Band 
Zweyter Theil [5].
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Zi Veue^rs s Zelle lsals circonvicms, o 8isrlnovaLione Zelle: kiclre miniere Zi Marco^o5crm, ein treffliches Werk, dessen sich Laiizibey seinen Notizzen von der Venezianischen Schulevornehmlich bediente, und nur bedauerte, daß derVerfasser sich einzig auf die an öffentlichen Ortenbefindlichen Kunstwerke beschränkt habe.

* Zanerri (Dominicus). An dem Hofe zu Duftseldorf arbeitete er unter der Regierung des Her-zogs Johann Wilhelm. Dort und in demSchlosse Densberg wurden seine beßten Werkeaufbewahrt, die in historischen Vorstellungen be-stehen. von Männlich. In der Galerie zuMünchen sieht man von ihm ein Ecce Homo,lebensgroße Halbfigur, und einen Johannes denTäufer, ganz lebensgroß (6' hoch, 4 ' 3 ^" br.). InSchlelsheim dann weitMehrers. Vörderst eben-falls einen Johann Baptist«, hier bloß halbe Figur;dann einen von Johannes und den H. Frauen be-weinten Leichnam (6^ 7" hoch, 7^ 4 " br.); eineMaria mit dem Kinde, lebensgroßes Brustbild;einen Christus am Kreutze, ganze, stark lebens-große Figuren (nun vollends 12^ 3 " 9'" hoch,i i<- tz», br.); die versäumte Gelegenheit,ganze lebensgroße Figuren (^L"hoch, 3 ^o"br.);und endlich einen St. Hieronymus, lebensgroßesKniestück. Endlich nennt Fredou de la Bre-ton,nere 1776 (der altere Barg schweigt davon)einen Gott den Vater, und sagt davon in seinem sinn-losen Kauderwelsch und orthographisch, was folgt:L'est une belle sigure en Zemle leinte lar^s-menl Zrsppee et superieurement transmiseZrm8 les nüeeg eile resklette svec 8Uc^e8 Ze8PS88SAS8 stui l'entourent 808 eciiappe8 Ze^ranZs clulrs portea avec art 8ur le 8vmetZe cetts 8uperde lots et 8ur Ie8 extremlte8,8unt Appllgue8 Z'une nisniere 8^nvaute etprouveut s qui le8 vo>3 la route 8Üre Ze In§ra»rcke «ra-rociivcc '). Irgendwo wurden, alsnach ihm gestochen (von Wem?) genannt: EinBildniß des Herzogs Leopold's, Markgrafen vonOesterreich, und einige Blatter in vv» Mechel'sGalericwerke von Düsseldorf .

Fang, s. die folgenden:

Zange (A. G.), «in falscher Name des un-ken ff Z. G. Zange.

— — (Heinrich Maximilian). Der Sohneines Finanzkommissairs zu Dresden , hier geb.179b; studirte die Architektur unter dem Hof-baumeister Hölzer von -8io an; zeigte auf derDresdner -Ausstellung 1811 die Zeichnung zu einerauf einem mit Stufen versehenen Postamente ste-hende Vase; gab aber gleich darnach gedachtesStudium wieder auf. Mrc.

— — eigentlich Zang (Johann Heinrich).Das was ich hier supplire, ist aus der beyMeusel selbst citirten Originalquelle entnommen.„Der Sohn eines ehemaligen ungarischen Ober-Lieutenants, geb. in der Gothaischen Stadt ZellaSt Blasn. Was sein bey Meusel S. 676. zuEnde angeführtes Werk betrift, so enthalt es al-lerhand sich auf Handwerk und Kunst beziehndereceptartige Anweisungen.'' Der erste Theil davon(der i8«8 schon dreymal aufgelegt war) erschien179» bey Schneider und Weigel zu Nürnberg , undwurde in der Dberreurschen Allgein. Litrerarur-

