahre spater nach Meißen zurück, wo ersich auf der dortigen Zeichenschule der Porzellain-fabrike weiter vervollkommnete und dann auf denDresdner -Ausstellungen von 1806 bis 1811 Ko-

pien (Blumenstücke) in Gouache zeigte, nachArnhold und Weller. Vermuthlich ist er itzt alsMaler an gedachter Fabrike bedienstet.

wuettenberger ( ), ein Maler zu

Straubing . In der dortigen Pfarrkirche befindetsich von ihm ein Altarblatt: Mariens Opferung.Das Innere der Nonnenkirche von St. Klara zuRegensburg hat er mit seinen Freskoarbeilen ge-ziert, auch das Choraltarblatt (St. Magdalena)und das Seitenaltarblakt (St. Klara) in ebendieser Kirche gemalt. Lrporvsky (1810.) scheintihn noch unter die Lebenden zu zählen.

* wugrers, s. oben u. im Lex. wuchrers.

wuhrer (Johann Chrysostomus), Bildhauerin Holz und Stein zu Mm, wo er um 1809 nochlebte. Ehe er sich (180).) dort niederließ, trieber seine Kunst in Figuren und Verzierungen mitdem glücklichsten Erfolge, 26 I. lang, in mehrernStädten Deutschlands und Frankreichs . Men-sel III.

wulckenstein, s. oben wolckenstem.

wuIf oderwuIff( ), vermuthlich zu Kopen-hagen , ein Medailleur den die dasige Akademie 1760mit einem Gehalte von 4 »" Thalern, zu seiner fer-nern Ausbildung auf Reisen schickte, LZeue Vers.nützt. Sammlung Band IV. S. 974. Weinwichgedenkt seiner nicht.

( ), dänischer Hofgärtner zu Walloe

1766. Mrc.

Wulfs (August Gottfried), Zeichenmeister ander Königl. Armen- und Maisenschule zu Alton«»789. Dänischer Staarskal.

(Jacob), Conducteur bey der König-lichen Intendantur und Lehrer in den Ornamen-ten an der Kunstakademie zu Stockholm 1797.8 verlies - oc/r Llvr'/--797«

* w " Ifr aa r (Matthias) Er war der Sohn

eines Arztes, und anfänglich für diese» Berufbestimmt, als der Maler Dieprem seine Talenteentdeckte, und ihn von seinem Barer zum Schü-ler sich ausbat. Sein Lieblingsaegenstaud warenvornehme Gesellschaften. Er leibst war in solchen,wegen seines untadelichen Wandels und der Anmuthftines Witzes, sehr wohl gelitten I I I.

218 20. Ein Bildniß des Lnurenz Backe, vonI C-Philips 1706 gesto ben, ist bezeichnet: 117 .

und kann a.so die Arbeit des Unscigen,oder auch seine Tochter Margacerha sey».

Wunde! (Albrecht Friedrich ), ein geschickterKunstgönner am Trierischen Garten zu Leipzig .Um 1784 wird von ihm gesagt, daß er sehr schönzeichne und radire. Schul ; Lechz. S- 44 » !und Leipz. Adreßk.

Wunder (F. W.), Kammerregistrator zuBaireuth, malle und zeichnete die von einem Un-genannten radirten gefärbten Blätter zu Schöpf'sNaturgeschichte der Schildkröten, Erlangen i?<)2.Heft l. II. kl Fol. Des Schröter Journal fursSteinreich und der Konchyliologie VI. Weimar1780. S. 53 o. belogt ferner, daß er wahrend derZeit, wo er sich n> Erfurt aufhielt, für denProfessor Kmpbof 553 Folio - Blätter mit Konchy-lien nach der Natur ausnehmend schön malte,welche auch von Martini in Berlin zu dessen natur-historischen Schriften benutzt wurden. Dieses We kkam in die Bibliothek der Kaiserlichen Akademieder Naturforscher (dermalen zu Erlangen ). Einzweytes solches Werk, was Wunder zu seinen»

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