Band 
Zweyter Theil [5].
Seite
6176
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lers muß sich irgendwo verirret haben und be-trifft wohl keinen andern/ als den gleich vor-stehnden.

Zieger (Johann Paul) / ein Kupferstecher zuNürnberg . Panzers jslürnbergische Por-traits I. S. 33 . 83 . 99. 274. zeigen einiges vonihm an. Nämlich das Bildniß von Claudius vonCreuz 4°. Das des i 3 go verstorbenen Malersoder — Schneiders Hans Gundlach 4°; das einesi 636 gebornen Joh.Held; und endlich ein solchesin mit der Bezeichnung H. ?. 2 . ke., wasPanzer als das eigene Bildniß des Kupfer-stechers Hans Paul Zieger's (doch des unsern?)giebt.

— — ( )/ vielleicht ein Sohn von obigem

Johann Ernst. In 1819, zu welcher Zeit er einenSchüler der Zeichenschule zu Meißen abgab, sahman von ihm auf der Dresdner Ausstellung eineFigur in Kreide. Mrc.

Ziegler (Adrian)/ ein Kupferstecher vonZürch um 1644. Von ihm kennt man, nebenAnderm, eine Ansicht seiner Geburtsstadt. DannBildnisse der Gottesgeiehrten H. Alting und P.du Moulin. )Hrc.

— — (Arnold), Stadtzimmermeister zuFrankfurt a. M. s. oben Siegler.

— — (Christian- Ludwig), erscheint 1784als Churhannöverischer Kammerconducteur undLandbauaufseher zu Hannover ; 178h als Land-baumeister des Fürstenthums Lüneburg zu Zelle;und 1802 noch eben hier, als Hof- und Ober-Land-Baumeister.

— — (Christoph), ein Bau- und Maurer-meister zu Altdorf bey Nürnberg 1729.

— — (Conrad), ein, so viel wir wissen,»or einigen Jahren zu London jung verstorbenerhoffnungsvoller Künstler, gebürtig von Zürch inder Schweiz . Zwey in Agua tinta auf dunkelPapier abgedruckte und mit Weiß aufgehöhteBlätter nach Crayon-Zeichnungen von ConradGeßner (damals ebenfalls in London ) gefertigteBlatter werden 1807 sehr gerühmt in Meusel'sArch. II. (2.) 18.

— — (Friedrich Georg), Conducteur vonChurhannover, zu Ratzeburg > 783 .

— — (Friedrich Samuel), erlernte in sei-ner Vaterstadt Dresden bey Mor. Rachel dieEoldschmiedskunst von 1684 bis 1689. Mrc.

— — (Georg Salomon). Nach einem sol-chen Maler hat I. C. Marchand zu Nürnberg das Brustbild des Grafen Georg Eberhard vonLimburg, mit landschaftlicher und allegorischerUmgebung, schlecht in Fol. radirt. ^c.

— — (Hans), bauet« i 52 i den steinernenUmgang an der Hauptkirche St. Nicolai zu Creuz-burg an der Werre . Paul int Histor. Be-schreib. dieser Sradt 1690. Eine Handschrift.

— — — «in Münzmeister, s. unten

N?yrand Ziegler.

— — (Heinrich), ein Glockengießer undRathsmitglied zu Erfurt , der i 5 Z 4 und i 544erscheint. I. Hundorph Beschreib, v. Er-furt (das.) i 65 i. 4°

— — (Jacob), ein Gottesgelehrter, Ma-thematiker und Cosmograph; geb. zu Landshut

in Baiern und in seinem Vaterlanbe r 549 gestor-ben. Nach seiner Zeichnung hat man (zu Straß-burg i 352 erschienene) Landkarten von Palastina,Egypten rc. ^c.

Ziegler (Johann), ein Kupferstecher zu Wien .Von ihm, zum Theil gemeinschaftlich mit CarlSchütz , gezeichnet und gestochen kannte manschon um 1782 verschiedene colorirte Aussichtenvon Wien und der Umgegend. Ziegler wähltesich zu seinen Blättern hauptsächlich die Vorstädte.Ausführlich beschrieben sind solche inMeusel'sMiscell. XIII. 4. 8-11. XX. 8g. gi-g 5 .Es waren im Ganzen 5 o Bl., welche zu Wien bey Artaria und Comp. erschienen, einige dersel-ben auch historisch staffirt; wie z.B. eines mitder feyerlichen Begehung des Osterfestes in derSt. Stephans-Kirche von Papst Pius VI. undein anderes mit der Vorstellung, wie Ebender-selbe am Ostersonntage dem Volk am Hofe denPäpstlichen Segen giebt. Einzig wurde das Colo-rit dieser Blätter, und zumal der häufige Ge-brauch des Grünspans bey Ausfertigung derselben,nicht durchgeheuds gerühmt. Indessen heißen siedoch bey winkler (wohl im Ganzen nicht mitUnrecht) uns coUection pröcieuse, und wer-den (für die Gattung ganz richtig) mit denenvon Aaberii verglichen, welche (damals alswahre Neuheit) jenen zum Vorbilde dienen moch-ten. Die treue Darstellung des Costumes mochtezumal ihr (wirklicher) Hauptvorzug seyn. Siehakten 12" in die Höhe und 16" in die Breite;und winkler geht so weit, solche für Zimmer-verzierungen zu empfehlen. Hauptsächlich viere,welche (von größermMaaß als die übrigen) 18"in die Höhe, und 24" in die Breite hielten,von 8. Jansche gezeichnet waren, und 3 Ansich-ten von Schönbrunn und 1 von Laxenburg dar-stellten, diese letztere mit einer Kabalcade, denKaiser an der Spitze, staffirt. Hinwieder findenwir anderswo (wohl mit Verwechselung mit obi-gen Wiener -Ansichten) ebenfalls bey Artaria zuWien verlegt, gleichfalls 3 « malersche Ansichtendes Rheinstroms von Speyer bis Düsseldorf (wieder nach der Zeichnung von Jansche), wel-che colorirt, in Quer - Realfol., nebst einerBeschreibung, für — 100 fl. ausgeboten wurden.Mensel III. (180g.) ohne etwas Späteres vonZieglern anzuführen, nennt ihn noch unter denLebenden.

*— — (Johann Ludwig). Sein Blatt:

Adonis Abschied von Venus, ist nach I. M.Veith gestochen.

* — — oder Zigier (Joseph), ein Böh-

mischer Glasschleifer und Glasschneider, zu An-fang des XVIII. Jahrhunderts. S. im Lex. denArt seines berühmten Schülers, Jos. Anr.pikler's.

— — (Marcus), gab heraus: Weberkunstund Bildbuch. Ulm 4 °« Fabrici Histor. derGelehrsamkeit I. 217.

— — (Thomas), hatte auf der Dresdner -Ausstellung 1797, zu welcher Zeit er auf derKunstakademie zu Leipzig studierte, eine sehr guteZeichnung in Kreide. In 1812 kömmt dieser Künst-ler zu Dresden vor. Dresdner Adreßkal.Nach ihm hat Hüllmann ein historisches Titel-kupfer zu einem Romane 8°. radirt, und G.Brettner der ältre 1802 ein solches zu dem Buche:Claudine Lahn, von der Verfasserin der Clara vonWallburg. Leipzig 1802. 8°. In 1819 war dieserKünstler nicht mehr zu Dresden anwesend. Mrc.«

— — (Wyrand) und sein Bruder Hans,dann Hennemann (oder Hamann^> Grüner,