Band 
Zweyter Theil [5].
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Wyl,

Wyckeham.

Pferd zu Netschers Di'ldniß des Herzogs vonMontmouth; Basan die Behausung eines Ehermisten, C. F. Boetius den Ziehbrunn, vor demein Reisender vom Esel steigt; P. Chenu den ope-rirenden Chemist, oder das Kind in der Wiege;Colibert einen kleinen asiatischen Seehaven; R.Earlom (M/L p. Aos. 6e>.) Köpfe von

Windhunden; Hutin und Camerata gemeinschaft-sich, den Chemisten in seiner Werkstücke sdas Ur-bild fälschlich G. Eckhout zugeschrieben I.Junker und C. C. Leichsenring, beyde den Phi-losoph in seinem Kabinete (aus der Sammlungdes H. von Hagedorn); Lireux den HolländischenPhilosoph; endlich Ploos von Amstel (sehr schönin Zeichnungs-Manier) Porte und einen Theilder Mauern von Rom ; I. G. Prestel ein Berg-schloß und eine Landschaft. Mrc.

* wyckehain, s. w-ckam im Lex.

wyckersloot (Johann). In: Historiaepiscopatnurn foeckerati kel^ii per H. ss. V. (4.

Lat. 1719 kol. finden wir u. a. zwey Bild-nisse von Utrechterr Gottesgelehrten; davon daseine, Abrah. van Brienen (i 683 . oet. 76.), bezeich-net ist: pinxit, re«» sc.

v7r,ro/ci vam äe» Lxc. Oltrsjectl das

Andere, Joh. Wachtelaer (gestorb. , 653 . 200.72.),dagegen: Aoa-r a pinx. L/oeM

(aert.) so. et exe. Das letztre wne halten wirfür eine fehlerhaft aufgestochne Verkürzung deserstern Namens. TlLc.

* wyde oder Weyde (Roger van der)Nach van Manders gehört er zu den ersten,welche einen reinern und ediern Geschmack in denNiederlanden einzuführen suchten. Eine trefflicheAbnehmung vom Kreutze stand einst in der Kircheder H. Jungfrau zu Löwen. Auf Königl. Befehlwurde dies Bild nach Spanien geschickt undglücklich gerettet, ungeachtet das Schiff zu Grundging. An die Stelle des Urbildes wurde einevon M. Coxie verfertigte Kopie desselben aufge-stellt. In der K. K. Gallerte zu Wien sieht manvon ihm ein auf Holz gemaltes 1' hohes und 8"br. Bildchen, welches die Mutter Gottes mitSt. Anna im Garten an einem Rosengeiandecsitzend darstellt. Jene halt das Kind stehend aufden Knieen; St. Anna faßt es zärtlich beymAermchen, und zeigt ihm eine Birne vor. Inder Ferne eine bergigte Landschaft. Oben erscheintdurch eine Wolkenöffnung der ewige Vater, undder H. Geist in Gestalt einer Taube. Noch istes H. Fiorillo (Deutsch !. II. 455 .) unaus-gemacht, ob noch ein anderes in der nämlichen

Galerie befindliches Gemälde, welches eine An-betung der Könige darstellt, nicht ebenfalls demUnsrigen zugehöre. Dasselbe ist auf Holz gemalt(2^ 2'^ hoch, 8 " br. ), Knieestück von Viertel-lebensgrößen Figuren. Der H. von Mechelscheint solches vielmehr dem (ältern) Roger vonBrügges zuzueignen, mit welchem der Unsere(s. auch Lex. s. v. Brügges ) bisweilen verwechseltwird. Unser Roger starb an einer Krankheit,die man das englische Uebel nannte. In desPeter Scriver's Principes HullancliLS, 2 e 1 andisset krisise. klarlemi , 65 o. kol., welchesWerk 38 von P. Soutmann, jedoch ohne dessenNamen, in Fol. ganz vortrefflich gestocheneBrustbilder enthält, ist dasjenige der verstor-benen Maria, Tochter Carl I-, bezeichnet: 7 ?o-Kre»- e-Mr pinx., dann dasselbe Bildniß

zu irgend einer andern Sammlung gehörig, mitder Inschrift: Marie <le kourgvlAne. Llletres-passa l'an 1(482, enterres ä Uru^es. K.LrAAZe p., pet. 6e jocie sc. in 8°. Man hatein Buch, betitelt: Lssilica Lruxellensis. Arn-steloä. 1H77. 8°. wo sich p. 97 die Grabschrifteines berühmten zu Brüssel verstorbenen Malers,Roger (wohl des Unsern) findet. In derselbenheißt es unter andern,: lUorrs tun LruxsUackolet, guoci in arte periturn artikicern si-nniern non reperire timet; historische ^Nach-richten find dagegen ganz nicht in ihr enthalten.

wydom (L.) Einige von ihm um 1760schlecht radirtr Blatter, sind oben unter Gottfr.Gelle angezeigt. Mn.

wyenberg (I.) ein Maler, den uns einetrübe Quelle ohne Weiteres nennt. Mrc.

* wyer (Gabriel), s. Weyer oben u. i. Lex.Als wyer wird er etwa in Blättern nach ihmverschrieben. Ilssn.

wyers (Christian) In seinem Verlage fandman zu Amsterdam um 1709 Blatter von Phil.Endlich, Jac. Houbraken rc. Tbkrc.

* wygarde, s. im Lex. und bald untenwyngaerde.

* wyk s. oben und im Lex. wyck.

* wykeham s. wickam im Lex.

wyl (Jacob von) ein Patrizier und sehr ges»ndter Maler zu Luzern , der im Geschmacke

15. Der tanzende Bettler.

- 0 . Der Bettler, der Trauben ißt-

17. Die Köchinnen beym Brunnen.

, 8 - Die Frau, die zwey Körbe trägt.

19. Der Asiatische Kaufmann.

20. Das Waaren - Magazin.

21. Die Matrosen am Gestade.

22. Die Spinnerin und der Fischer. .1

2Z. Die Brücke.

24. Die Wassermühle.

25. Die Frau bey dem ruhenden Mann.

Anderwerts werden theils eben diese Blätter etwas verschieden rnbrizirt, theils noch andre genannt;wie z B bey Rost: Der galoppirende Reuter, und zwey Reuter die mit Pistolen schießen. Das größtebey Sartsch: Die Wassermühle, ist 6 " 2"^ br. 5" 2'" hoch. Außer N? sind alle mit dem Namenoder den Anfangsbuchstaben des Künstlers bezeichnet; und ebenfalls alle, besonders N? 1. und z. sehrselten.

f) Einer unserer Freunde behauptet gerade umgekehrt, daß Huti» irrig des Unsrigen Namen auf das Blattgesetzt habe.