zeitung und anderwerks sehr gelobt; er ist denWeinhändlern, Küffnern, Brantweinbrennern ge-widmet. Der zweyte Theil ist für Musikliebha-ber und Jnstrumentenmacher. Der dritte Theilenthält 5 Abschnitte. Der erste giebt an, wieTinten von allerhand Farben zu fertigen sind;wie man mit und auf alle Metalle und Glasschreiben kann; dann, Bücher in Geschwindigkeitabzudrucken rc. Der zweyte beschäftigt sich mitden Künsten der Schönschreiber, um großes Zug-werk, Kapitalbuchstaben u. s.f. zu entwerfe». Derdritte befaßt sich mit der Arbeit in Metall; denDamast zu machen, Metalle zu parfümiren undohne Feuer zu lochen, Glocken in den bestimmtenTon zu gießen rc. Der vierte beschreibt die Er-findung einer außergewöhnlichen hölzernen Thüre,eine Sägemühle, eine Maschine zum Ausroden "der Bäume, ein Instrument mittelst welchem manvon einem Originale vier und mehrere Abrissezugleich nehmen kann rc. Der fünfte giebt Kunst-stücke der Gerber, handelt von der Baumzuchk rc.Der vierte Theil welcher (so wie vielleicht auchder dritte) 180L noch nicht erschienen war, sollteeine vollständige Beschreibung der von ihm selbstgetriebenen Kunst enthalten, Mosaiken aus Na-turalien zusammen zu setzen und zu fertigen,sammt der Lehre der dazu erfoderlichen Kenntnisseaus der Geometrie, Architektur und Perspektive.—Gchad's Ot'nacorhek S- rr 5 . 136 . 216. nenntden Unsern einen mitteimäßigen Kupferstecher undführt von ihm einen Prospekt der Stadt Kitzingen ,nach Lor. Schmidt, in qn. Fol. und einen Prospektdes alten Schlosses Dachsbach in Fol. an. Mrc.

Zange (I. G.), vermuthlich ein Künstler oderKunstliebhaber zu Rudolstadt im Schwarzburgi-schen. Nach seiner Zeichnung hat G. C. Schmidtzu Jena 1773 einen Prospekt von dem unfern ge-legenen Lichstedt schlecht radirt, zu: Lichftedr,das Lerelbodtlsche Tusculan, besungen vonI. L- H.** Frankenhauscn >773. 4°. Eine an-dre Auflage dieser Schrift erschien zu Rudolstadt s. a. in Fol. mit obigem Kupfer. Adel ring'stopographische Blatter Sachsen's S.271. nen-ihn irrig A. G- Zange M§c.

— — s. auch oben Zanck.

Zangrius (I. B.), soll das Bildniß desJustus Lipsius gestochen haben. M§c.

* Zank oder Zann(Johann Baptist). Ir-gendwo finden wir ein 9" 4'" hohes, 4" brei-tes Blatt: Gott der Vater mit St. Georg u. s. f.angezeigt, das dieser Zank entweder nach L.Carracci gestochen, oder welches (so seltsam ist dieNotiz gestellt), von Carracci gestochen, sich etwain Zani's Verlag befunden hätte. Aus seinemArt. im Lex. sollte man auf ein Mittleres schließen,daß er nämlicy Zeichner dieses Blattes und meh-rerer ähnlicher war ^). M§c.

Zanichelli (Bartholomäus), ein Maler zuBologna , wo er noch um -700 als ein bejahrterKünstler lebte. Damals hielt man ihn dort nochfür den einzigen, der den sogenannten Bologne-ser-Stein zuzurichten verstand. Beckman'sLirrerar. der rxeisebeschreibungen B. I. Ct. s.Götting. 1L08. S- 36 o.

— — oder Zannichelli (Prosper),

i) Und wo ist nun diese Juweele wohl hingerathen?

-) So eben finden wir nunmehr bey Sartsch xix. -zg—39- daß §a„i dies Blatt, aber wahrscheinlich auchdies einzige, mit einer leichten, malerischen Nadel, und wenig correkren Zeichnung nach einem Gemäldevon L. Carracci in St Gregor!» zu Bologna geeht habe. Hier heißt es: Gort der Vater, in einerGlorie von Engeln, deren einige ihm die Weltkugel halten — helfen. Hier ist das Maaß des Blattes aus9 " -'"Höhe, und 5" 4'" Br. bestimmt; und das Monogramm O. L. 2. Es soll selten sey».